Notizen 28 (ab 1.1.26)

12.1.26

Der Windgeist spielt mit der letzten Rose,

die Gräserschatten berühren sich sacht.

Bald sammelt die goldgeäderten Lose:

Kastanien- und Eichblatt, die pythische Nacht.

(Erika Burkart)

 

„Sodann ist vor der Billigkeit und dem Billigen zu reden, wie sich die Billigkeit zur Gerechtigkeit und das Billige zum gerechten verhält (…) Wenn also nun ein Gesetz allgemein spricht, aber dabei ein Fall eintritt, der dem allgemeinen widerspricht, so ist es, soweit der Gesetzgeber allgemein formulieren lässt, richtig, dies zu verbessern, wie es ja auch der Gesetzgeber selbst getan hätte, wenn er dabei gewesen wäre; und wenn er einen Fall gewusst hätte, hätte er ihn ins Gestz aufgenommen. Dabei ist das Billige ein Recht und besser als ein gewisses Recht, nicht als das Recht im allgemeinen, sondern als der Mangel, der entsteht, weil das Gesetz allgemein spricht. Dies ist also das Gesetz des Billigen, eine Korrektur des Gesetzes, soweit es auf Grund seiner Allgemeinheit mangelhaft ist.“ (Aristoteles)

„Es gibt keine Tatsachen, nur Interpretationen.“ (Friedrich Nietzsche)

Salienz-Effekt

„Wenn du auf deinem Weg gehst, kann dich auch niemand überholen.“ (Marlon Brando, Schauspieler)

„Der Vergleich ist der Tod eines jeden Glücks.“ (S. Kierkegaard)

Der Rest ist Schweigen.

 

Protestwelle im Iran ebbt ab, Trump droht mit militärischen Konsequenzen, mindestens 600 Tote.

Kanzler Merz besucht Indien, mehr Kooperation für Rüstungsgüter.

SPD drängt auf grundlegende Steuerreform.

Golden Globes in Beverly Hills.

 

11.1.26

Ausgeräumt neigt sich das Antlitz der Blume

über mein kühles Gesicht.

Die Wurzeln lockern den Griff um die Krume,

befiederte Samen wehen ins Licht.

(Erika Burkart)

 

Gustav Radbuch „Gesetzliches Unrecht und übergesetzliches Recht“, 1946: „Der Konflikt zwischen der Gerechtigkeit und Rechtssicherheit dürfte dahin zu lösen sein, dass das positive, durch Satzung und Macht gesicherte Recht auch dann den Vorrang hat, wenn es inhaltlich ungerecht und unzweckmäßig ist, es sei denn, dass der Widerspruch des positiven Gesetzes zur Gerechtigkeit ein so unerträgliches Maß erreicht, dass das Gesetz als „unrichtiges Recht“ der Gerechtigkeit zu weichen hat. Es sist unmöglich, eine schärfere Linie zu ziehen zwischen den Fällen des gesetzlichen UNrechts und den trotz richtigen Inhalts dennoch geltenden Gesetzen; eine andere Grenzziehung kann dagegen mit aller Schärfe vorgenommen werden; wo Gerechtigkeit nicht einmal erstrebt wird, wo die Gleichheit, die den Kern der Gerechtigkeit ausmacht, bei der Setzung des positiven Rechts bewusst verleugnet wurde, da ist das Gesetz nicht etwa nur „unrichtiges Recht“, vielmehr entbehrt es überhaupt der Rechtsnatur.“

„Die wahre Entdeckungsreise besteht nicht darin, neue Landschaften zu suchen, sondern darin, mit neuen Augen zu sehen.“ (Marcel Proust)

„Wer neugierig in die Ferne blickt, entdeckt neue Horizonte in sich selbst.“ (Konfuzius)

Der Rest ist Schweigen.

 

Proteste im Iran gehen weiter, 500 getötete Demonstranten.

Vor Eisregen wird gewarnt, Zugverkehr normalisiert sich nur langsam.

Influenza-Welle belastet Kliniken.

Parlamentswahl in Myanmar fortgesetzt.

