Notizen 28 (ab 1.1.26)

4.6.26

Septemberschein

Die Tränen rinnen über mein Gesicht,

ich weile in der Sonne.

Das ist die alte Mauer nicht,

das sind die alten Gräser nicht.

Mein Lager ist ein Totenkahn,

der treibt entgegen der verkohlten Sonne,

davor du stehst, die Arme aufgetan:

ein Flammenkreuz, ein blaues Licht.

Das weiße Segel seh ich, seh das schwarze nahn …

Die Tränen rinnen über mein Gesicht.

(Erika Burkart)

 

„Wäre das Gehirn eine Maschine, so würde der Psychotherapeut dieser Maschine helfen, sich selbst zu reparieren.“ (A. Poppe, S. 84)

„Coping ist der Vorgang der Bewältigung/Verarbeitung des aus Vulnerabilität und Stress resultierenden Konfliktpotentiales.“ (A. Poppe, S. 111)

„Nach einer mehr als hundertjährigen Suche nach den Ursachen, nach der Prävention und nach der optimalen Therapie der Schizophrenie mit bescheidenen Ergebnissen erscheint jedenfalls die Beschränkung dieser Forschungsbemühungen auf das Häufige Krankheitskonstrukt Schizophrenie nicht mehr sehr hoffnungsvoll. Man muss sich ernsthaft fragen, ob wir bisher nicht einem Phantom nachgejgt haben.“ (Heinz Häfner, A. Poppe, S. 127)

„Wohin ein solcher persönlicher Wohlstand ohne Gemeinschaftssinn führen kann, sehen wir nirgendwo deutlicher als in den Vereinigten Staaten – dem einzigen westlichen Entwicklungsland der Welt. Einem Land, in dessen DNA und Verfassung Freiheit und persönlicher Wohlstand eingeschrieben sind, kommunalen Einrichtungen oder Öffentlichkeit jedoch keinerlei Bedeutung beigemessen wird …“ (R. Wijnberg, S. 198)

Der Rest ist Schweigen.

 

Ungarn hat somit das Veto in der EU zurückgezogen, dieser Gipfel steht im Mittelpunkt von Montenegro, Vorzeigeschüler auf dem Westbalkan, wäre ein Zeichen für die ganze Region, Montenegrianer wollen mehrheitlich in die EU, aber: politische Lage noch nicht gemacht dafür, „Kinderschnitzel“.

Katholische Kirche feiert Fronleichnam.

SpaceX wäre 1,7 Bill. $ wert.

Fahrwerk in Frankfurt am Main eingeknickt.

„Trumpfestspiele“, WM-Magie in Toronto/Kanada.

„Und uns gibt´s morgen wieder …“ (M. Slomka)

 

3.6.26

Doch ist das Gras mir gut. Es legt

die scheuen Finger in die meinen.

Die Erde hat sich zu mir herbewegt.

Ich küsse sie. Und ich kann weinen.

(Erika Burkart)

 

„Wer nicht begreift, wie ungeheuer groß der Einfluss der Weltanschauung des Arztes auf Beschreibung und Einteilung von Geisteskrankheiten, ja selbst auf die Trennung von „gesund“ und „krank“ ist, wer die unbewiesenen Meinungen medizinischer Autoritäten für wissenschaftlich erwiesene Tatsachen hält, der wird das Fach Psychiatrie in seiner Komplexität nicht verstehen können.“ (A. Poppe, S. 74)

„Man könnte mit einem gewissen Recht die verbalen und nonverbalen Äußerungen der Patienten (auch als Psychopathologie bezeichnet) einer Art Rohrschach-Test für Psychiater nennen.“ (A. Poppe, S. 75)

Die leise Ordnung der Dinge (Dieter Rams)

Massenmedien gab es noch nicht (R. Wijnberg, S. 65)

die „Spiegeltheorie der Wahrheit“ (R. Wijnberg, S. 72)

Hugo Grotius (1583 – 1645) (Wijnberg, S. 80)

Was groß und wichtig erscheint, ist nichtig und klein.

Kunst: Angebot und Nachfrage.

Aber „Thatsachen giebt es nicht“, sagt Nietsche, „nur Interpretationen“. (Wijnberg, S. 95)

„Die Wahrheit ist kein Spiegelbild der Wirklichkeit, sondern eine Projektion des Menschen.“ (Wijnberg, S. 97)

Scharlatane der Künste.

selbsternannte Experten.

„Egologie“ (Emmanuel Levinas, 1906 – 1995, Wijnberg, S. 106)

Bedürfnisse wecken.

„Effizienzideologie“, „Rentabilitätsdenken“ (Wijnberg, S. 118)

„So wurde langsam, aber sich durch die ökonomische Brille betrachtet. Bürger wurden zu Kunden, Politiker zu Wirtschaftsmanagern, Patienten zu Versorgungsbeziehern, Schüler zu Arbeitnehmer in Ausbildung, Einwanderer zu billigen Arbeitskräften, Wissenschaftler zu Erforschern des wirtschaftlichen Potenzials und Künstler zu kreativen Unternehmern – und das Bruttoinlansprodukt wurde zum unbestrittenen Gradmesser unseres Glücks. Die Gesellschaft wurde zu einem Markt, der Staat zu einem Unternehmen, der Mensch zu einem Konsumenten.“ (R. Wijnberg, S. 119)

Der Rest ist Schweigen.

 

New York: „Ergebnis eine echte Enttäuschung“ (Wadephul).

Wirtschaftsgipfel in St. Petersburg; Drohnenangriff aus Ukraine, Kraftstoff wird teils rationiert.

Waffenruhe im Iran gebrochen worden.

Aktionsprogramm für mehr Kreislaufwirtschaft.

Studie zu Folgekosten von Frühverrentungen (Bertelsmann Stiftung).

BGH: Rechte von Taxiunternehmen gestärkt.

Wilhelmshafen: Zoll stellt 8 Tonnen Kokain sicher.

Wender zieht Film aus 1975 zurück.

 

2.6.26

um langsam zu mir hochzuklimmen

in diesen Winkel hinter Wind und Gott.

Hier gibt es keine Worte mehr. Hier sind nur Stimmen,

Schattengelächter und der Liebe Spott.

(Erika Burkart)

 

Rheinkies/bunt (Kleinanzeige)

„Aber ebenso wie man sich eingestehen müsste, daß nicht jede Schizophrenie „endogen“ ist, müsste man die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass auch nicht jede Schizophrenie eine psychotische Lebenskrise sein muss.“ (A. Poppe, S. 36)

„Das Historische an einer Naturwissenschaft erschließt sich nicht aus der Eigenart der Natur, sondern vielmehr aus der Entwicklung des Geistes, der diese Natur untersucht.“ (A. Poppe, S. 56)

sich an kleinen Dingen erfreuen.

the streets of London.

wegducken

„Damit die Wirtschaft läuft, braucht sie stets Steigerungen (des Umsatzes oder der vorgeblichen Qualität), die beim Kunden unbedingt zum Kaufwunsch führen sollen. Das funktioniert nur, solange der immer wieder unzufrieden gemacht wird.“ (T. Bergner, S. 264)

Kunstwissenschaftler wissen was Kunst ist.

Rob Wijnberg, Ruinen der Wahrheit, – Eine kurze Geschichte unserer Zeit, C.H. Beck, Aus dem Niederländischen von Bärbel Jänicke, 2025, eBook.

„Verbrennungsökonomie“ (R. Wijnberg), „nostalgischer Nationalismus“ (S. 41), „Privatisierung der Wahrheit“ (S. 52)

Der Rest ist Schweigen.

