Notizen 28 (ab 1.1.26)
11.2.26
Das giftige Licht
kriecht als Lache heran.
Was lauern die Sphären?
Wer schaut mich an?
(Erika Burkart)
Einschüchterungsversuche
Koffein, Nikotin.
auflauern und abpassen.
Jemanden ans Leder wollen.
„Das Vergehen also und Werden wählt derjenige, der dieses Leben wählt.“ (Platon)
Das Seiende (hier der Mensch), das sein Sein (Existenz) nicht als schlechthin Seiendes (Unveränderliches) betrachtet, tut dies, weil es nicht vergessen hat, dass es eine Vergehen gibt. Das Ruhende, das den Frieden seiner Ruhe nicht als schlechthin Ruhevolles betrachtet, tut dies, weil es nicht vergessen hat, dass es Gefahren gibt. Darum ist jeder, der sich auf sein Sein verlässt, (es als unveränderlich ansieht), dem Untergang nahe, während jeder, der nicht vergessen hat, dass es ein Vergehen gibt, sein Sein bewahren kann. (Wang Bi)
Wer will denn schon eine Stromleitung anbohren?
Deine Kinderstube.
„… shake hands, shake hands, dein Herz liebt einen andern …“
Der Rest ist Schweigen.
Reform der Fahrschulausbildung.
AfD: Vorwürfe der Vetternwirtschaft.
Kritik an Kürzung bei Integrationskursen.
EU-Industriegipfel fordert Deregulierung.
Gutachten zur Forschung in Deutschland.
Verhandlung der Tarifparteien des öffentlichen Dienstes.
10 Tote bei Schüssen in Schule in Kanada.
10.2.26
Abnehmender Mond
Spät steigt
der traurige Mond
hinter den kahlen
Hügeln herauf,
Totenmond, Klagemond,
von Finsternissen benagt und bald
verschlungen vom Leviathan.
(Erika Burkart)
Jeder Lauf ist einmalig. (Medical Detevtives)
Leidenschaft ist Arbeit ohne Arbeit.
Sei ein Seemann: Versuche nicht, Wind und Wetter zu ändern, sondern richte die Segel! (Teles)
„Weise ist derjenige, der „geschickt“ mit seinem Schicksal umzugehen versteht.“ (A. Kitzler, S. 100)
…“Ein entschlossener (weiser) Mensch vergisst nie, dass er eines Tages in einem Graben oder Tümpel enden kann.“ (Menzius, China)
Wie dieses Wasser fließt, so fließt alles dahin. (Konfuzius)
dem Spuk ein Ende machen.
Zaubertrick: einfach verschwinden lassen.
Der Rest ist Schweigen.
Dunkelfeldstudie über Gewaltanwendungen, Aktionsplan gegen Cybermobbing.
EU-Parlament verschärft Asylrecht.
Epstein-Opfer hoffen auf Gerechtigkeit.
Energiekrise in Kuba.
Warnstreiks im öffentlichen Dienst, Flugausfälle am Donnerstag bei der Lufthansa.
9.2.26
In den Binsen liegt
das Federgewand
und ferne fern
unser Land.
(Erika Burkart)
„Verstehen führt zur Unparteilichkeit.“ (Laotse)
Wer sich selbst kennt, klagt nicht mehr über seine Mitmenschen. Wer die Gesetze der Natur kennt, klagt nicht mehr über die Natur. Denn wer über seine Mitmenschen klagt, hat selbst beklagenswert versagt, und wer über die Natur klagt, zeigt damit lediglich, dass er nicht den Willen besitzt, sie zu meistern. (Xunzi)
Viele gerieten zu Reichtum und haben damit nicht eine Befreiung von den Übeln gewonnen, sondern viel mehr eine Umverwandlung in noch größere. (Epikur)
schwarze Schlüssel.
spendable Radiosender.
sich in einem Menschen täuschen.
Spottsendungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
Desinformation (bei Geheimdiensten)
Der Rest ist Schweigen.
Krankenkasse: großes Defizit steht bevor, mit schnellen Reformen ist nicht zu rechnen.
GB: Starmer unter Kritik, auch das Königshaus steht unter Druck.
S. Takaichi Wahlsiegerin in Japan, steht für ultra-konservative Werte.
Hongkong: 20 Jahre Haft für Jimmy Lai.
Israel baur den Siedlungsbau im Westjordanland voran.
8.2.26
Mir träumte,
du wartest auf mich
bei den schlafenden Herden
und trügest durch tauweißes Gras
mich hinunter zum Fluß
und über die Brücke,
wo du bei Neumond
die Ruten brachst.
(Erika Burkart)
Das Selbst, fürwahr, soll man sehen, soll man hören, soll man verstehen, soll man überdenken, wer das Selbst gesehen, gehört, verstanden und erkannt hat, der kennt die ganze Welt. (n.n.)
Wer sein Wesen durchdringen kann, kann das Wesen der Menschen durchdringen. Wer das Wesen der Menschen durchdringen kann, der kann das Wesen der Dinge durchdringen. (chinesischer Text)
Wenn man seine Mitte erkennt, erkennt man die Übertragung von sich auf andere (Mitgefühl). Wenn man die Übertragung erkennt, erkennt man das Äußere. (Buch der Riten, Sitten und Gebräuche)
Es muss stets eine deutliche Verbesserung sein.
Der Rest ist Schweigen.
Ministerin Hubig plant Gesetz für Mieter.
Spanien brauche Einwanderer für den Arbeitsmarkt.
60. Super Bowl.
7.2.26
Hirtenflöte
Wenn der volle Mond
in die Körbe scheint,
die du flochtest,
Seele und Sinne
an mich verloren,
komm ich zu dir
übers Weideland.
(Erika Burkart)
Daher kann, wer sich selber nicht kennt, mit sich auch nicht umgehen. (Dion Chrysostomos)
Die Sehnsucht nach Befreiung ist der Wille, sich von den Ketten, die die Unwissenheit geschmiedet hat … durch Erkenntnis des eigenen wahren Wesens zu befreien. (indische Weisheit)
„Wer sein Herz erkennt, den kennt das Glück.“ (ägyptisches Papyrus)
„Die Menschen aber, die nicht auf die Bewegungen der eigenen Seele achten, müssen unweigerlich unglücklich sein.“ (Marc Aurel)
ein fesselndes Buch.
Der Rest ist Schweigen.
6.2.26
Das Geheimnis, ewig unversehrt,
pocht von innen alte Kunde.
Wenn das Meer, die Erde sich verzehrt,
wachst du auf an meinem Munde.
(Erika Burkart)
Niemals wird zu oft gesagt, was niemals gründlich genug gelernt wird. (Seneca)
Das Leben geht mit Aufschieben dahin, und jeder von uns stirbt, ohne Muße gefunden zu haben. (Epikur)
Ist es nicht offensichtlich, dass die Menschen am meisten Gutes dadurch erfahren, dass sie sich selber kennen, am meisten Schlechtes aber dadurch, dass sie sich in sich selbst täuschen? Denn die, welche sich selber kennen, wissen, was für sie gut ist … Diejenigen aber, welche sich nicht selbst kennen … täuschen sich in allem, sie verfehlen das Nützliche und geraten ins Übel. (Sokrates)
Der Rest ist Schweigen.
5.2.26
Muschel
Schließ dich, meine Zwillings-Muschelschale,
eng an meinen Muschelrand.
Unten wuchsen uns dieselben Male
in die zart gewölbte Wand.
(Erika Burkart)
Ausrufung des „Freien Volksstaates Bayern“ 1918 durch Kurt Eisner. (H. Reinalter, S. 579)
Was zählt, ist die Gegenwart.
Ein Kunstakademie ist eine Institution zur Verwaltung von Kunst.
Was könnten wir noch alles kaufen?
Albert Ktzler, Wie lebe ich ein gutes Leben? – Philosophie für Praktiker, Pattloch Verlag, eBook.
Es heißt, dass der Weise Unglück in Glück zu verkehren mag. (Konfuzius)
Wer nicht in den Spuren anderer wandelt, kommt nicht ans Ziel. (Konfuzius)
Das Leben allein genügt nicht, hinzukommen müssen Übung und Gewöhnung. (Epiktet)
Wir machen den Weg frei.