 

10.1.26

Garten im Spätherbst

Kein Vogel kreuzt im verblichenen Blau,

die Straßen des Himmels sind leer.

Die Sonne geht, eine alte verwunschene Frau,

zwischen den schlummernden Beeten umher.

(Erika Burkart)

 

„Das Recht ist also der Inbegriff der Bedingungen, unter denen die Willkür des einen mit der Willkür des anderen nach einem allgemeinen Gesetze der Freiheit zusammen vereinigt werden kann.“ (Immanuel Kant)

Georg Jellinek, 1972: „ethisches Minimum“ für das Recht.

gutes Recht – schlechtes Recht

Thomas Hobbes, Leviathan (1651)

„Darum ist die Billigkeit sozusagen die ohne Richtschnur für die menschlichen Handlungen.“ (Thomas von Aquin, 13. Jhrdt.)

common humanity

„Wer morgens zerknittert aufsteht, hat die besten Entfaltungsmöglichkeiten.“

Der Rest ist Schweigen.

 

Schnee, Wind und Glatteis, im Norden fallen Bahnverbindungen aus, 50 cm Neuschnee im Schwarzwald.

USA: Ice steht in Diskussion, Minneapolis: Todschlag oder Notwehr?

Pahlavi ruft zu Protesten und Streik im Iran auf.

katastrophale Lage im Gazastreifen.

 

9.1.26

Immer war es ein Blatt

 

Die leichtere Erde feiert den Herbst.

Deine eigene Gleiche von Tag und Nacht

begehst du mit diesem Ahornstern,

den die der Wind auf die Schultern legt.

 

Immer war es ein Blatt.

(Erika Burkart)

 

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John Rawls: „Erster Grundsatz. Jedermann hat gleiches Recht auf das umfangreiche Gesamtsystem gleicher Grundfreiheiten, das für alle möglich ist. Zweiter Grundsatz. Soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten sind so zu regeln, dass sie sozial (a) den am wenigsten Begünstigten die bestmöglichen Aussichten bringen als auch (b) mit Ämtern und Positionen verbunden sind, die allen gemäß der fairen Chancengleichheit offen stehen.“

„Das Unterschiedsprinzip bedeutet faktisch, daß man die Verteilung der natürlichen Gaben in gewisser Hinsicht als Gemeinschaftssache betrachtet und in jedem Fall die größeren sozialen und wirtschaftlichen Vorteile aufteilt, die durch die Komplementaritäten dieser Verteilung ermöglicht werden. Wer von der Natur begünstigt ist, sei es, wie es solle, der darf sich der Früchte nur soweit erfreuen, wie das auch die Lage der Benachteiligten verbessert.“ (John Rawls)

„Die Stille zieht Gedanken an, die der Lärm verjagt.“ (Ernst Ferstl)

Der Rest ist Schweigen.

 

Proteste im Iran.

Russland greift die Ukraine mit Überschallrakete an.

Mercosur-Abkommen unterzeichnet.

Haftbefehl gegen Barbetreiber in Crans-Montana.

 

8.1.25

Welcher Baum gab dir das Blatt,

dich einzuhüllen vom Scheitel zum Fuß,

die starre Schuppe, die dich verbarg,

als nackt du lagest im ersten Schmerz?

(Erika Burkart)

 

„Die Tugend also ist ein Verhalten der Entscheidung, begründet in der Mitte im Bezug auf uns, einer Mitte, die durch Vernunft bestimmt wird und danach, wie sie der Verständige bestimmen wird. Die Mitte liegt aber zwischen zwei Schlechtigkeiten in den Leidenschaften und Handlungen hinter dem Gesollten zurückbleiben oder über das hinausgehen, bejaht die Tugend darin, die Mitte zu finden und zu wählen. Darum ist die Tugend hinsichtlich ihres Wesens und die Bestimmung ihrer Was-Seins die MItte, nach der Vorzüglichkeit und Vollkommenheit aber das Höchste.“ (Aristoteles)