 

Die EU will ihre Migrationspolitik deutlich verschärfen, Parlament und Mitgliedsstaaten müssen noch zustimmen.

Neuer Armutsbericht, 13,3 Mio. Menschen (= 16,1%) armutsgefährdet, großer Handlungsbedarf.

Die wirtschaftliche Lage in den ostdeutschen Ländern ist angespannt.

Auf der Krim wird der Treibstoff knapp. Russland setzt Angriffe auf Ukraine fort.

Israel – Hisbollah: USA teilt Vermittlungserfolg mit.

Akte Epstein: Spuren führen nach Europa.

Besichtigung des Kölner Doms soll 12,- kosten.

 

1.6.26

Räumt mir ein wenig Nacht ein bei der Mauer,

die mich vor Gott und jeder Hoffnung schützt.

Wie dunkles Wasser strömt die Trauer

über die Treppe, die das Gras benützt,

(Erika Burkart)

 

„… und hinterm Horizont geht´s  weiter …“

„Von tragischer Bedeutung ist dieses Missvertändnis dagegen dann, wenn Millionen von Euro in die Forschung der Hirnforschung oder Pathophysiologie oder der Wirkung neuer Medikamente zur Behandlung von Schizophrenie oder Depression investiert werden und immer wieder mit sehr viel Aufwand sehr wenig Resultate erzielt werden. Dass diese notorische Unproduktivität der neuropsychiatrischen Forschung der letzten Dekaden spielend einfach durch die Feststellung erklärt werden kann, dass in Form der psychischen Störungsbilder keine Krankheiten, sondern Sammelbegriffe beforscht werden, wird immer noch kaum zur Kenntnis genommen.“ (Febartz van Elst, A. Poppe, S. 31)

Dies müsste erst erfunden werden.

„Alle verschwiegenen Wahrheiten werden giftig.“ (Friedrich Nietzsche)

„Noch wiederholt die Politik in scheinbar stoischer Ruhe das, was schon immer galt. Sie versucht mit Geld, das sie nicht hat, reell existierende Probleme zuzuschütten. Es wird uns wieder und wieder versprochen, alles gehe schnell und alles werde besser (Roth 2021). Das wird nicht mehr funktionieren.“ (T. Bergner, German Burnout, S. 237)

Der Rest ist Schweigen.

 

Israel bricht immer wieder die Waffenruhe.

Höchststrafe für islamischen Täter von 2025.

Solarstrom: Stromteilen ist jetzt möglich, mittels intelligenter Stromzähler.

 

31.5.26

O gebt mir endlich, was nicht Worten gleicht.

Dem Scheitel wird die Nadel eingesenkt.

Legt Hände auf. Nur eine Hand. Recht leicht,

als wäre es ein Beben, das mich denkt.

(Erika Burkart)

 

Es gibt keinen Weg, der nicht irgendwann nach Hause führt.

Spielzeugen zu verschenken (Kleinanzeige)

„Die Ursachen für die sich am Horizont abzeichnende große Katastrophe sieht FRomm in den Problemen der gegenwärtigen Erwerbsgesellschaft. Ihre „drei Säulen Privateigentum, Profit und Macht“ bilden die ideologische Basis als Habenmodus, d.h. eine Daseinsweise, die durch Egoismus, Prestigedenken, Beziehungsunfähigkeit, Misstrauen, Gier, Entfremdung etc. gekennzeichnet ist … Den Akt des Besitzergreifens beim Autokauf bezeichnet er treffend als „Defloration“. Das Konsumieren sei eine „Flucht vor sich selbst“; „das ständige Ausschauen nach neuen Dingen, die man tun und nach neuen technischen Spilereien, die man ausprobieren kann“, sei nur ein Mittel …, um sich davor zu schützen, sich selbst oder anderen nahe zu sein.“ (H. Detering, S. 361)

„Und während der Recherche fand ich immer mehr Anhaltspunkte dafür, dass „Schizophrenie“ keine wirkliche Krankheit ist. Es ist ein Sammelsurium bestimmter Symptome, welches als „Schizophrenie“ bezeichnet wird, solange keine Ursache gefunden wurde. Es ist ein bisschen so, als wird man den Husten als Krankheit definieren und sich wundern, dass es manchmal von allein abheilt, manchmal zu bestimmten Jahreszeiten auftritt und man manchmal auch recht qualvoll davon sterben kann.“ (A. Poppe, S. 8)

die Meinung anderer.

Erfahrene Leiter zu verschenken (Kleinanzeige)

Handwerk: Etwas geschafft haben.

„demographische Maskulinisierung“ (T. Bergner, S. 207)

Der Rest ist Schweigen.

 

Kubicki warnt vor Spaltung.

US-Streitkräfte haben ein Schiff mit Raketen beschossen, Deal lässt weiter auf sich warten, Iran pocht auf eingefrorenes Vermögen (24 Mio. $).

Israel meldet Einnahme von Burg Beaufort.

AKW in Saprischschja von Kampfdrohne attakiert.

BaföG-Erhöhung: Bär: Erhöhung wird nicht mehr von Koalition unterstützt.

Online-Käufe: Widerrufs-Button.

 

 

30.5.26

Die Worte, die Hände, das Gras

Mit meinen abgehackten Händen

will ich die Sterne aus dem Himmel reißen.

Was wollen Worte, die im Schrei verenden?

Gebt mit ein Wort, versteinte Schreie zu durchbeißen.

(Erika Burkart)

 

Gockel Hahn zu verschenken (Kleinanzeige)

Aktion – Reaktion

„… Seemann, laß´ das Träumen …“

Authentizität heißt auch Glaubwürdigkeit.

„Verhältnisblödsinn“ (Bleuler)

presbyophrene Psychosen (K. Schneider)

Das Leben scheint nur aus Zahlen zu bestehen.

Ein leerer Briefkasten ist ein gutes Zeichen.

Ja, das Leben hängt an einem seidenen Faden.

Kapitalismus ist die Sucht zu konsumieren.

Andreas Poppe, Schizophrenie: keine Krankheit? – Wissenschaftskritik – Biologie – Psychotherapie, neobooks.com, eBook.

Warum sin die Gelben Säcke durchsichtig?

„Dauer-Erregungsgesellschaft“ (T. Bergner, S. 107)

ein Kunststudium in der teuersten Stadt Deutschlands.

„Sterbende Gesellschaften häufen Gesetze an wie die Sterbenden Heilmittel.“ (Nicolás Gómez Dávila, kolumbianischer Essayist)

„Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.“ (S. Kierkegaard)

Der Rest ist Schweigen.

 

Wolfgang Kubicki ist neuer Chef der FDP, „Es ist ein Wagnis ohne Garantie“ (Kubicki), Wo Freiheit ist, ist alles möglich (FDP).

Brenner-Autobahn: Demonstration gegen massives Verkehrsaufkommen.

Lage in Venezuela nach Madera-Sturz.

76. Deutscher Filmpreis in Berlin.

Protestaktion gegen Energiepolitik in Hamm.

Medienkonsum gegen Kinder.

 

29.5.26

Sternenstille über den Hecken.

Hecken zwischen dem Ich und dem Du.

Zwei Rabenflügel flattern und decken

der Liebe die toten

Augen zu.

(Erika Burkart)

 

„Schließlich gehört die Kunst der Entsagung auch deswegen zu den freien Künsten, weil wir sie kostenfrei bekommen und sie uns jederzeit verfügbar ist. Wir können sofort mit ihr beginnen. Wir brauchen keine weiteren Voraussetzungen, keine andere Gesellschaft, kein Starterkit und auch kein zinsgünstiges Startkapital, keine teure Abenteuerausrüstung mit Klamotten von „Jack Wolfskin“, wir sind so frei und benötigen – rein gar nichts.“ (Hermann Detering, s. 16)

Entsagungskünstler

„Je mehr du hast, je mehr du willst, mit Strömen Geld du nicht stillst die Gier, die schafft stets neue Pein. Wer dies begreift, wird weise sein.“ (Buddhistische Wesheit)

Peter Singer, „Animal Liberation“, 1975.