Danach kommt nichts mehr. (Kunststudium)
Der Rest ist Schweigen.
Drei Golfstaaten in drei Tagen: Saudi-Arabien, Katar, Vereinigte Arabische Emirate, M. Preiß: „F. Merz setzt Prioritäten; Vertrauensvorschuss …“
Atomares Abkommen: letztes Abkommen auslaufen lassen.
Spionage- und Sabotageversuche, die Fälle vermehren sich in Deutschland.
Erholung der Wirtschaft zeichnet sich ab.
Mißbrauch bei den katholischen Pfadfindern.
Italien: ICE out.
Einreise in die USA, sensible Daten.
4.2.26
Jede Liebe hat ihr Gefäll
und die Stille den Quell und das Herz den Mund.
Wie sinken die strahlenden Sterne so schnell
hinunter zum dunklen Grund.
(Erika Burkart)
„Sünden böcke. In den Verschwörungstheorien spielen „Sündenböcke“ eine wichtige Rolle, geht es ihnen doch um Dämonisierung von Minderheiten, denen die Schuld an tiefgreifenden Veränderungen der Gesellschaft unterstellt werden. Diese Minderheiten streben die Weltherrschaft an und üben in der Gesellschaft Macht aus. In der Diskussion über Sündenböcke wird immer wieder die Frage gestellt, ob unsere Kultur diese benötigt. Zweifelsohne stellen Sündenbockdenken und Sündenbockstrukturen ein „Mysterium tremdum et fascinosum menschlicher Kulturen“ dar. Theologen haben im Anschluss an René Girard versucht, Fluch und Segen der Sündenböcke zu untersuchen und Sündenbockstrukturen offenbarungstheologisch zu überwinden sowie das enge Korsett eines binnentheologischen Denkens zu sprengen …“ (H. Reinalter, S. 535)
… und immer, immer wieder geht die Sonne auf …
Religion bedeutet Krieg!
Jeder soll das tun, was er kann.
„There is no such thing as a free lunch.“
einen Kaugummi verschenken.
Die Linie konsequent durchziehen.
Der Rest ist Schweigen.
Straftaten gegen Bahnbeschäftigte, „die Hemmschwelle der Gewalt sinkt in der Gesellschaft …“
M. Vogt bleibt Ministerpräsident in Thüringen.
Am persischen Golf wird um das Ende des Ukraine-Krieges gerungen.
3.2.26
Mit bräutlichen Blumen duftet der Hang,
die Liebe holt alle ein,
einen Frühling lang, einen Sommer lang,
ich aber bin allein.
(Erika Burkart)
Hahn zu verschenken (Kleinanzeige)
Der „schwedische Goethe“ – August Strindberg (H. Reinalter)
„Protokolle der Weisen von Zion.“
„Nazismus und Esoterik. Viele geschichtliche und sozialwissenschaftliche Belege zeigen, dass Menschen anfällig für Verschwörungstheorien, für das Magische, das Paranormale und glaubensbasierte politische Ansichten sind. Die Rolle des verschörerischen Denkens in der deutschen, anfänglich völkischen und später dann Nazi-Bewegung verdeutlicht auch die Umkehrung, dass die Deutschen, die der Esoterik und anderen Grenzwissenschaften zugeneigt waren, viel eher verschwörerische Ideen über Juden, Freimaurer, Katholiken und/oder Kommunisten (schattenhafte fremde Mächte und andere rechtsgerichtete Schreckgespenster) vertraten …“ (Eric Kurlander – H. Reinalter, S. 373)
Der Rest ist Schweigen.
2.2.26
In der Nacht
Die Tiere schlafen im Quellengrund,
ein Sternbild wandelt im Hain.
Der stillenden Quellen und Kräuter kund,
schwärmen die Falter zu zwein.
(Erika Burkart)
wertvolle Lebenszeit vergeuden.
sich daran halten.
kann lesen + schreiben.
Interieur und Selbstverständnis.
Paranoid ist nicht der Verfolgte, aber die Verfolger. (David Cooper)
Die Basedonsche Krankheit (K. Schneider)
Versandrückläufer
„Haus“ ist ein weiter Begriff.
Man geht dorthin, wo man willkommen ist, und nicht wo man angefeindet wird.
Phänomen – Noumen (Kant)
gedankenloser Konsum (Konsum in der Krise?, S. 215)
Nena Brockhaus, Mehr Geld als Verstand – Wie die deutsche Politik dein Geld verprasst, FinanzBuch Verlag, München, 2025, eBook.
Es ist ein Leichtes, mit fremdem Geld umzugehen.
Der Rest ist Schweigen.
1.2.26
Das Blatt
Vegetabilisch weich, geneigt zu einem Quell,
sah ich das Blatt. – Am Wegrand fand ich´s.
schmachtend und bestaubt.
Sich selbst entrückt, zum Schmuck geschmiegt
um einer Säule Haupt,
sah ich es ganz: Idee, in Stein gebannt am Kapitell.
(Erika Burkart)
„Erst eine besondere Kombination der genannten drei Faktoren (Anm.: psychologische, soziale, politische Faktoren) erklärt die Akzeptanz einer Verschwörungsideologie. Dabei geschieht folgendes: Die charakteristisch bedingte „Verschwörungsmentalität“ stellt eine ständig präsente individuelle Neigung der Akzeptanz von Konspirationsauffassungen dar. Sie muss allerdings nicht notwendigerweise direkt zum Ausdruck kommen, sondern kann auch als lediglich latent vorhandene Einstellung fortbestehen. Insofern handelt es sich hier um einen sehr stabilen Faktor.
Die Möglichkeit zum Übergang der latenten zur manifesten Einstellung wird erhöht durch den direkten oder indirekten Druck auf Individuen, wie er sich aus Umbruchsituationen im kulturellen, politischen oder sozialen Bereich ergibt. Sie erhöhen einerseits Ängste, Orientierungslosigkeit und Verunsicherungsgefühle und andererseits den Bedarf an Erkenntnis, Identität und Ordnung. In dieser Situation schlägt die Stunde der Propagandisten von Verschwörungsauffassungen, der erst deren potenzielle Anhänger in ihrer psychischen und sozialen Situation zur Akzeptanz einer solchen besonderen Ideologie motivieren kann.“ (H. Reinalter, S. 34)
schwarze Schlüssel.
oikos (altgriechisch)
Weltraumschrott
Minister müssen sich rechtfertigen.
Der Rest ist Schweigen.
Die deutschen Gasvorräte schrumpfen.
Für die Menschen in der Ukraine bleibt die Lage dramatisch.
Drohgebärden zwischen USA und Iran.
Proteste in Minneapolis gegen ICE.
Rafah
31.1.26
Und schwer beladen mit des Opfers Frucht
durchquerte spät das Boot des Mondes Bahn.
Am Morgen schrie am Markte in der Bucht
ein Gott, die Augen blicklos aufgetan.
(Erika Burkart)
Die vergangenen Tage Revue passieren lassen.
Helmut Reinalter, Handbuch der Verschwörungstheorien, Salier Verlag, Leipzig, 2009, eBook.
„Verschwörungstheoretiker weigern sich im Gegensatz zur Wissenschaft, ihre Theorien und Hypothesen empirisch zu begründen und auch überprüfbare Bedingungen anzubieten.. Sie entziehen sich der empirischen Verifizierung oder Falsifizierung. (Karl Popper)“ (H. Reinalter, S. 11)
„Es gibt nur ein wirklich ernstes philosophisches Problem: den Selbstmord.“ (Albert Camus)
Buchsen – dungen
Nicht so sehr Begabung, als vielmehr Durchhaltevermögen ist entscheidend.
Das Lesen guter Bücher für die weitere Persönlichkeitsentwicklung vergleiche ich mit mit dem einwirkenden Wasser auf den Stein, das den Stein formt.
Es ist der Heumond.
Ein Gesunder hat gar viele Wünsche, ein Kranker meist nur einen.
Fast Fashion (Konsum in der Krise, S. 106)
sich an schönen Dingen erfreuen.
American Dreams.
Der Rest ist Schweigen.
30.1.26
Fischerboot
Das Fischerboot zog gegen Abend aus
und lockte mit dem Licht die kühlen Fische.