John Rawls; Theorie der Gerechtigkeit (1971, deutsch 1975): „Vor allem kennt niemand seinen Platz in der Gesellschaft, seine Klasse und seinen Status; ebenso seine natürlichen Gaben, seine Intelligenz, Körperkraft, usw. Ferner kennt niemand seine Vorstellung vom Guten, die Einzelheiten seines vernünftigen Lebensplanes, ja nicht einmal die Besonderheit seiner Psyche wie seine Einstellung zum Risiko oder seine Neigung zu Optimismus oder Pessimismus. Darüber hinaus setze ich noch voraus, dass (sie) die besonderen Verhältnisse in ihrer eigenen Gesellschaft nicht kennen, d.h. ihre wirtschaftliche und politische Lage, den Entwicklungsstand ihrer Zivilisation und Kultur. Die Menschen im Urzustand wissen auch nicht, zu welcher Generation sie gehören.“ (John Rawls)

Rufmord

Ein Hund schnappt nach einem Happen.

Ein mönchisches Leben.

„… der kann doch nichts …“ (Prof. Friedrich Friedl, HfG Offenbach am Main)

Friedenspflicht

Der Rest ist Schweigen.

 

Schneechaos besonders im Norden von Deutschland.

Haseloff will vorzeitig sein Amt aufgeben.

Diskussion über Berlins Bürgermeister.

Zahl der Insolvenzen deutlich gestiegen.

Zalando streicht 2.700 Stellen in Erfurt.

Start-up-Gründungen erreichen Rekordwert.

Diskussion über tödliche Schüsse in Minneapolis.

Tausende fliehen aus Aleppo.

 

 

 

 

7.1.25

Ampfer und Waldklee stillten das Blut,

im Blättergeschmack erfuhrst du die Welt,

erkanntest dich selbst an der einsamen Hand,

die scheu liebkoste den Primelflaum.

(Erika Burkart)

 

„Endziel“ – Aristoteles: „Derart dürfte in erster Linie die Glückseligkeit sein. Denn diese suchen wir stets wegen ihrer selbst, und niemals wegen etwas anderen.“

„Glückseligkeit“ – Aristoteles: „Vielmehr ist das Gute für den Menschen die Tätigkeit der Seele aufgrund ihrer besonderen Befähigung, und wenn es mehrere solcher Befähigungen gibt, nach der besten und vollkommensten; und diese außerdem noch ein volles Leben hindurch. Denn eine Schwalbe macht noch keinen Frühling, und auch nicht ein einziger Tag; so macht auch ein einziger Tag oder kurze Zeit niemanden glücklich oder selig.“

„Logik bringt dich von A nach B. Fantasie bringt dich überallhin.“ (Albert Einstein)

„Fantasie ist etwas, was sich manche Menschen gar nicht vorstellen können.“ (Gabriel Laub, polnischer Satiriker)

Der Rest ist Schweigen.

 

USA will totale Kontrolle über Venezuela.

Stromausfall in Berlin behoben, Kritik an Krisenmanagement.

Arbeitslosenquote bei 6,2%.

Zypern hat EU-Ratspräsidentschaft übernommen.

 

6.1.26

Immer war es ein Blatt

Die ersten Zeichen ritzest du ein

mit Fichtennadel und Rosendorn

ins Schertblatt der Iris, ins Lattichherz,

und streutest sie aus, Laurin zum Gruß.

(Erika Burkart)

 

Kants Zweck-Mittel-Formel: „Handle so, dass du sie Menschheit sowohl in deiner Person, als in der Person eines jeden andern jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchtest.“

„Unter dem Prinzip der Nützlichkeit ist jenes Prinzip zu verstehen, das schlechthin jede Handlung in dem Maß billigt oder mißbilligt, wie ihr die Toleranz innezuwohnen scheint, das Glück der Gruppe, deren Interesse in Frage steht, zu verwehren oder zu verhindern, oder – das gleiche mit andern Worten gesagt – dieses Glück zu befördern oder zu verhindern.“ (Jeremy Bentham, 1789)

„Die Auffassung, für die die Nützlichkeit oder das Prinzips des größten Glücks die Grundlage der Moral ist, dass Handlungen insoweit und in dem Maße moralisch richtig sind, als sie die Tendenz haben, Glück zu befördern und insoweit moralisch falsch, als sie die Tendenz haben, das Gegenteil von Glück zu bewirken. Unter „Glück“ ist dabei Lust (pleasure) und das Freisein von Unlust (pain) unter „Unglück“ Unlust und das Fehlen von Lust verstanden.“ (John Stuart Mill, 1863)

Der Rest ist Schweigen.