Diogenes: Auf die Frage, was schlimm im Leben sei, antwortete er: „Eine gut aussehende Frau!“.

Meerschweinchen Bücher (Kleinanzeige)

„Mir wäre es lieb“, so schrieb Simone Weil, „wenn das Geld wie das Wasser wäre und von selbst dorthin flösse, wo zu wenig davon vorhanden ist.“

„Hitlers Feinde sind unsere Freunde und Hitlers Freunde sind unsere Feinde.“ (Willi Münzenberg)

„… So, if you believe in the power of magic, I can chance your mind …“

Thomas Bergner, German Burnout – Woher unsere Erschöpfung und Unzufriedenheit kommen und wie wir sie loswerden, Stuttgart, 2025, eBook.

Ein interessantes Buch.

Der Rest ist Schweigen.

 

… muss sich jetzt vor Gericht verantworten, „bewußte Falschaussage“.

In Rumänien ist eine russische Drohne in ein Wohnhaus eingeschlagen.

„historischer Durchbruch“, Ungarns Ministerpräsident bei der EU, 16,4 Mrd. € können jetzt nach Ungarn fließen.

Israel greift Ziele im Libanon an.

Inflationsrate 2,6% zum Vormonat.

 

28.5.26

Was Wahrheit sei und was Whn,

kündet die Eule im Strauch.

Was kümmerts den Rausch,

der die Welt vertan

um einer Seele

fliehenden Rauch.

(Erika Burkart)

 

gymnischer Wettkampf (Seneca)

ein Meer ist nicht weniger!

Ein Windows-System bläht sich mit der Zeit immer mehr auf, was letztendlich zur Handlungsunfähigkeit führt.

… diesen Beruf gibt´s gar nicht.

Kreative Arbeit ist das beste Heilmittel bei seelischen Unstimmigkeiten.

einen Kaugummi verschenken.

Der Rest ist Schweigen.

 

Justizvollzugsanstalt Augsburg-Gabingen, mehr als 100 Gefangene betroffen, massive Grundrechtsverletzungen.

Trotz Waffenruhe greift Israel Beirut an.

EU-Außenministertreffen in Zypern.

Heute vor einem Jahr: Blatten verschüttet, „nationaler Moment“.

München, Leipzig: neue Orte der Erinnerung.

 

27.5.26

Anima

Federstille hinter den Hecken,

Hecken zwischen Leben und Tod.

Geschmähte Liebe sucht nach Verstecken.

Die Sonne rinnt aus,

schleimig und rot.

(Erika Burkart)

 

kreativ arbeiten befriedigt.

Wer Kartoffeln sät, wird wohl kaum Mais ernten können.

Wen viele fürchten, den bedrohen viele auch. (Laberius)

„Weiß er doch, daß im ganzen Verlaufe der Zeit nur verschwindend wenige weise werden; denn er weißgenau Bescheid über die Beschränktheit des Menschenlebens; kein Vernünftiger aber zürnt der Natur. Sollte er sich etwa wundern, daß am Dornstrauch im Walde kein Obst hängt? Sollte er sich wundern, daß Hecken und Gebüsch keine Fülle nützlicher Frucht tragen? Niemand zürnt, wo die Natur der Anwalt des Fehlers ist …“ (Seneca, Dialoge IV., Buch II., Vom Zorn, 10.)

Der Rest ist Schweigen.

 

Beratungsgremium: die deutsche Wirtschaft schwächelt, 0,5% Wachstum für 2026, „die Baustellen sind der Bundesregierung bekannt“.

„Teilzeit ist kein Lifestyle“, Teilzeitarbeit hat zugenommen.

Neues Baugesetzbuch.

Waffenruhe im Libanon besteht nur auf dem Papier.

20% Anstieg der Superreichen in Deutschland.

D. Klette ist zu 13 Jahren Haft verurteilt worden.

 

26.5.26

Traumverwehung.

Drehung ins Wissen: vertan.

Die Hand verkrallt sich ins Kissen,

und dreimal kräht dich der Hahn.

(Erika Burkart)

 

Sitzsack

auf der Jagd nach schönen Dingen.

„3. Nichts von dem, was zufällig unser Gemüt erregt, darf Leidenschaft genannt werden. Die Seele ist dabei sozusagen mehr leidend als tätig. Wenn man also beim Eintreffen von Sinneseindrücken erregt wird, so ist das noch nicht Leidenschaft; zu dieser kommt es erst dann, wenn man sich jenen Eindrücken überläßt und dieser zufälligen Erregung weiter nachgibt. Denn wenn einer Erbleichen der Gesichts farbe oder den Erguß von Tränen oder eine unanständige gesellschaftliche Erregung oder tiefes Atemholen und plötzliches Aufblitzen der Augen oder ähnliche Erscheinungen für ein Zeichen von Leidenschaft und dauernder Gemütsstimmung hält, so täuscht ersich und begreift nicht, daß dies nur körperliche Erregungen sind. … ; von Zorn ist nur da die Rede, wo die Schranken der Vernunft übersprungen und niedergerissen werden. Jene erste Erregung des Gemüts also, die durch die Vorstellung des UNrechts in uns veranlaßt wird, ist ebensowenig Zorn wie die Vorstellung des UNrechts selbst. Erst jener darauf folgende Angriffsdrang, der die Vorstellung des Unrechts nicht nur in sich selbst aufnehmen, sondern ihr auch Beifall schenkte, ist Zorn, eine Erregung des Gemüts, die mit vollem Willen und Bewußtsein zur Rache schreitet. Kein Zweifel: die Furcht hat immer Flucht im Auge, der Zorn immer den Angriff. Laß also ab von dem Glauben, daß irgend etwas erstrebt oder vermieden werden könne ohne die Zustimmung des Verstandes.“ (Seneca, Dialoge IV., Buch II., Vom Zorn)

dazugehören.

Der Rest ist Schweigen.

 

Angst und Schrecken in der Ukraine.

Irankrieg: Hoffnung auf Frieden bleibt.

Angriffe Israels auf den Libanon.

Jugendliche greifen wieder mehr zur Zigarette (Vapes).

 

25.5.26

Vor Tag

Seit Monden weckt mich vor Tag

die bittere bittere Liebe.

Immer inniger träumt mir, ich lag

in einer Knospe mit dir und ich bliebe

dir eingeschmiegt bis zum weltletzten Tag.

(Erika Burkart)

 

Es gibt einen Haupthund: Lessie.

ein Trendmöbelhaus

Geoglyphen in Peru.

falsche Versprechen.

„Das soll der Ausspruch eines großen Geistes sein? Du bist im Irrtum: das ist nicht Größe, sondern Unmenschlichkeit.“ (Seneca)

Eine primitive und günstige Verfahrensweise um Holzschnitte (Hochdruckstöcke) zu drucken: Man besorge sich auf das Maß der Holzstöcke (+ 30 cm) aus dem Baumarkt zwei Arbeitsplatten (Küchenarbeitsplatten, ca. 40 mm stark). Eine Platte lege man auf den Boden, den eingefärbten Druckstock mit der Druckseite nach oben auf die leigende Arbeitsplatte, platziere das Druckpapier über den Druckstock, lege ein dünnes Filz oder Vlies (Maße: 5 cm Überstand an den Seiten des Druckstockes) auf das Papier, damit es den Druckstock mit Überstand abdeckt, lege die zweite Arbeitsplatte zuoberst drauf und stelle sich mit seinem Körpergewicht auf dieses Sandwich – funktioniert! Einwandfreie Drucke!