Aus Amphitrites fltudurchbraustem Haus
zog sie das Netz empor zum Opfertische.
(Erika Burkart)
„Es ist so bequem, unmündig zu sein. Habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich Gewissen hat, einen Arzt, der für mich die Diät beurteilt, etc., so brauche ich mich ja nicht selbst bemühen. Ich habe nicht nötig zu denken, wenn ich nur bezahlen kann; andere werden das verdrießliche Geschäft schon für mich übernehmen.“ (Immanuel Kant, Was ist Aufklärung?)
„Haimon, der Sohn des Königs Kreon, zu seinem Vater, der Antigones Hinrichtung befohlen hatte und dabei vollkommen überzeugt war, richtig gehandelt zu haben: Ich könnte nicht behaupten, was du sagtest, das sei nicht richtig, möcht´ es auch nicht können, nur kommt auch ein anderer auf das Rechte.“ (Sophokles, „Antigone“)
Der Rest ist Schweigen.
29.1.26
Durch die Lider hindurch
sah ich sie gehn
drei Stufen hinab
gesetzt für das Maß
ihrer herrlichen Schritte.
Zwischen den Säulen stand ich nah
dasselbe Gestirn,
das die Alten sahn.
(Erika Burkart)
Kwame Anthony Appiah, US-amerikanischer Philosoph zu Moral und Ethik: „Und weil sie anerkennt, dass jeder sein Leben zu gestalten hat und wir alle unser Leben gemeinsam gestalten, muss sie auch die Moral – unseren Pflichten gegenüber anderen – ernst nehmen. Gerade die Einsicht, dass auch alle anderen am ethischen Projekt der Lebensgestaltung beteiligt sind, zeigt uns, welche Pflichten wir gegenüber ihnen haben. Die Aufgabe, unser Leben zu gestalten, macht unser Menschsein aus. Wenn wir unser eigenes Menschsein anerkennen und schätzen, müssen wir – eine Kant´sche, aber nicht nur eine Kant´sche Idee – erkennen, dass es dasselbe Menschsein ist wie bei den anderen. Wenn mein Menschsein wichtig ist, dann auch deines. Wenn dein Menschsein nicht zählt, dann auch meines nicht. Wir stehen oder fallen gemeinsam.“
friulanisches Lokal (R. Erlinger)
Der Rest ist Schweigen.
„Europa müsse sich neu aufstellen“ (Regierungserklärung von Kanzler Merz)
Die Menschen in der Ukraine leiden an der Kälte ohne Strom.
Verletzlichkeit der kritischen Infrastruktur, Wirtschaft muss sich selber schützen (Dobrindt).
Diskriminierung bei Wohnungssuche, Urteil des Bundesgerichtshof, das Neue: auch Makler haften …
Warnstreiks der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft.
Iranische Revolutionsgarde als Terrororganisation ausgerufen.
28.1.26
Das verlorene Wort
Als ich schlief im Schatten der Säule
trat aus dem Minzengeruch
die weiße Göttin zu mir.
Sie sprach in fremden
Zungen des Traums
ein Wort, darob ich
seltsam erglühte
und das ich verlor
im erwachenden Sinn.
(Erika Burkart)
Cartoon zeichnen lernen Buch (Kleinanzeige)
„… Es gibt Millionen von Sternen …“
„Ein jeder Mensch hat rechtmäßigen Anspruch von seinen Nebenmenschen, und wechselseitig ist er dazu auch gegen jeden Menschen verbunden. Die Menschheit selbst ist eine Würde, denn der Mensch kann von keinem Menschen (weder von Anderen noch sogar von sich selbst) bloß als Mittel, sondern muß jederzeit zugleich als Zweck gebraucht werden, und darin besteht eben seine Würde (die Persönlichkeit), dadurch er sich über andere Weltwesen, die nicht Menschen sind und doch gebraucht werden können, mithin über alle Sachen erhebt.“ … „Andere verachten, d.i. ihnen die den Menschen überhaupt schuldige Achtung weigern, ist auf alle Fälle pflichtwidrig; denn es sind Menschen.“ (Immanuel Kant, Metaphysik der Sitten)
Der Rest ist Schweigen.
27.1.26
Die große Welle springt den Felsen an,
Schaumrosse tosen durch sie Brandungswogen.
Weit draußen zieht mit dem Delphingespann
die Flutengöttin den azurnen Bogen.
(Erika Burkart)
„Kennen Sie diesen Witz? Treffen sich zwei Planeten. Fragt der eine: „Wie geht´s?“ Der andere antwortet: „Schlecht, ich hab Homo Sapiens.“ Darauf der erste, tröstend: „Das geht vorbei.“ (R. Erlinger, S. 431)
„Handle so, dass die Wirkungen deiner Handlung verträglich sind mit der Permanenz echten Lebens auf Erden.“ (Hans Jonas, „Neuer kategorischer Imperativ“)
„Wenn im Zweifel, gib der schlimmeren Prognose vor der besseren Gehör, denn die Einsätze sind zu groß geworden für das Spiel.“ (Hans Jonas)
Der Rest ist Schweigen.
Der Sozialstaat soll transparenter und bürgernäher werden.
Mehr als 1 Million Menschen werden in Auschwitz ermordet, Gedenkfeiern 81 Jahre nach der Befreiung durch die rote Armee, Initiativen gegen das Vergessen.
1 Mio. € hat Minister Dobrindt ausgelobt für Hinweise auf den Brandanschlag in Berlin.
EU hat sich mit Indien auf ein Handelsabkommen geeinigt.
lautstarker, friedlicher Protest in Minneapolis.
26.1.26
Ein neuer Tag will von den Bergen kommen,
die Biene tanzt mit rein geschlafnem Sinn.
Es hält der Zweig, von Schlaf und Tau benommen,
dem Licht die ausgeruhten Knospen hin.
(Erika Burkart)
eine alte Frau.
„Über Italien lacht die Sonne, über Deutschland die Welt.“ (Helmut Kohl, R. Alexander, S. 72)
„Hier soll es ja um die Grundfrage des moralisch richtigen Verhaltens gehen, und da kommt man – ob nun die Prozentzahlen ein wenig nach oben oder unten abweichen – zum Ergebnis, dass die vegetarische Ernährung vorzugswürdig ist. Es ist besser, keine Tiere zu essen. Im Hinblick auf den Tierschutz ohnehin, aber auch aus Gründen des Klimaschutzes und der Schonung der Ressourcen, wenn man sich die Fakten dazu ansieht.“ (R. Erlinger, S. 430)
Patrick Peters, Konsum in der Krise? – Zur Stellung von Qualität und Werten in der modernen Wegwerfgesellschaft, Kohlhammer Verlag, Stuttgart 2024.
Der Rest ist Schweigen.
Der Sozialstaat soll einfacher und digitaler werden.
Ausbau von Windparks in der Nordsee soll ausgebaut werden, The North Sea Summit.
Verfahren gegen Grok.
Hinter den Kulissen Chinas tobt ein Machtkampf.
Waffenruhe in kurdischen Gebieten Syriens.
Auswirkungen des Kälteeinbruchs in den USA.
25.1.26
Der Meerwind schlägt den blauen Fächer auf.
Er atmet Schmetterlinge auf die Stege.
Von Wurzelpranken, Blatt und Rindenknauf
stiebt roter Faltermohn ins Duftgehege.
(Erika Burkart)
„Vielleicht wird man eines Tages erkennen, dass die Anzahl der Beine, die Behaarung der Hand oder das Ende des Kreuzbeins gleichermaßen ungenügende Argumente sind, um ein empfindungsfähiges Wesen dem gleichen Schicksal (gemeint war, den Launen eines Peinigers ausgesetzt zu sein). Warum soll sonst die unüberwindbare Grenze gerade hier liegen? Ist es die Fähigkeit zu denken oder vielleicht die Fähigkeit zu sprechen? Aber ein ausgewachsenes Pferd oder ein Hund ist ein unvergleichlich vernünftigeres sowie mitteilsameres Wesen als einen Tag, eine Woche, oder gar einen Monat alter Säugling. Aber angenommen dies wäre nicht so, was würde das ausmachen? Die Frage ist nicht „können sie denken?“. Auch nicht „können sie reden?“, sondern „können sie leiden?“ (Jeremy Bentham, 1789)
Der Rest ist Schweigen.