 

Minderheitsregierung in Brandenburg, CDU zeigt Gesprächsbereitschaft.

Klausur der CSU-Landesgruppe in Seeon.

Beratungen in Paris über Frieden in der Ukraine, rechtlich verbindliche Sicherheitsgarantien, Überwachung durch die USA.

Irritation nach Trump-Äußerung zu Grönland, militärische Bedeutung.

Israel greift erneut Ziele im Libanon an.

Karlsruhe ermittelt zu Berliner Brandanschlag.

Ermittlungen nach Feuer in Crans-Montane.

 

5.1.26

Vögel des Todes und Vögel des Lebens

versammeln sich über mir.

Die Findstern nehmens, die Lichten gebens,

und die Gaben sind nicht von hier.

(Erika Burkart)

 

John Rawls, Eine Theorie der Gerechtigkeit.

„Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: Der bestimmte Himmel über mir und das menschliche Gesetz in mir.“ (Immanuel Kant)

„Es ist überall nichts in der Welt, ja überhaupt auch außer derselben zu denken möglich, was ohne Einschränkung für gut könnte gehalten werden, als allein ein guter Wille.“ (Immanuel Kant, Grundlegung zur Metaphysik der Sitten)

„Es liegt also der moralische Wert der Handlung nicht in der Wirkung, die daraus erwartet wird, also auch nicht in irgend einem Prinzip der Handlung, welches seinen Bewegungsgrund von einer erwarteten Wirkung zu entlehnen bedarf.“ (Immanuel Kant, Metaphysik der Sitten)

„… Wer ausschließlich über andere spricht, hat selbst nichts zu sagen. Das ist das selbst ausgestellte Armutszeugnis fauler Ameisen vom Nachbarhügel.“ (S. Trinkwalder, S. 271)

Prof. Dr. Volker Busch, Gute Nacht, Gehirn, Droemer eBook, 2025.

Ulf Poschardt, Shitbürgertum, Westend Verlag, Neu-Isenburg, 2025.

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Der Rest ist Schweigen.

 

4.1.26

Die Wolken hielten mir Treue,

der Geist, der im Wind sie grüßt,

zehrende, zitternde Bläue,

die unter den Wimpern zerfließt.

(Erika Burkart)

 

Und dennoch sagt der viel, der „Abend“ sagt.

Den Schlüssel niemals aus der Hand geben!

„Paradox der Toleranz“, Karl Popper (1945): „Weniger bekannt ist das Paradoxon der Toleranz: Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir uneingeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen.“

„Wir sollen daher im Namen der Toleranz das Recht für uns in Anspruch nehmen, die Unduldsamen nicht zu dulden. Wir sollten geltend machen, dass sich jede Bewegung, die die Intoleranz predigt, außerhalb des Gesetzes stellt, und wir sollten die Aufforderung zur Intoleranz und Verfolgung ebenso verbrecherisch behandeln wie eine Aufforderung zum Mord, zum Raub oder zur Wiedereinführung des Sklavenhandels.“ (Karl Popper)

ein schöner Name schlußfolgert noch nicht auf die Person.

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Der Rest ist Schweigen.

 

Venezuela steht vor einer ungewissen Zukunft, Exil-Venezulaner feiern die Festnehme Maduros.

Berliner Südwesten ohne Strom, Bekennerschreiben scheint authentisch zu sein.

mehr Geld für geringfügig Beschäftigte, Mindestlohn steigt auf 13,90 €.

 

3.1.26

Vögel des Todes, Vögel des Lebens

Allein mit dem Wipfelrauschen,

vom heiligen Wolkentier

entführt, meine Seele zu tauschen,

Seele der Lüfte, mit dir.