Der Rest ist Schweigen.

 

Enzyklika Magnifica humanitas, Leo XIV., „moderne Sklaverei“, „Zündstoff mit Blick auf das Weiße Haus“.

strafbare Social-Media-Beiträge aufspüren.

Weniger Einsatzkräfte bei Friedensmissionen, Finanzprobleme.

Ukraine: gegenseitige Angriffe gehen weiter.

Israelische Angriffe im Süden Libanons.

Irankrieg: Stand der Verhandlungen unklar.

Kenia leidet besonders unter den gestiegenen Spritpreisen, Menschen in Afrika sind am stärkesten von der Krise betroffen.

 

24.5.26

Zu keiner Zeit

Ein Sternenort, Orplid und Thule zugelegt.

Zu keiner Zeit. Ins Bernsteinleuchten eingesenkt

zwei Falter des Apoll. Für immer. Unbewegt.

„Wann ist uns wieder eine solche Nacht geschenkt.“
(Erika Burkart)

 

„Was ist liebevoller gegen andere als der Mensch? Was feindseliger als der Zorn? Der Mensch ist zu gegenseitiger Hilfeleistung geschaffen, der Zorn zielt auf Vernichtung; der Mensch wünscht Gemeinschaft, der Zorn Trennung; der erstere will nützen, der andere schaden; der erstere mich auch den Unbekannten hilfreich sein, der andere will auch die ihm Nächststehenden behelligen; der eien ist bereit, sich selbst aufzugeben zum Besten anderer; der andere scheint keine Gefahr für sich selbst, wenn er nur andere hineinreißen kann. Wer also verkennt mehr als das naturgemäße Verhältnis der Dinge als der, der dem besten und vollkommensten Erzeugnis der Natur dieses wilde und verderbliche Laster beilegt?“ (Senica, Dialoge III,, Vom Zorn, Buch I., 5.) „Von Natur aus verlangt der Mensch nicht nach Strafe; aber ist auch der Zorn nicht der Natur des Menschen gemäß; denn gerade er verlangt ja nach Strafe. Ich kann mich auch auf Platons Urteil berufen – denn was schadet erst, fremde Meinungen zu benutzen, soweit die auch die unseren sind? – „Der Tugendhafte“, sagt er, „tut niemanden ein Leid an“. Die Strafe tut ein Leid an: also paßt sie nicht zu dem Tugendhaften, ebensowenig also auch der Zorn, denn Starfe und Zorn gehören zusammen. Wenn der Tugendhafte an der Strafe keine Freude hat, so wird er auch keine Freude haben an der Leidenschaft, welcher die Strafe eine Wonne ist: folglich ist der Zorn nicht naturgemäß.“ (Seneca, Dialoge III., Vom Zorn, Buch I., 6.)

Willi Münzenberg (Ingrid Carlberg)

American dreams

der eine Fluß.

Konkurrenz bedeutet Niederlage.

Geld ist ein starkes Motiv.

Der Rest ist Schweigen.

 

Massiver Angriff auf Kiew, die Zerstörung in Kiew ist enorm, Selenskyj wurde vom Geheimdienst informiert, Vergeltungsschlag Putins, Wadephul verurteilt russische Angriffe, russische „Oreschnik“ kam zum Einsatz.

Verhandlungen zwischen USA und Iran.

Hitzewelle in Indien.

 

23.5.26

Initiation

Um den einverleibten

Schatten verstärkt,

tauche ich auf,

wo niemand mich kennt.

 

Eine Insel Kräuter ist da,

ein Krug mit Wasser, ein Feuer,

die Himmelsschale voll Luft.

 

In seinem Allerleirauh

duldet mein Stern diese Rast.

 

Atmend nehme ich teil

(Erika Burkart)

 

Rote Schaukel für Kinder (Kleinanzeige)

Zum Fasching als Kaffeevollautomat.

Schundliteratur

„Zank und Streit muß man meiden … Freiheit heißt, sich innerlich über die Bedingungen erheben und sich zu einem Wesen machen, das aus sich selbst alle seine Freuden schöpft, während es das Äußere nicht auf sich einwirken läßt, um nicht ein unruhiges Leben zu führen in Angst vor dem allgemeinen Gelächter und Geklätsch.“ (Seneca, Dialoge II., Von der Unerschütterlichkeit des Weisen, 19.)

Schuldogma

iracundia

eine Frau, die schauspielert.

Der älteste Faschingszug im deutschsprachigen Raum fand in Nürnberg statt. (1499)

Goldfische zu verschenken (Kleinanzeige)

bedingungslos zu einem stehen.

Bekanntschaft mit völlig ungebildeten Menschen.

Der Rest ist Schweigen.

 

22.5.26

Die Mittagssonne verläßt deinen Stein.

Die Goldhaut im Teich erleidet Verletzung

vom Schatten eine Libellenflugs.

Zwischen den Stämmen beginnt es zu dunkeln,

und unter dem Schritt, der irrend wie je sie betritt,

tönt leiser die Erde.

Das unberührbare Gras

spürt deine Füße nicht mehr,

als letzte Brücke dehnt sich vor dir

der Spiegelschein der Gestirne im Wasser.

Trachte darnach, daß der Stern

dich nicht verleugne am jüngsten Tag.

(Erika Burkart)

 

fettgefressen

Säen, wo morgen andere ernten. (E. Burkart)

Eine Spinne hat ihr Netz aufgespannt und ist verhungert.

Was man nicht besitzt, kann man nicht verlieren.

geistig krank

„… Das soll uns nicht lange aufhalten, denn wer wüßte nicht, daß nichts an alledem, was man für übel oder gut hält, für den Weisen die nämliche Bedeutung hat wie für die große Menge? Ihn kümmert´s nicht, was die Menschen für schimpflich halten oder für ein Unglück, er bewegt sich nicht auf der allgemeinen Straße, sondern wie die Gestirne eine der Welt entgegengesetzte Bahn einhalten, so wandelt er seinen Weg in einer dem allgemeinen Wahne entgegensetzte Richtung.“ (Seneca, Dialoge II., Von der Unerschütterlichkeit des Weisen, 14.)

Johannes Huber, Das Mann-Frau-Geheimnis – Die faszinierenden Unterschiede zwischen den Wunderwerken Mann und Frau, edition a, Wien, 2023, eBook.

Ingrid Carlberg, Marionetten – Eine kurze Geschichte der politischen Propaganda von der Oktoberrevolution bis heute, Aus dem Schwedischen von Susanne Dahmann, b+b Verlag, 2026, eBook.

5 Jahre kein Unkraut (Online-Anzeige)

Der Rest ist Schweigen.

 

Zahl der Apotheken auf dem Land sinkt, Apothekenreform.

NATO-Außenminister-Treffen in Schweden.

Siedlungsbau im Westjordanland.

Tag der Sudetendeutschen in Tschechien polarisiert.

Krise im Wohnungsbau spitzt sich zu.

 

21.5.26

Zur vollsten Stunde,

wenn du, weder sehnend noch satt,

Ausschau hältst auf dem Stein deiner Mühe

und zögernd dich selbst dir zu eigen gibst,

trachte darnach, daß der Mensch

dich nicht verleugne am Jüngsten Tag.