24.1.26
Inselmorgen
Im Dämmerflug verflüchtigt sich die Eule,
das Nachtgesträuch zieht seine Krallen ein.
Der Geist beginnt zu singen in der Säule,
und glanzverschüttet silbern Sand und Hain.
(Erika Burkart)
Aristoteles über „Freundschaft“: „Denn sie ist eine Tugend oder doch mit der Tugend verbunden; außerdem gehört sie zum Notwendigsten im Leben. Denn keiner möchte ohne Freunde leben, auch wenn er alle übrigen Güter besäße. Auch der ganz Reiche, der Regierende und der Fürst scheinen der Freunde ganz besonders zu bedürfen. Denn was nützt es ein solcher Segen, wenn ihnen das Wohltun unmöglich ist, das am ehesten und lobeswertesten Fremden gegenüber ausgeübt wird? Oder wie ließe sich ein solcher Segen ohne Fremde bewahren oder verteidigen? In der Armut wiederum und im sonstigen Unglück hält man die Freunde für seine einzige Zuflucht. Dem jungen Menschen ist die Freundschaft eine Hilfe, damit er keine Fehler begeht, dem Greis verhilft sie zur Pflege und ergänzt, wo er aus Schwäche nicht zu handeln vermag, den Erwachsenen unterstützt sie edlen Taten, denn „zwei miteinander“ sind tauglicher zu denken und zu handeln … Die Freundschaft ist aber nicht nur notwendig, sondern auch schön. Wir loben jene, die die Freundschaft schätzen. Reichtum an Freunden scheint zum Schönen zu gehören, und man meint auch, tugendhaft sein und Freund zu sein, sei dasselbe.“
Koffein und Nikotin.
Robin Alexander, Letzte Chance – Der neue Kanzler und der Kampf um die Demokratie, Siedler Verlag, München, 2025.
Der Rest ist Schweigen.
23.1.26
Die Lampe träumt. Ich aber wache.
Der schwarze Stern steht im Zenit.
Ein Kind schläft unter meinem Dache.
Das nimmt mich mit.
(Erika Burkart)
„Denn mit Aufopferung seiner eigenen Glückseligkeit (seiner wahren Bedürfnisse) Anderer ihre zu befördern, würde eine an sich selbst widerstreitende Maxime sein; wenn man sie zum allgemeinen Gesetz machte. Also ist diese Pflicht nur eine weite; sie hat einen Spielraum, mehr oder weniger hier zu tun, ohne dass sich die Grenzen davon angeben lassen.“ (Immanuel Kant, Metaphysik der Sitten)
London ist jahrhundertelang ein gefährliches Pflaster (ZDFinfo)
„Der Moralist pflegt gern die Ansprüche der menschlichen Natur zu übersehen; in solchen Fällen wird aber wahrscheinlich die Natur des Menschen von den Ansprüchen des Menschen keine Notiz nehmen.“ (Bertrand Russell)
Warten auf Godot.
bei seinen Leisten bleiben (Journalismus, S. 392)
Der Rest ist Schweigen.
Engagement der NATO in der Arktis, erneut tagt auch das Sicherheitskabinett.
Merz in Rom, enger zusammenarbeiten wollen Deutschland und Italien.
Notzelt in der Ukraine, drei Stunden Verhandlung im Kreml.
USA: Proteste in Minneapolis gegen ICE.
22.1.26
„Beim Flecken Erde, der dich trägt,
beim Licht, das deine Stirn bereift,
schwör ab der Qual, die dich zersägt
und dir das Fleisch vom Knöchel streift.“
(Erika Burkart)
„Das Schicksal teilt ungerecht aus, und es gleicht die Ungerechtigkeiten nicht immer aus. Hier hat der Sozialstaat seine Aufgabe. Er sorgt dafür, dass der Mensch reelle, nicht nur formale Chancen hat. Es genügt ihm nicht, dass der Staat Kindergärten, Schulen und Hochschulen bereitstellt mit formal gleichen Zugangschancen für Vermögende und Nichtvermögende; der Sozialstaat sorgt auch für die materiellen Voraussetzungen, die den Nichtvermögenden in die Lage versetzen, eine formale Chance tatsächlich zu nutzen. Der Sozialstaat ist also, mit Maß und Ziel, Schicksalskorrektor.“ (Heribert Prantl, „Korrektur des Schicksals“)
„Das Prinzip (gemeint ist das Ausgleichsprinzip) besagt also, wenn alle Menschen gleich behandelt werden sollen, wenn wirkliche Chancengleichheit herrschen soll, dann müsse sich die Gesellschaft sich mehr um diejenige kümmern, die mit weniger natürlichen Gaben oder in weniger günstige gesellschaftliche Positionen geboren wurden. Der Gedanke ist der, die zufälligen Unterschiede möglichst auszugleichen. Nach diesem Prinzip würde man vielleicht mehr für die Bildung der weniger Begabteren aufwenden, jedenfalls in einem bestimmten Lebensabschnitt, etwa den ersten Schuljahren.“ (John Rawls)
Der Rest ist Schweigen.
Board of Peace in New York.
Selenskyj in Davos.
Zwangsadoptionen in der DDR zwischen 1945 und 1989.
21.1.26
Da keimt kein Stern, samt keine Tat,
da wird der Fisch vom Fisch verschluckt,
das Bild aus Stein verschweigt den Rat,
zu meinem Fuß die Schlange zuckt.
Erika Burkart)
Die forensische Wissenschaft lügt nicht. Drei Motive für einen Mord: Liebe, Geld, Rache. (Medical Detectives)
„So geht eine Studie der UNO davon aus, dass allein die 3000 größten Unternehmen der durch den Missbrauch natürlicher Ressourcen, Verschmutzung von Luft und Gewässer und das Aussterben von Arten jährliche Umweltschäden in Höhe von etwa 2 Billionen (2.000.000.000.000) Euro verursachen. (Zum Vergleich: Das ist jedes Jahr fast so viel, wie die Finanzkrise des Jahres 2008, die die Weltwirtschaft an den Rand eines Zusammenbruchs geführt hat, nach Schätzungen des Internationalen Währungsfonds insgesamt gekostet hat.)“ (R. Erlinger, S. 295)
Der Rest ist Schweigen.
Rede Trumps in Davos, beansprucht nach wie vor Grönland, es bleiben viele Fragezeichen und Unsicherheiten.
Als Gegenentwurf gilt das Mercosur-Abkommen, zunächst wieder auf Eis gelegt, Abstimmung der EU dagegen.
Brutales Vorgehen der Sicherheitskräfte im Iran kommt immer mehr ans Tageslicht.
mutmaßliche Russland-Spionin festgenommen.
Europol meldet Schlag gegen Drogen-Netzwerk, Produktion im industriellen Maßstab.
erneut tödlicher Zugunfall in Spanien.
20.1.26
Von jedem Sturze angeweht,
sprech ich mir selber einen Spruch,
denn mitten durch mein Herzland geht
der nie verheilte Schöpfungsbruch.
Erika Burkart)
„Was ich also zu tun habe, damit mein Handeln sittlich gut sei, dazu brauche ich gar keine weit ausholende Scharfsinnigkeit. Unerfahren in Ansehung des Weltlaufs, unfähig auf alle sich ereignenden Vorfälle desselben gefaßt zu sein, frage ich mich nur: Kannst du auch wollen, daß eine Maxime ein allgemeines Gesetz werde? Wo nicht, so ist sie verwerflich, und das zwar nicht, um eines dir oder auch anderen daraus bevorstehenden Nachteils willen, sondern weil sie nicht als Prinzip in eine mögliche allgemeine Gesetzgebung passen kann.“ (Immanuel Kant, Grundlage der Metaphysik der Sitten)
„Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum so ein großer Teil der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung freigesprochen C naturaliter maiorennes, dennoch zeitlebens unmündig bleiben; und warum es anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen. Es ist so bequem, unmündig zu sein.“ (Immanuel Kant, Was ist Aufklärung?)
Der Rest ist Schweigen.
Macron in Davos 2026, nimmt kein Blatt vor dem Mund.