(Erika Burkart)

 

Der französische Philosoph André Comte-Sponville betont, dass „die Wahrhaftigkeit keine echte Pflicht ist, ganz gleich, was Kant darüber denkt.““setzt man die Aufrichtigkeit absolut, so verspielt man sie; dann ist sie nicht mehr gut, dann ist sie nur noch kalte, todbringende, abscheuliche Wahrhaftigkeit. Das ist nicht mehr Aufrichtigkeit, sondern Wahrhaftigkeitswahn; das ist keine Tugend mehr, sondern Fanatismus: Ein theoretischer, seelenloser, abstrakter Fanatismus; ein philosophischer Fanatismus, der der Wahrheit regelrecht verfallen ist. Doch kein Wahn ist gut, kein Fanatismus eine Tugend.“

„Denn, wie ich das Recht habe, den vorausgesetzten bösen Willen Anderer und der demnach präsumierten physischen Gewalt physischen Widerstand, auf Gefahr des Beeiträchtigers, zum voraus entgegenzustellen …; so habe ich auch das Recht, dasjenige auf eine Weise geheim zu halten, dessen Kenntniß mich dem Angriff Anderer bloßstellen würde …“ (Arthur Schopenhauer)

 

 

2.1.26

Im Dörnicht der Träume trauern

sie klaglos und zauberalt

und müssen den Traum überdauern

in lichtverjüngter Gestalt.

(Erika Burkart)

 

„Es kann sein, dass nicht alles wahr ist, was ein Mensch dafür hält (denn er kann irren); aber in allem, was er sagt, muss er wahrhaft sein (er soll nicht täuschen); … Die Übertretung dieser Pflicht zur Wahrhaftigkeit heißt die Lüge.“ (Immanuel Kant)

„… aber die Mitteilung seiner Gedanken an jemanden durch Worte, die doch das Gegenteil von dem (absichtlich) enthalten, was der Sprechende dabei denkt, ist ein der natürlichen Zweckmäßigkeit seines Vermögens der Mitteilung seiner Gedanken geradezu entgegengesetzter Zweck, mithin Verzichtung auf seine Persönlichkeit und eine bloß täuschende Erscheinung von Menschen, nicht der Mensch selbst.“ (Immanuel Kant)

„Die Lüge ist Wegwerfung und gleichsam Vernichtung seiner Menschenwürde. Ein Mensch, der selbst nicht glaubt, was er einen anderen … sagt, hat einen noch geringeren Wert, als er bloß Sache wäre.“ (Immanuel Kant)

Der Rest ist Schweigen.

 

Schwerste Katastrophe in der Geschichte der Schweiz, flash-over, von einer Art Wunderkerzen, 119 Verletzte, bisher 40 Tote.

Unfälle mit selbstgebauten Feuerwerkskörpern, Millionen für bundesweites Böllerverbot. Härtere Strafen für Angriffe auf Einsatzkräfte?

CSU: Forderungen nach mehr Abschiebungen.

Außerehelicher Sex in Indonesien strafbar.

Selenskyj ernennt neuen Stabschef.

Trump droht mit Angriff auf Iran.

2026 wird ein Wahljahr.

 

1.1.26

Sie tauchen zum Forst und Schreien,

sie wechseln Gefieder und Zeit.

Bald kehren sie wieder und weihen.

Das Feld wird weit.

(Erika Burkart)

 

Hanife Örki, Höhenangst und Fallsucht – Konsum, Kritik und Sinnsuche, buchverlag Pfaffenweiler, Freiburg, 2017.

Rainer Erlinger, Moral – wie man richtig gut lebt, Fischer eBooks.

„Und sie (die Gesellschaft) darf auch nicht vergessen, dass die Moral die Funktion hat, das gute Leben der einzelnen zu fördern und es nicht mehr als nötig zu stören. Die Moral ist für den Menschen da und nicht der Mensch für die Moral.“ (William K. Frankena)

„Die völlige Angemessenheit des Willens aber zum moralischen Gesetze ist Heiligkeit, eine Vollkommenheit, deren kein vernünftiges Wesen der Sinnenwelt, in keinem Zeitpunkte seines Daseins, fähig ist.“ (Immanuel Kant, Kritik der praktischen Vernunft, 1788)

Der Rest ist Schweigen.