(Erika Burkart)

 

„Ich kann meine Füße bewegen, ohne doch zu laufen, aber ich kann nicht laufen, ohne meine Füße zu bewegen; ich kann im Wasser sein, ohne zu schwimmen, aber wenn ich schwimme, muß ich auch im Wasser sein. So steht es auch mit unserer hier verhandelten Sache: habe ich Unrecht erlitten, so muß es auch geschehen sein; ist es aber geschehen, so ist es nicht notwendig, daß ich es auch erlitten habe.“ (Seneca, Dialoge II., Von der Unerschütterlichkeit des Weisen)

Gestalten heißt ordnen.

Schutt abladen verboten!

„… Und ich steh´ an der Bar, und ich habe kein Geld.“

Belanglosigkeiten

„Ich möchte einen Blitzer melden …“ (Hörer Antenne Bayern)

Schönheit: Man muss schöne Dinge nicht unbedingt besitzen, allein der Anblick befriedigt schon.

Wiesengras, unbehandelt und frisch gemäht (Kleinanzeige)

Der Rest ist Schweigen.

 

Merz schlägt für Ukraine EU-Sonderstatus vor.

 

20.5.26

An Kühnheit und List übertrifft dich,

was hungert und liebt.

Streng ist der Orden der Bienen,

der Bär ist sich selbst genug.

Im Geheimnis haust der finstere Stier,

und über ihn ist gesetzt

das wundertätige Lamm.

(Erika Burkart)

 

Junger Hahn zu verschenken (Kleinanzeige)

1, 2, 3 – Develey

Die Träume legen es an den Tag: Ich habe sie geliebt, die Professoren.

Stift – Anstifter

„Endlich muss das, was verletzt, stärker sein als was verletzt wird. Nun ist aber die Schlechtigkeit nicht stärker als die Tugend: es kann also der Weise nicht verletzt werden. Unrecht gegen Gute wird nur von Schlechten versucht. Unter den Guten herrscht Friede; die Schlechten sind nicht nur den Guten verderblich, sondern auch sich selbst. Kann nun nur der Schwächere verletzt werden, während der Schlechte dem Guten unterlegen ist, und kann für den Guten Unrecht nur befürchtet werden von seiten eines, der ihm nicht gewachsen ist, so kann den Weisen kein Unrecht treffen.“ (Seneca, Dialoge II, Von der Unerschütterlichkeit des Weisen, 7.)

Der Rest ist Schweigen.

 

19.5.26

Tier, Mensch, Stern

Trachte darnach, daß das Tier

dich nicht verleugne am Jüngsten Tag.

 

Ahnungsvoller als du ist das Pferd

und treuer die wachsame Gans.

Geistig scheinen die Flüge der Vögel.

Ihr Hiersein, Anflug und Abschied,

Sang und Gegengesang,

setzt vor und hinter den Sinnen

Zeichen für unser Gesetz.

(Erika Burkart)

 

„Der Weise aber kann nichts verlieren: er hat alles sicher in sich geborgen, nichts überläßt er dem Glück, seine Güter hat er in Sicherheit, zufrieden mit der Tugend, die der Gaben des Zufalls nicht bedarf. Und eben darum kann er weder gewinnen noch verlieren; denn was auf dem Höhepunkt steht, das läßt keine weitere Zunahme zu, und das Schicksal entreißt nichts, was es nicht erst gegeben hat. Die Tugend aber ist kein Geschenk aus einer Hand, daher ihr auch von seiner Seite kein Abbruch geschehen kann; sie ist frei, unantastbar, unveränderlich, unerschütterlich, gegen jeden Zufall so fest verwahrt, daß sie nicht gebeugt, geschweige denn überwunden werden kann.“ (Seneca, Dialoge II, Von der Unerschütterlichkeit des Weisen)

Kinder haben immer jemanden lieb.

Raphael M. Bonelli, Kopflos – Wie Denken funktioniert. Warum wir es verlernt haben. Wie wir es zurückgewinnen, edition a, Wien, 2026, eBook.

Der Rest ist Schweigen.

 

Staatliche Förderung beim Kauf von E-Autos.

Koalition; Vorstellungen zu Reformen liegen noch weit auseinander.

5.140 Vorfälle auf Politiker.

Putin zu Staatsbesuch in Peking.

Europäischer Verdienstorden.

Dem Wald in Deutschland geht es nicht gut – ein gesunder Mischwald als Vision für die Zukunft.

 

18.5.26

Schulter an Schulter und Hand in Hand

über den Teich und die Heide gehn

denselben Weg bis zur Hüttenwand –

bei Windstille nur im Zwielicht zu sehn.

(Erika Burkart)

 

Ich konsumiere – also bin ich.

andocken wollen.

Die Ferne täuscht das Auge. (Seneca)

Bild mit Hunden.

mit einem Gaussmeter kann man das Kinderzimmer ausmessen.

Beziehungswahn: alles in Erwägung ziehen.

Realinjurien, Verbalinjurien (Seneca)

sich blenden lassen.

Trockenbau

Die Mechanismen des Kunstmarktes.

„Kosmos“ (griech.) – Weltall, Schmuck, Ordnung.

„Ästhetischer Kapitalismus“ (P. Hübl, S. 328)

Kreotionisten (S. 366)

Der Rest ist Schweigen.

 

Gefahr, die Klimaziele zu verfehlen.

Innenminister Dobrindt will bis 2029 10 Mrd. € in Zivilschutz investieren.

Diätenerhöhung wurde ausgesetzt.

Neue Schwarz-Rote Koalition in Rheinland-Pfalz.

2.700 Todesurteile weltweit verhängt (= + 78%), besonders Iran sticht in dem Bericht hervor, 17 Länder haben Hinrichtungen ausgeführt.

Idaho: zwei Flugzeuge bei Flugschau zusammengestoßen.

 

17.5.26

Ins Schwingen-Licht müssen wir sehn,

das uns auf Erden verwirrte,

mit jeder Schwinge innen uns drehn.

Wir werden hier sein, stygisch Verirrte,

(Erika Burkart)

 

einfach + klar

Elektrischer Sessel

„Lotterbube“ (Seneca)

Die Zeit ist eine Uhr ohne Zeiger (Ernst Bloch)

Paarungsergänzungsmittel

Hund Whatsappgruppe

ein Versicherungsagent.

Nippes – eine Idylle.

In Hamburg sagt man: Tschüss.

„Immer glücklich zu sein und ohne Gemütstrübung das Leben zu durchwandern, heißt nur die eine Seite der Natur kennen.“ (Seneca, Dialoge I, Von der göttlichen Vorsehung)

Ein Bahnwärter muss genau zur rechten Zeit die richtigen Knöpfe drücken.

Der Rest ist Schweigen.

 

16.5.26

Erinnerung geht it moosigen Schuhn

im Kraut und über das Dach.

Reden und Schweigen. Nichts bleibt zu tun.

Die Erinnernden halten sich wach.

(Erika Burkart)

 

Lauflernwagen

Die Kunst-Mafia.

Altgriechisch XXI

Das Zweiparteiensystem der Sexualität.

Hochstapler und Trittbrettfahrer.

Was hat eigentlich Sexualität mit Geld zu tun?

Der Hylozoismus der ionischen Philosophen.

edding 1800 profipen 0,5

Haubentauscher

Lokführer sind nach wie vor Mangelware (Nachrichten Antenne Bayer, 17.2.2020)

Der Rest ist Schweigen.

 

Verlängerung der Waffenruhe zwischen Israel und Libanon.

Trump: 14 Mrd.-Geschäft mit Taiwan.

Putin will China besuchen.

Protest-Demos in London, Tommy Robinson.

Kongo in Alarmbereitschaft: Ebola-Ausbruch.

75-jähriges Bestehen des Bundesverfassungsgerichts.

 

15.5.26

Hadesland

Schulter an Schulter und Hand in Hand

jenseits ruhn an der Hüttenwand.