Einladung zu Trumps „Friedensrat“.
Zahl der Bundeswehrsoldaten hat zugenommen: 184.200 Männer und Frauen.
Staatstrauer in Spanien.
Neuer Anlauf für Waffenruhe in Syrien.
Warnstreiks in Deutschland.
Mehr Geld für Start-ups.
Polarlichter über Deutschland.
19.1.26
Der Wind geht um im Kräutergarten,
er schmäht und höhnt mich ohne Wort,
ich misch ihm unterm Tisch die Karten,
verwünsche ihn zum öden Ort.
(Erika Burkart)
„Denn der natürliche Gebrauch, den ein Geschlecht von den Geschlechtsorganen des anderen macht, ist ein Genuss, zu dem sich ein Teil dem anderen hingibt. In diesem Akt macht sich ein Mensch selbst zur Sache, welches dem Recht der Menschheit an seiner eigenen Person widerstreitet. Nur unter der einzigen Bedingung ist dieses möglich, dass, indem die eine Person von der anderen gleich als Sache erworben wird, diese gegenseitig wiederum jene erwerbe; denn so gewinnt sie wiederum sich selbst und stellt ihr Persönlichkeit wieder her.“ (Immanuel Kant)
Journalismus bedeutet Stress und provoziert Burnout.
Der Rest ist Schweigen.
verheerendes Bahnunglück in Andalusien.
Zwei Beschäftigte der Deutschen Bahn wurden im Urteil freigesprochen.
Der Streit um Grönland spitzt sich zu, Rütte empfängt Verteidigungsminister Dänemarks und grönländische Außenministerin.
Neues Förderprogramm für E-Autos.
5.000 Menschen wurden im Iran getötet; die Sunday Times spricht von 18.000.
18.1.26
Mitternacht
Ein Kind schläft unter einem Dache
den Schlaf, von dem mir Heilung wird.
Es träumt für mich. Ich aber wache,
im Finstern frei, im Licht beirrt.
(Erika Burkart)
„Spaß ohne Grenzen? Einerseits ein schöner Gedanke: Sex ist per se nicht unmoralisch, im Gegenteil, es gibt sogar eine Reihe von Anhaltspunkten, dass man ihn auch von moralischer Seite her positiv sehen kann: die Hingabe an einen anderen Menschen, die Gestaltung seines eigenen Lebens und schlicht die Freude am Leben. Andererseits gibt es auch hier Grenzen, wie auch Thomas Scanlon betont und zudem jeden klar ist. Nur, wo verlaufen diese Grenzen?“ (R. Erlinger, S. 236)
„Die heutige Kultur gibt deutlich zu erkennen, dass sie sexuelle Beziehungen nur auf Grund einer einmaligen, unauflösbaren Bindung eines Mannes an ein Weib gestatten will, dass sie die Sexualität als selbständige Lustquelle nicht mag und sie nur als unersetzte Quelle für die Vermehrung des Menschen zu dulden gesinnt ist.“ (Sigmund Freud, Das Unbehagen in der Kultur)
Der Rest ist Schweigen.
Drohungen Trumps empören die Europäer, Krisensitzung der EU-Botschafter in Brüssel. Bundesregierung reagiert mit Erklärung auf Äußerungen Trumps.
Seit Oktober gilt im Gazastreifen eine Waffenruhe, doch immer wieder gibt es Gefechte.
Überschwemmungen in Südafrika, Notstand ausgerufen.
17.1.26
Der Schnee, der fällt in der Neumondnacht,
gibt dem Dach die neue Kontur.
Alles geht in sich und strahlt das sanfte Gesetz
durch die Dämmerung aus,
wenn das Winterlicht mit den Kinderfüßen
die leise Erde betritt.
(Erika Burkart)
Fritz Haber (und der Dünger)
eSports als Finanzmodell.
diplomatisch rangehen.
Volksstaat Bayern (antike Briefmarke)
Sie spielt die Rolle als Schauspielerin ganz gut.
wertvolle Lebenszeit vergeuden.
die „psychästhetische Proportion“ (Kurt Schneider)
Kommissar Zufall.
Der Rest ist Schweigen.
Ein „gefährliches Spiel“ wirft Trump Europa vor, 10% Erhöhung der Zölle ab Februar, Gegenreaktion: Gegenzölle, Proteste in Dänemark, „Grönland steht nicht zum Verkauf“.
Freihandelsabkommen nach mehr als 25 Jahren beschlossen, EU und Südamerika, es wurde verhandelt und auch protestiert.
Linke-Demo in Leipzig, Pro Palästinenser gegen Pro Israelitische.
30 Mio. € Beute nach spektakulären Einbruch in Gelsenkirchen, der Sparkasse droht Klagewelle.
16.1.26
Nach dem Hingang der Sonne
tropfte das Licht aus den Poren
und räumte den Flechten den Nistplatz ein.
Die Winde weiden das Flaumige ab,
ein Mondstrahl äst im verblichenen Moos.
(Erika Burkart)
„Höflichkeit (Politesse) ist ein Schein der Herablassung, der Liebe einflößt. Der Verbeugungen (Complimente) und die ganze höfische Galanterie samt den heißesten Freundschaftsversicherungen mit Worten sind zwar nicht immer Wahrheit (…), aber sie betrügen darum doch auch nicht, weil ein jeder weiß, wofür er sie nehmen soll, und dann vornehmlich darum, weil diese anfänglich leeren Zeichen des Wohlwollens und der Achtung nach und nach zu wirklichen Gesinnungen dieser Art hinleiten.
Alle menschliche Tugend im Verkehr ist Scheidemünze, ein Kind ist der, welcher sie für echtes Gold nimmt. – Es ist doch aber besser, Scheidemünze, als gar kein solches Mittel im Umlauf zu haben, und endlich kann es doch, wenn gleich mit ansehnlichen Verlust, in bares Gold umgesetzt werden.“ (Immanuel Kant)
Man muss an sich glauben. (Emil Schumacher zu mir)
Rainer Nübel, Daniel Rölle, Nadia Zaboura, Medien zwischen Macht und Ohnmacht – Wie Journalismus Vertrauen zurückgewinnen kann, S. Hörzel Verlag GmbH, 2025, eBook.
Der Rest ist Schweigen.
In der Ukraine leiden hunderttausende Bewohner ohne Strom in der Kälte.
Kritik an Ermittlung in Crans-Montana.
Trump bekräftigt Anspruch auf Grönland.
Warnstreiks im öffentlichen Dienst.
Grüne Woche in Berlin.
Vor einem Jahr: Anschlag in München, BA geht geht von islamistischen Terrorismus aus.
KI-Schulpreis an Wuppertaler Schule.
15.1.26
Dach im Dezember
Die Sage, die wuchernde Hauswurz,
ließ auf der Scheune sich nieder.
Mit Ziegelzeilen schreibt sie Geschichten.
(Erika Burkart)
„Wenn die Regeln des Umgangs nicht bloß Vorschriften einer konventionellen Höflichkeit oder gar einer gefährlichen Politik sein sollen, so müssen sie auf die Lehren von den Pflichten gegründet sein, die wir allen Arten von Menschen schuldig sind, und wiederum von ihnen fordern können. – Das heißt: Ein System dessen Grundpfeiler Moral und Weltklugheit sind, muss dabei zum Grunde liegen.“ (Adolph Freiherr von Knigge)
„Die Menschen sind insgesamt, je zivilisierter, desto mehr Schauspieler; sie nehmen den Schein der Zuneigung, der Achtung vor Anderen, der Sittsamkeit, der Uneigennützlichkeit an, ohne irgend jemand dadurch zu betrügen, weil ein jeder Andere, daß es hiermit eben nicht herzlich gemeint sei, dabei verständigt ist.“ (Immanuel Kant)
„Glück“: auf die kleinen Dinge kommt es an.
„Zuversicht ist die Einsicht auf Aussicht.“ (Ernst Ferstl, Schriftsteller)
Der Rest ist Schweigen.
Sicherheit in der Arktis, „Wir wollen kein Teil der USA werden …“
Bundestag debattiert über Bürgergeldreform.
+ 0,2% Wirtschaftswachstum in 2025.
bezahlbare Wohnungen fehlen.