Gegenüber der Sonne aus blindem Glas

erscheint uns silbern das falbe Gras.

(Erika Burkart)

 

die Fürsprecherin.

„Der Zweck der Kunst überhaupt ist doch kein anderer, als dem Menschen eine angenehme Unterhaltung zu verschaffen und ihn so von den ernsteren, oder vielmehr den einzigen ihm anständigen Geschäften, nämlich solchen, die ihm Brot und Ehre im Staat erwerben, auf eine angenehme Art zu zerstreuen, so daß er nachher mit gedoppelter Aufmerksamkeit und Anstrengung zu dem eigentlichen Zweck seines Daseins zurückkehren, d.h. tüchtiges Kammrad in der Walkmühle des Staates sein und (ich bleibe in der Metapher) haspeln und sich trillen lassen kann.“ (E.T.A. Hoffmann, in Kreisleriana)

Es war einmal …

Kunst als Volksbelustigung.

Dinkelsbühl

Der Psychopath ist nicht nervenkrank. (K. Schneider)

Er wollte nur ein Fischlein fischen und hatte plötzlich einen Haifisch gefangen.

einstellen

So ein Scheibenwischermotor an einem Fahrzeug muss absolut zuverlässig arbeiten.

Tiere lösen Bewegungsalarm in der Videoüberwachung aus.

Künstler: um Anerkennung buhlen.

Der Rest ist Schweigen.

 

Präsident Trump ist wieder zurück in den USA, China wolle 200 Flugzeuge von Boeing kaufen, Trump werde mit Taiwan sprechen, für China ein Affront.

24 Tote in Kiew nach russischem Angriff, auch Russland meldete Verluste.

Katholikentag in Würzburg, Merz diskutierte mit Jugendlichen.

Werkschließungen bei Biontech, vom Covid-Impfstoff zur Krebsforschung.

FDP steckt in einer schweren Krise, Kubicki setzt sich durch.

Hohe Sicherheitsanforderungen in Wien zum ESC.

Günther Maria Halmer (83).

 

14.5.26

Himmelsmilch quillt aus dem sternigen Siebe.

Graute der Morgen? Dämmert der Abend herein?

Keine Hoffnung für uns. Die vollkommene Liebe

schließt alles aus und uns ein.

(Erika Burkart)

 

„Wir halten dies alles für groß, weil wir selbst klein sind. Vieles ist nicht von Natur groß, sondern erscheint nur infolge der Niedrigkeit unseres Standpunktes. Was ist groß an Menschen?“ … „Frei ist, wer der eigenen Knechtschaft entfloh. Sein eigener Sklave zu sein, ist die schlimmste Knechtschaft.“ (Seneca, Naturwissenschaftliche Untersuchungen)

„Du glaubst nicht recht, daß einer durch den Blick in den Spiegel vom Zorn abgeschreckt werden kann? – Warum? Wer an den Spiegel tritt, um sich zu ändern, der hat sich schon geändert.“ (Seneca, Vom Zorn)

Bedürfnisse werden geweckt.

Der Rest ist Schweigen.

 

13.5.26

Mit ihr rühre Stirn und Lippe an

und lege sie mir auf das Lid.

Ich erinnere mich, wie die Erde ausrann,

als ich das letztemal von dir schied.

(Erika Burkart)

 

Zucker versteckt sich überall (Online-Werbung)

Jesus ist nicht tot – Er ist unter uns.

Ein leckgeschlagenes Schiff wird man wohl kaum auf hohe See schicken.

trainieren

ohne Abitur zwecklos.

Jeder soll das tun, was er kann.

das Wort, die Tat, der Prozess.

„Das sittlich Gute gefällt durch sich selbst, und die Tugend ist so lobenswert, daß selbst schlechte Menschen geneigt sind, das Bessere anzuerkennen.“ (Seneca, Von den Wohltaten)

„Einem hochgestellten Menschen ist unter verlogenen Beratern jedes Feingefühl verlorengegangen. Er hat das Unterscheidungsvermögen für die Wahrheit verloren, weil er immer an Stelle des Richtigen Schmeichelhaftes hören mußte. Er bedarf eines Mannes, der ihn über die unergründlichen Falschmeldungen seiner Umgebung aufklärt.“ (Seneca, Von den Wohltaten)

„17 Jahr´, blondes Haar …“

Philipp Hübl, Die aufgeregte Gesellschaft – Wie Emotionen unsere Moral prägen und die Polarisierung verstärken, C. Bertelsmann Verlag, München 2019, eBook.

Die vollmundigen Versprechen der Politiker.

Der Rest ist Schweigen.

 

Thema Heizung: Neues Gesetz für Heizungen, wieder mehr Wahlfreiheit.

Reformpaket Steuer und Rente.

Härtere Strafen bei KO-Tropfen.

Kampf gegen Sozialbetrug.

Trump in Peking gelandet, will in Handelsfragen trumpfen.

Bahnverkehr: EU will die Bahnreisenden besser schützen, Ziel: Single-Ticket für die gesamte EU, frühestens 2029 Wirklichkeit.

Özdemir folgt auf Kretschmann.

Milka Schokolade Mogelpackung.

 

12.5.26

Suche die Blume, die uns entsühnt,

mit meinem Namen im Mund wirst du sie finden

beim vergessenen Quell, wenn das Sagenlicht grünt

im Schattenzelt der Vierlinden.

(Erika Burkart)

 

Ein schweres Joch auflegen. (Seneca)

Es ist schon Wahnsinn, was so ein Gaussmeter anzeigt.

die Schuhe ausziehen.

sitzen bleiben

Großer Sack Bällebad (Kleinanzeige)

Wilhelm Schmid, Philosophie der Lebenskunst – Eine Grundlegung, suhrkamp taschenbuch wissenschaft, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main, 1998.

sich zur Ruhe setzen.

Moralapostel

„ein moralisch wertvoller Mensch.“ (Seneca)

Männerphantasien sind ein Irrtum.

„Die Kapitol-Stürmer von Washington sind die Ludditen der Gegenwart.“ (R.D. Precht, S. 503)

splendid isolation

1, 2, 3 – Develey

Der Baum des Wissens ist nicht der Baum des Lebens.

Kind sitzt Auto (Kleinanzeige)

Der Rest ist Schweigen.

 

11.5.26

Fürchte dich, Herz, vor dem Stachel im Blatt,

mit Trugbeeren äfft die lemurische Traube,

und jede Beere den Wurm in sich hat,

fürchte die Scheinfrucht im jungen Laube.

(Erika Burkart)

 

Eine Stromleitung pfeift doch nicht – eine Wasserleitung oder ein Relais schon eher.

Betongold

„Der Ringer bedarf nämlich vieler Hilfsmittel, um Kraft zu gewinnen. Der Geist aber wächst aus sich selbst. Die Athleten brauchen viel Speise und Trank, viel Öl und müssen lange trainieren. Die sittliche Vollkommenheit aber wird dir zuteil werden ohne größere Zurüstung und ohne Aufwand. Was dich gut machen kann, liegt in dir …“ (Seneca, in Betrachte Dich innerlich)

Kreativtechniken: Je primitiver das (die) Verfahren, desto mehr Kontrolle verfügt man über den Vorgang.

Das ABC der Relativitätstheorie.

Die Stationen des (Geld-) Erwerbes sind sehr langwierig und zeitintensiv. (Berufsausbildung, Studium, Aneignung von Expertenwissen, Lernen einer neuen Tätigkeit …) Das Lesen guter Bücher dagegen fördert raschen Gewinn an Erkenntnis in schon relativ kurzer Zeit – so wie das Plätschern des Wassers einer Stromschnelle bei einem Bachlauf oder Fluss.

Der Rest ist Schweigen.

 

Verteidigungsminister Pistorius in Kiew, gemeinsame Entwicklung von Drohnen.

Schwedt/Oder in Brandenburg, Preis für Kerosin steigt.

Erste EU-Ratssitzung nach den Abgang von Orban in Ungarn.

Bundeskongress der Gewerkschaft in Berlin.

11,7% (10 Mio. Menschen) leben in beengten Wohnverhältnissen.

goldene Halskette von München an Krause übergeben.

Fußball-WM: riesiges kommerzielles Event.

 

10.5.26

Die Wurzelschlange sonnt sich im Moos,

zwei Falterflügel gehn auf und ab,

eine Wolke trägt das Mondei im Schoß,

die Schlange schlüpft zu den Toten hinab.

(Erika Burkart)

 

Seneca, Philosophische Schriften, Vollständige Studienausgabe, Marix Verlag GmbH, Wiesbaden, 2004.

Paranoide wundern sich, dass sie depressiv werden.

Begabung kann man nicht lernen. (Kreativtechniken schon)

(Der (Sexual-) Trieb ist nicht nur bei Tieren präsent, sondern auch beim Menschen fest integriert (und kein abgespaltener Teil).

„manchmal ist es nämlich auch eine tapfere Tat, wenn man leben bleibt.“ (Seneca, in Beschäftige Dich mit dem besseren Teil Deines Wesens)

Sie: „Ich suche jemanden, jemanden, der mir mein aufwendiges Leben finanziert …“ (Er: „Versuch´s doch mal …“

„… Bis dahin halte dich an folgendem Grundsatz: Im Unglück nicht unterliegen, dem Glück nicht trauen. Alle Möglichkeiten der Schicksalsentwicklung vor Augen haben, als ob wirklich alles das geschehen würde, was nur im Bereich des Möglichen liegt-“ (Seneca – an Lucilius)

Hundespielzeug, Quietschsau (Kleinanzeige)

„Die Menschenströme folgen von jeher den Kapitalströmen.“ (R.D. Precht, S. 479)

Der Rest ist Schweigen.

 

schlechte Umfragewerte, schlechte Konjunktur, Irankrieg treibt die Preise nach oben.

Zwischenstation Tenerifa, Evakuierung der Passagiere unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen.

Putin zu einem möglichen Ende des Ukrainekrieges, erwägt Altkanzler Schröder als Vermittler.

Prozess gegen Mitglied des Assad-Regimes.

Gelbe Linie im Gazastreifen, ein Leben in ständiger Angst.

ARD-Aktion „Was Deutschland verbindet“.

 

9.5.26

Flimmert zwischen den Wimpern der Grannen

geronnenes Blau, harft das Wasser und läuten im Wind

Worte wie Glocken, spinnen und spannen -,

ein Lautnetz hebt das versunkene Kind.

(Erika Burkart)

 

sogen. Korrekturarbeitslager.

Online-Straftaten

Wäschemangel

nicht geeignet.

der Rummel um die Kunst.

Prahlhanse (im Finanzdienstleistungsgewerbe)

Bitte antworten Sie nicht auf diese E-Mail.

Hunde schnüffeln.

elektrischer Fernsehsessel.

„Maus“ ist eine Silbe. Eine Silbe bewegt den Käse nicht.

Der Rest ist Schweigen.

 

8.5.26

Das große Zwielicht

Graute der Morgen? Dämmert der Abend herein?

Mit Kindesatem schliefen das Zimmer wir warm.

Das Gestirn im Fenster hat einen Heiligenschein,

ich pflücke es die mit traumoffenem Arm.

(Erika Burkart)

 

Bücher als Deko (Kleinanzeige)

man darf nie berechenbar sein.

Wildkamera

„… Nur mit verwerflichen Mitteln ist die Gunst der Masse zu gewinnen … Du mußt ihnen ähnlich werden. Sie billigen nur, worin sie sich wiedererkennen … Es ist aber viel bedeutsamer, was du selbst an dir hältst, als was andere von dir halten. Die Liebe des Pöbels kann nur mit Mitteln gewonnen werden …“ (Seneca, Nie wollte ich der Masse gefallen)

abgekartete Spiele.

Gott besitzt kein Geld. (Seneca)

„Wer lebt, nachdem er sein Leben zur Vollendung geführt hat, ist erhaben über die Unabänderlichkeiten des Schicksals, hat seine Dienstzeit hinter sich und ist frei.“ (Seneca, Beeile Dich!)

Der Rest ist Schweigen.

 

7.5.26

Aufgegangen sind deine Augen

auf ein Land, in dem ich seit jeher dir nahe.

Nahe bist du.

Wir wachsen Zweige, uns zu berühren,

wir wachsen Wurzeln, uns zu umschlingen.

Der Wald ist innen. Der Wald geht zu.

Kein Weg führt zurück durch das Moos.

(Erika Burkart)

 

Der schöne Schein.

Sonnenwinde (Solar Orbiter)

führen – verführen, Führung – Verführung.

Sorgenfalten – Sorgfalt

„Wenn du das schon Lerne dich Freuen für verwunderlich hältst, dann werde ich noch eine These hinzufügen, über die du dich vielleicht noch mehr wundern wirst: Manche Leute haben schon aufgehört zu leben, bevor sie mit dem Leben begonnen haben.“ (Seneca, Brief an Lucilius)

Weise ist der, der sich politisch nicht festnageln lässt.

Der Rest ist Schweigen.

 

aktuelle Steuerschätzung: 87,5 Mrd. € weniger Einnahmen, Einbruch der Gewerbesteuer für die Gemeinden.

ARD Deutschlandtrend: AfD liegt vorne.

Bauindustrie bereit mit Politik, Irankrieg bremst den Bau-Trend.

internationale Befürchtungen nach Ausbruch des Hantavirus, WHO gibt Entwarnung.

EU will Grok einen Riegel vorschieben.

Israel und die Hisbolah-Miliz setzen Kämpfe fort.

 

6.5.26

Verbirg uns, Moos, vor der Welt.

Die Welt ist die Säge, schnarrend in Wäldern,

die eines dem andern verdeckt

mit der Liebeslandschaft

blühender Augen.

(Erika Burkart)

 

Willi Sitte (1921 – 2013)

Er hatte entstellte Zähne. (Briefmarkenhändler)

Schweißmasken

Seneca zitiert Epikur: „Der Philosophie mußt du dienen, wenn dir wahre Freiheit zuteil werden soll.“

„Was ist Weisheit? Immer dasselbe wollen und imm dasselbe nicht wollen. Es bedarf nicht der Einschränkung: Was du willst, soll auch recht sein. Denn nur, was rechts ist, kann dauernd unsere Billigung finden.“ (Seneca, Bestätige deine Worte mit der Tat!)

Haifischbecken Berlin.

Der Rest ist Schweigen.

 

Gesonderte Sitzung im Kanzleramt nach einem Jahr, Politikwissenschaftler kritisieren vor allem die Kommunikation der Koalition.

Razzien in 12 Bundesländern, gewaltbereite rechtsextreme Jugendvereinigungen.

Vorschläge der USA für ein Friedensabkommen, Iran reagiert zurückhaltend.

Hantavirus: noch unklar, wie das Virus an Bord kam.

 

5.5.26

Unzeitiger Frühling. Verfrühtes Licht

fühlt feuchte Stämme hinab. – Deine Hand

empfängt es zitternd und kleidet

mit immergrünen

Moosen mich ein.