Iran: Lage angespannt, aber ruhig, Hinrichtungen abgewendet, die Lage bleibt fragil.
EU: Rechte von Fluggästen gestärkt.
14.1.26
Im dämmrigen Winkel, schon halb vergessen,
wächst der Erinnerung Kraut.
Wir wollen, mein Herz, davon essen,
wenn der Schneemond über die Hecke schaut.
(Erika Burkart)
Werbung: Bedürfnisse wecken.
China-Schrott
„Kein Grundsatz scheint mir unfeiner und eines gefühllosen Herzens unwürdiger als der: daß es ein Trost sei, Gefährten oder Mitleidende im Unglück zu haben. Ist es nicht genug, selbst leiden und dabei überzeugt sein zu müssen, daß in der Welt noch viele ebenso redlich gute Menschen, wie wir sind, nicht weniger Elend zu tragen haben? Sollen wir noch die Summe dieser Unglücklichen mutwilligerweise dadurch vermehern, daß wir andere zwingen, auch unsere Last mitzutragen, die dadurch um nichts leichter wird? …“ „Klagt die ein Freund seine Not, seine Schmerzen so höre ihm mit Teilnahme an. Halte dich nicht mit moralischen Gemeinsprüchen auf, mit Bemerkungen über das, was anders hätte sein und was er hätte vermeiden können, da es doch nicht anders ist. Hilf, wenn du es vermagest, tröste und verwende alles, was ihm Linderung geben kann, aber verzärke ihn nicht an Leib und Seele durch weibische Klagen. Erwecke vielmehr seinen männlichen Mut, daß er sich erhebe über die richtigen Leiden dieser Welt. Schmeichle ihm nicht mit falschen Hoffnungen, mit Erwartungen eines blinden Ungefährs, sondern hilf ihm, Wege einzuschlagen, die eines weisen Mannes würdig sind …“ „Jede Art von schädlicher Schmeichelei muß im Umgang mit echten Freuden wegfallen, nicht aber eine gewisse Gefälligkeit und Geschmeidigkeit in unschuldigen Dingen …“ (Adolph Freiherr von Knigge)
Der Rest ist Schweigen.
13.1.16
Noch winkt am erloschnen Gemäuer
die Rebenranke, vom Zwielicht umhüllt.
Belauscht von der Stille, verweilen wir scheuer,
das wachsende Dunkel die Blicke füllt.
(Erika Burkart)
„Die Höflichkeit ist die erste Tugend und vielleicht der Anfang aller Tugenden. Sie ist auch die dürftigste, oberflächlichste, fragwürdigste: Ist sie überhaupt eine Tugend? Ihre moralische Reputation ist jedenfalls zweifelhaft. Aber sie schert sich um Moral sowenig, wie die Moral um sie. Was ändert sich am Faschismus, wenn ein Nazi höflich ist? Was ändert es an der Schreckensherrschaft? Natürlich nichts, und dieses nichts ist für die Höflichkeit sehr bezeichnend: Formtugend, Etikettentugend, Scheintugend. Anschein einer Tugend und nur Schein.“ (André Comte-Sponville, Ermutigung zum unzeitgemäßen Leben)
„In keinem Lande in Europa ist es vielleicht so schwer, im Umgange mit Menschen aus allen Klassen, Gegenden und Städten allgemein Beifall einzuernten, in jedem dieser Zirkel wie zu Hause zu sein, ohne Zwang, ohne Falschheit, ohne sich verdächtig zu machen und ohne selbst dabei zu leiden, auf den Fürsten wie auf den Edelmann und Bürger, auf den Kaufmann wie auf den Geistlichen nach Gefallen zu wirken, als in unserem deutschen Vaterland.“ (Adolph Freiherr von Knigge, „Über den Umgang mit Menschen“, 1788)
„Was man ablehnt, kann man nicht heilen.“ (C.G. Jung)
Der Rest ist Schweigen.
In Iran sind etwa 2.000 Menschen ums Leben gekommen.
Russland beschießt Ziele in der Ukraine.
Grönland ist im Blick der Welt geraten.
Sorgen um Unabhängigkeit der Fed.
Kritik an SPD-Konzept zur Erbschaftssteuer.
Schulze soll Haseloff in Sachsen-Anhalt folgen.
Das Unwort 2025: Sondervermögen.
12.1.26
Der Windgeist spielt mit der letzten Rose,
die Gräserschatten berühren sich sacht.
Bald sammelt die goldgeäderten Lose:
Kastanien- und Eichblatt, die pythische Nacht.
(Erika Burkart)
„Sodann ist vor der Billigkeit und dem Billigen zu reden, wie sich die Billigkeit zur Gerechtigkeit und das Billige zum gerechten verhält (…) Wenn also nun ein Gesetz allgemein spricht, aber dabei ein Fall eintritt, der dem allgemeinen widerspricht, so ist es, soweit der Gesetzgeber allgemein formulieren lässt, richtig, dies zu verbessern, wie es ja auch der Gesetzgeber selbst getan hätte, wenn er dabei gewesen wäre; und wenn er einen Fall gewusst hätte, hätte er ihn ins Gestz aufgenommen. Dabei ist das Billige ein Recht und besser als ein gewisses Recht, nicht als das Recht im allgemeinen, sondern als der Mangel, der entsteht, weil das Gesetz allgemein spricht. Dies ist also das Gesetz des Billigen, eine Korrektur des Gesetzes, soweit es auf Grund seiner Allgemeinheit mangelhaft ist.“ (Aristoteles)
„Es gibt keine Tatsachen, nur Interpretationen.“ (Friedrich Nietzsche)
Salienz-Effekt
„Wenn du auf deinem Weg gehst, kann dich auch niemand überholen.“ (Marlon Brando, Schauspieler)
„Der Vergleich ist der Tod eines jeden Glücks.“ (S. Kierkegaard)
Der Rest ist Schweigen.
Protestwelle im Iran ebbt ab, Trump droht mit militärischen Konsequenzen, mindestens 600 Tote.
Kanzler Merz besucht Indien, mehr Kooperation für Rüstungsgüter.
SPD drängt auf grundlegende Steuerreform.
Golden Globes in Beverly Hills.
11.1.26
Ausgeräumt neigt sich das Antlitz der Blume
über mein kühles Gesicht.
Die Wurzeln lockern den Griff um die Krume,
befiederte Samen wehen ins Licht.
(Erika Burkart)
Gustav Radbuch „Gesetzliches Unrecht und übergesetzliches Recht“, 1946: „Der Konflikt zwischen der Gerechtigkeit und Rechtssicherheit dürfte dahin zu lösen sein, dass das positive, durch Satzung und Macht gesicherte Recht auch dann den Vorrang hat, wenn es inhaltlich ungerecht und unzweckmäßig ist, es sei denn, dass der Widerspruch des positiven Gesetzes zur Gerechtigkeit ein so unerträgliches Maß erreicht, dass das Gesetz als „unrichtiges Recht“ der Gerechtigkeit zu weichen hat. Es sist unmöglich, eine schärfere Linie zu ziehen zwischen den Fällen des gesetzlichen UNrechts und den trotz richtigen Inhalts dennoch geltenden Gesetzen; eine andere Grenzziehung kann dagegen mit aller Schärfe vorgenommen werden; wo Gerechtigkeit nicht einmal erstrebt wird, wo die Gleichheit, die den Kern der Gerechtigkeit ausmacht, bei der Setzung des positiven Rechts bewusst verleugnet wurde, da ist das Gesetz nicht etwa nur „unrichtiges Recht“, vielmehr entbehrt es überhaupt der Rechtsnatur.“
„Die wahre Entdeckungsreise besteht nicht darin, neue Landschaften zu suchen, sondern darin, mit neuen Augen zu sehen.“ (Marcel Proust)
„Wer neugierig in die Ferne blickt, entdeckt neue Horizonte in sich selbst.“ (Konfuzius)
Der Rest ist Schweigen.
Proteste im Iran gehen weiter, 500 getötete Demonstranten.
Vor Eisregen wird gewarnt, Zugverkehr normalisiert sich nur langsam.
Influenza-Welle belastet Kliniken.
Parlamentswahl in Myanmar fortgesetzt.
10.1.26
Garten im Spätherbst
Kein Vogel kreuzt im verblichenen Blau,
die Straßen des Himmels sind leer.
Die Sonne geht, eine alte verwunschene Frau,
zwischen den schlummernden Beeten umher.
(Erika Burkart)
„Das Recht ist also der Inbegriff der Bedingungen, unter denen die Willkür des einen mit der Willkür des anderen nach einem allgemeinen Gesetze der Freiheit zusammen vereinigt werden kann.“ (Immanuel Kant)
Georg Jellinek, 1972: „ethisches Minimum“ für das Recht.
gutes Recht – schlechtes Recht
Thomas Hobbes, Leviathan (1651)
„Darum ist die Billigkeit sozusagen die ohne Richtschnur für die menschlichen Handlungen.“ (Thomas von Aquin, 13. Jhrdt.)
common humanity
„Wer morgens zerknittert aufsteht, hat die besten Entfaltungsmöglichkeiten.“
Der Rest ist Schweigen.
Schnee, Wind und Glatteis, im Norden fallen Bahnverbindungen aus, 50 cm Neuschnee im Schwarzwald.
USA: Ice steht in Diskussion, Minneapolis: Todschlag oder Notwehr?
Pahlavi ruft zu Protesten und Streik im Iran auf.
katastrophale Lage im Gazastreifen.
9.1.26
Immer war es ein Blatt
Die leichtere Erde feiert den Herbst.
Deine eigene Gleiche von Tag und Nacht
begehst du mit diesem Ahornstern,
den die der Wind auf die Schultern legt.
Immer war es ein Blatt.
(Erika Burkart)
Kinder Teppiche (Kleinanzeige)
John Rawls: „Erster Grundsatz. Jedermann hat gleiches Recht auf das umfangreiche Gesamtsystem gleicher Grundfreiheiten, das für alle möglich ist. Zweiter Grundsatz. Soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten sind so zu regeln, dass sie sozial (a) den am wenigsten Begünstigten die bestmöglichen Aussichten bringen als auch (b) mit Ämtern und Positionen verbunden sind, die allen gemäß der fairen Chancengleichheit offen stehen.“
„Das Unterschiedsprinzip bedeutet faktisch, daß man die Verteilung der natürlichen Gaben in gewisser Hinsicht als Gemeinschaftssache betrachtet und in jedem Fall die größeren sozialen und wirtschaftlichen Vorteile aufteilt, die durch die Komplementaritäten dieser Verteilung ermöglicht werden. Wer von der Natur begünstigt ist, sei es, wie es solle, der darf sich der Früchte nur soweit erfreuen, wie das auch die Lage der Benachteiligten verbessert.“ (John Rawls)
„Die Stille zieht Gedanken an, die der Lärm verjagt.“ (Ernst Ferstl)
Der Rest ist Schweigen.
Proteste im Iran.
Russland greift die Ukraine mit Überschallrakete an.
Mercosur-Abkommen unterzeichnet.
Haftbefehl gegen Barbetreiber in Crans-Montana.
8.1.25
Welcher Baum gab dir das Blatt,
dich einzuhüllen vom Scheitel zum Fuß,
die starre Schuppe, die dich verbarg,
als nackt du lagest im ersten Schmerz?
(Erika Burkart)
„Die Tugend also ist ein Verhalten der Entscheidung, begründet in der Mitte im Bezug auf uns, einer Mitte, die durch Vernunft bestimmt wird und danach, wie sie der Verständige bestimmen wird. Die Mitte liegt aber zwischen zwei Schlechtigkeiten in den Leidenschaften und Handlungen hinter dem Gesollten zurückbleiben oder über das hinausgehen, bejaht die Tugend darin, die Mitte zu finden und zu wählen. Darum ist die Tugend hinsichtlich ihres Wesens und die Bestimmung ihrer Was-Seins die MItte, nach der Vorzüglichkeit und Vollkommenheit aber das Höchste.“ (Aristoteles)
John Rawls; Theorie der Gerechtigkeit (1971, deutsch 1975): „Vor allem kennt niemand seinen Platz in der Gesellschaft, seine Klasse und seinen Status; ebenso seine natürlichen Gaben, seine Intelligenz, Körperkraft, usw. Ferner kennt niemand seine Vorstellung vom Guten, die Einzelheiten seines vernünftigen Lebensplanes, ja nicht einmal die Besonderheit seiner Psyche wie seine Einstellung zum Risiko oder seine Neigung zu Optimismus oder Pessimismus. Darüber hinaus setze ich noch voraus, dass (sie) die besonderen Verhältnisse in ihrer eigenen Gesellschaft nicht kennen, d.h. ihre wirtschaftliche und politische Lage, den Entwicklungsstand ihrer Zivilisation und Kultur. Die Menschen im Urzustand wissen auch nicht, zu welcher Generation sie gehören.“ (John Rawls)
Rufmord
Ein Hund schnappt nach einem Happen.
Ein mönchisches Leben.
„… der kann doch nichts …“ (Prof. Friedrich Friedl, HfG Offenbach am Main)
Friedenspflicht
Der Rest ist Schweigen.
Schneechaos besonders im Norden von Deutschland.
Haseloff will vorzeitig sein Amt aufgeben.
Diskussion über Berlins Bürgermeister.
Zahl der Insolvenzen deutlich gestiegen.
Zalando streicht 2.700 Stellen in Erfurt.
Start-up-Gründungen erreichen Rekordwert.
Diskussion über tödliche Schüsse in Minneapolis.
Tausende fliehen aus Aleppo.
7.1.25
Ampfer und Waldklee stillten das Blut,
im Blättergeschmack erfuhrst du die Welt,
erkanntest dich selbst an der einsamen Hand,
die scheu liebkoste den Primelflaum.
(Erika Burkart)
„Endziel“ – Aristoteles: „Derart dürfte in erster Linie die Glückseligkeit sein. Denn diese suchen wir stets wegen ihrer selbst, und niemals wegen etwas anderen.“
„Glückseligkeit“ – Aristoteles: „Vielmehr ist das Gute für den Menschen die Tätigkeit der Seele aufgrund ihrer besonderen Befähigung, und wenn es mehrere solcher Befähigungen gibt, nach der besten und vollkommensten; und diese außerdem noch ein volles Leben hindurch. Denn eine Schwalbe macht noch keinen Frühling, und auch nicht ein einziger Tag; so macht auch ein einziger Tag oder kurze Zeit niemanden glücklich oder selig.“
„Logik bringt dich von A nach B. Fantasie bringt dich überallhin.“ (Albert Einstein)
„Fantasie ist etwas, was sich manche Menschen gar nicht vorstellen können.“ (Gabriel Laub, polnischer Satiriker)
Der Rest ist Schweigen.
USA will totale Kontrolle über Venezuela.
Stromausfall in Berlin behoben, Kritik an Krisenmanagement.
Arbeitslosenquote bei 6,2%.
Zypern hat EU-Ratspräsidentschaft übernommen.
6.1.26
Immer war es ein Blatt
Die ersten Zeichen ritzest du ein
mit Fichtennadel und Rosendorn
ins Schertblatt der Iris, ins Lattichherz,
und streutest sie aus, Laurin zum Gruß.
(Erika Burkart)
Kants Zweck-Mittel-Formel: „Handle so, dass du sie Menschheit sowohl in deiner Person, als in der Person eines jeden andern jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchtest.“
„Unter dem Prinzip der Nützlichkeit ist jenes Prinzip zu verstehen, das schlechthin jede Handlung in dem Maß billigt oder mißbilligt, wie ihr die Toleranz innezuwohnen scheint, das Glück der Gruppe, deren Interesse in Frage steht, zu verwehren oder zu verhindern, oder – das gleiche mit andern Worten gesagt – dieses Glück zu befördern oder zu verhindern.“ (Jeremy Bentham, 1789)
„Die Auffassung, für die die Nützlichkeit oder das Prinzips des größten Glücks die Grundlage der Moral ist, dass Handlungen insoweit und in dem Maße moralisch richtig sind, als sie die Tendenz haben, Glück zu befördern und insoweit moralisch falsch, als sie die Tendenz haben, das Gegenteil von Glück zu bewirken. Unter „Glück“ ist dabei Lust (pleasure) und das Freisein von Unlust (pain) unter „Unglück“ Unlust und das Fehlen von Lust verstanden.“ (John Stuart Mill, 1863)
Der Rest ist Schweigen.
Minderheitsregierung in Brandenburg, CDU zeigt Gesprächsbereitschaft.
Klausur der CSU-Landesgruppe in Seeon.
Beratungen in Paris über Frieden in der Ukraine, rechtlich verbindliche Sicherheitsgarantien, Überwachung durch die USA.
Irritation nach Trump-Äußerung zu Grönland, militärische Bedeutung.
Israel greift erneut Ziele im Libanon an.
Karlsruhe ermittelt zu Berliner Brandanschlag.
Ermittlungen nach Feuer in Crans-Montane.
5.1.26
Vögel des Todes und Vögel des Lebens
versammeln sich über mir.
Die Findstern nehmens, die Lichten gebens,
und die Gaben sind nicht von hier.
(Erika Burkart)
John Rawls, Eine Theorie der Gerechtigkeit.
„Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: Der bestimmte Himmel über mir und das menschliche Gesetz in mir.“ (Immanuel Kant)
„Es ist überall nichts in der Welt, ja überhaupt auch außer derselben zu denken möglich, was ohne Einschränkung für gut könnte gehalten werden, als allein ein guter Wille.“ (Immanuel Kant, Grundlegung zur Metaphysik der Sitten)
„Es liegt also der moralische Wert der Handlung nicht in der Wirkung, die daraus erwartet wird, also auch nicht in irgend einem Prinzip der Handlung, welches seinen Bewegungsgrund von einer erwarteten Wirkung zu entlehnen bedarf.“ (Immanuel Kant, Metaphysik der Sitten)
„… Wer ausschließlich über andere spricht, hat selbst nichts zu sagen. Das ist das selbst ausgestellte Armutszeugnis fauler Ameisen vom Nachbarhügel.“ (S. Trinkwalder, S. 271)
Prof. Dr. Volker Busch, Gute Nacht, Gehirn, Droemer eBook, 2025.
Ulf Poschardt, Shitbürgertum, Westend Verlag, Neu-Isenburg, 2025.
Verschenke 2 Goldfische (Kleinanzeige)
Der Rest ist Schweigen.
4.1.26
Die Wolken hielten mir Treue,
der Geist, der im Wind sie grüßt,
zehrende, zitternde Bläue,
die unter den Wimpern zerfließt.
(Erika Burkart)
Und dennoch sagt der viel, der „Abend“ sagt.
Den Schlüssel niemals aus der Hand geben!
„Paradox der Toleranz“, Karl Popper (1945): „Weniger bekannt ist das Paradoxon der Toleranz: Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir uneingeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen.“
„Wir sollen daher im Namen der Toleranz das Recht für uns in Anspruch nehmen, die Unduldsamen nicht zu dulden. Wir sollten geltend machen, dass sich jede Bewegung, die die Intoleranz predigt, außerhalb des Gesetzes stellt, und wir sollten die Aufforderung zur Intoleranz und Verfolgung ebenso verbrecherisch behandeln wie eine Aufforderung zum Mord, zum Raub oder zur Wiedereinführung des Sklavenhandels.“ (Karl Popper)
ein schöner Name schlußfolgert noch nicht auf die Person.
Bücher „unbekanntes Bayern“ zu verschenken (Kleinanzeige)
Der Rest ist Schweigen.
Venezuela steht vor einer ungewissen Zukunft, Exil-Venezulaner feiern die Festnehme Maduros.
Berliner Südwesten ohne Strom, Bekennerschreiben scheint authentisch zu sein.
mehr Geld für geringfügig Beschäftigte, Mindestlohn steigt auf 13,90 €.
3.1.26
Vögel des Todes, Vögel des Lebens
Allein mit dem Wipfelrauschen,
vom heiligen Wolkentier
entführt, meine Seele zu tauschen,
Seele der Lüfte, mit dir.
(Erika Burkart)
Der französische Philosoph André Comte-Sponville betont, dass „die Wahrhaftigkeit keine echte Pflicht ist, ganz gleich, was Kant darüber denkt.““setzt man die Aufrichtigkeit absolut, so verspielt man sie; dann ist sie nicht mehr gut, dann ist sie nur noch kalte, todbringende, abscheuliche Wahrhaftigkeit. Das ist nicht mehr Aufrichtigkeit, sondern Wahrhaftigkeitswahn; das ist keine Tugend mehr, sondern Fanatismus: Ein theoretischer, seelenloser, abstrakter Fanatismus; ein philosophischer Fanatismus, der der Wahrheit regelrecht verfallen ist. Doch kein Wahn ist gut, kein Fanatismus eine Tugend.“
„Denn, wie ich das Recht habe, den vorausgesetzten bösen Willen Anderer und der demnach präsumierten physischen Gewalt physischen Widerstand, auf Gefahr des Beeiträchtigers, zum voraus entgegenzustellen …; so habe ich auch das Recht, dasjenige auf eine Weise geheim zu halten, dessen Kenntniß mich dem Angriff Anderer bloßstellen würde …“ (Arthur Schopenhauer)
2.1.26
Im Dörnicht der Träume trauern
sie klaglos und zauberalt
und müssen den Traum überdauern
in lichtverjüngter Gestalt.
(Erika Burkart)
„Es kann sein, dass nicht alles wahr ist, was ein Mensch dafür hält (denn er kann irren); aber in allem, was er sagt, muss er wahrhaft sein (er soll nicht täuschen); … Die Übertretung dieser Pflicht zur Wahrhaftigkeit heißt die Lüge.“ (Immanuel Kant)
„… aber die Mitteilung seiner Gedanken an jemanden durch Worte, die doch das Gegenteil von dem (absichtlich) enthalten, was der Sprechende dabei denkt, ist ein der natürlichen Zweckmäßigkeit seines Vermögens der Mitteilung seiner Gedanken geradezu entgegengesetzter Zweck, mithin Verzichtung auf seine Persönlichkeit und eine bloß täuschende Erscheinung von Menschen, nicht der Mensch selbst.“ (Immanuel Kant)
„Die Lüge ist Wegwerfung und gleichsam Vernichtung seiner Menschenwürde. Ein Mensch, der selbst nicht glaubt, was er einen anderen … sagt, hat einen noch geringeren Wert, als er bloß Sache wäre.“ (Immanuel Kant)
Der Rest ist Schweigen.
Schwerste Katastrophe in der Geschichte der Schweiz, flash-over, von einer Art Wunderkerzen, 119 Verletzte, bisher 40 Tote.
Unfälle mit selbstgebauten Feuerwerkskörpern, Millionen für bundesweites Böllerverbot. Härtere Strafen für Angriffe auf Einsatzkräfte?
CSU: Forderungen nach mehr Abschiebungen.
Außerehelicher Sex in Indonesien strafbar.
Selenskyj ernennt neuen Stabschef.
Trump droht mit Angriff auf Iran.
2026 wird ein Wahljahr.
1.1.26
Sie tauchen zum Forst und Schreien,
sie wechseln Gefieder und Zeit.
Bald kehren sie wieder und weihen.
Das Feld wird weit.
(Erika Burkart)
Hanife Örki, Höhenangst und Fallsucht – Konsum, Kritik und Sinnsuche, buchverlag Pfaffenweiler, Freiburg, 2017.
Rainer Erlinger, Moral – wie man richtig gut lebt, Fischer eBooks.
„Und sie (die Gesellschaft) darf auch nicht vergessen, dass die Moral die Funktion hat, das gute Leben der einzelnen zu fördern und es nicht mehr als nötig zu stören. Die Moral ist für den Menschen da und nicht der Mensch für die Moral.“ (William K. Frankena)
„Die völlige Angemessenheit des Willens aber zum moralischen Gesetze ist Heiligkeit, eine Vollkommenheit, deren kein vernünftiges Wesen der Sinnenwelt, in keinem Zeitpunkte seines Daseins, fähig ist.“ (Immanuel Kant, Kritik der praktischen Vernunft, 1788)
Der Rest ist Schweigen.









