(Erika Burkart)

 

„Es wird eine Zeit kommen, in der man sich wundern wird, daß um so offensichtliche Tatsachen unbenannt waren.“ (Seneca)

Die Welt kann nicht mehr verstanden werden.

much money, many friends.

nicht geeignet.

Moralische Briefe an Lucilius: „Ließ nur bewährte Autoren!“ (Seneca). „Aus dem, was ich lese, greife ich mir einen Spruch heraus. Heute ist es folgender – ich fand ihn bei Epikur, denn ich pflege auch ins andere Lager hinüberzugehen, nicht als Überläufer, sondern als Späher: Freudig getragene Armut ist ein sittlicher Wert, sagt er. Tatsächlich besteht keine wirkliche Armut mehr, wenn man die Armut freudig trägt. Denn arm ist nicht, wer wenig hat, sondern wer zu viel begehrt.“ (Seneca)

Der Rest ist Schweigen.

 

4.5.26

Wald

Vernarbungen sind an den Buchen:

Kuros-Augen schauen im Wachschlaf

mit weiten Augen auf uns.

(Erika Burkart)

 

Angestellter bei einer Firma.

Gaussmeter

Habgier: forensische Wissenschaft (Medical Detectives)

Karsten Dusse, Halbwissen eines Volljuristen, Piper Verlag.

wenn Laien Drucksachen gestalten.

ein Buch ist ein Geschenk.

GbR: den Bock zum Gärtner machen.

„Bereite dich auf den Tod vor, das will sagen, bereite dich auf die Freiheit vor. Wer sterben gelernt hat, hört auf, Knecht zu sein.“ (Seneca)

„Tugend ist rechte Einsicht.“ (Seneca)

(Psychosen:) Lediglich die Zeit heilt die Wunden.

Der Rest ist Schweigen.

 

Leipzig: Amokfahrt mit Auto in Menschenmenge, Amoktat.

Spannungen zwischen Iran und den USA nehmen zu, Iran greift Nachbarstaaten an, die Bundeswehr will schnell einsatzbereit sein.

Striker-Einheit in Vilseck soll abgezogen werden.

Pistorius: Lücke in der Verteidigungsfähigkeit.

Waffenruhe am Freitag und Samstag durch Russland.

3 Passagiere wahrscheinlich wegen Hantavirus gestorben.

asiatische Hornisse bedroht bei uns Bienen.

 

3.5.26

Ein Blitz kommt auf uns zu und macht uns blind.

Der Schnee schließt ein den Ort und aus der Zeit.

Du weißt: wir sehn nur, was wir selber sind –

wir selber sind der Schnee, der uns verschneit.

(Erika Burkart)

 

Seneca, Mächtiger als das Schicksal – Ein Brevier, Dieterich´sche Verlagsbuchhandlung, übertragen und herausgegeben von Wolfgang Schumacher, Leipzig, 1942.

kabelgebunden

Antenne Bayern hat die Spendierhosen an. (6.2.2020)

Questor

Der Geniale ist Psychopath wegen seiner Genialität. (K. Schneider)

auswendig gelernt.

Die wichtigsten Schriften L. Annaeus Seneca: „Die moralischen Briefe an Lucilius“, „Naturwissenschaftliche Untersuchungen“, „Von der Vorsehung“, „Über den Aberglauben“ (verloren gegangen), „Von den Wohltaten“.

„Niemand kann auf Dauer eine Maske tragen. Wer eine bestimmte Haltung nur zum Scheine angenommen hat, fällt bald wieder in seine wahre Natur zurück.“ (Seneca)

„Sinngesellschaft“, „Selbstoptimierungskapitalismus“ (R.D. Precht)

Der Rest ist Schweigen.

 

2.5.26

Erblich das Schilfhaar? Sind wir selber bleich,

rührt Traum an Traum mit fahler Gräserspitze?

Wir gleichen allem. Alles ist uns gleich.

Im Schneefall zucken weiche Winterblitze.

(Erika Burkart)

 

Andere sind kein Maßstab!

„Es gibt nicht nur einen sensitiven, sondern ganz allgemein einen reaktiven Beziehungs“wahn“. (K. Schneider, S. 61)

sich drehende Kamera.

Hauptgerichtsvollzieher, Obergerichtsvollzieher.

Ein Psychiater kann eine Boje im Ozean sein.

„von einer überhöht gemessenen elektromagnetischen Strahlung auf eine Überwachung zu schließen, ist ein deutliches Indiz für eine Wahnbildung.“

„Bedarfsweckungsgesellschaft“ (R.D. Precht)

Scharlatane der Künste.

Der Rest ist Schweigen.

 

1.5.26

Der Ort, an dem wir stehn, scheint aufzuschweben,

schaun wir zum Himmel, der in großen Flocken

entgegensinkt. Er sinkt in uns. Wir geben

uns ihm zurück, wenn alle Pulse stocken.

(Erika Burkart)

 

(häufiger) Erfolg durch Halbwissen.

„expansiv“ (K. Schneider)

„… horch, es klopft ein Specht im Wald … ja, das ist die Liebe, ohne Rast und Ruh´…“ („Specht wollte die Paranoiker als chronisch Hypomanische verstehen und hat diese manischen Paranoiker anschaulich geschildert.“ (K. Schneider, S. 51)

Verhältnisblödsinn (K. Schneider)

Kunst kann man nicht lernen. (Kunstwissenschaften schon.) Ein Talent wird sich durch stetes Üben – Experimentieren – weiterentwickeln. Doch allem vorausgesetzt ist eine Begabung.

Der sogen. „Verfolgungswahn“ ist eine Induktion, welche sich aus realen Begebenheiten ergibt.

Der Rest ist Schweigen.

 

30.4.26

Schnee-Insel

Kalt scheint die Sonne ins entseelte Gras.

Die Bäume gehn in die Vergeistrung ein.

Vom Schnee empfängt der Baum sein neues Maß

und ist wie wir vor Gott allein.

(Erika Burkart)

 

auf eine falsche Fährte.

kapit. Teufelskreis: stetes Wachstum (um jeden Preis)

Die Welt, in die wir leben (Bildband, 70-er Jahre)

Vukanologe

Pseudologia phantastica (aus Typenlehre von Gruhle)

Leitungsfähigkeit – Leistungsfähigkeit

hoher Stromverbrauch durch Kriechstrom.

„Viele schizoide Menschen sind wie kahle römische Häuser, Villen, die ihre Läden von der grellen Sonne geschlossen halten: in ihrem gedämpften Innenlicht aber werden Feste gefeiert.“ (K. Schneider zitiert Kretschmer, in Die Psychopathischen Persönlichkeiten, S. 36)

Arbeit vs. bezahlte Selbstverwirklichung (R.D. Precht, S. 166)

Kunst: kapitalistisch durchstrukturiert.

Der Rest ist Schweigen.

 

Kostenbremse für Mieter geplant.

Russland schlägt neue Feuerpause vor.

Trump droht mit Truppenrückzug aus Deutschland.

Streit über Urheberrechte für Rundfunk in Heimen beigelegt.

Arbeitslosenquote bei 6,4%, Jugendarbeitslosigkeit auf hohem Niveau.

Verzögerte Rückzahlung von Trumps Zöllen.

VW: Gewinnrückgang um 28 Prozent.

Pressefreiheit weltweit unter Druck, Deutschland auf Platz 14.

Georg Baselitz (88) gestorben – „radikal, konsequent, unbequem“.

 

29.4.26

Mit Maulwurfhügeln

ist die vergreiste Wiese geschorft,

und im Bildstock

spaltet die Kälte den tönernen Gott.

Wir aber, im Aufstand gegen das Grauen,

fürchten uns nicht,

 

„denn Liebe ist stark wie der Tod,

und ihr Eifer ist fest

wie die Hölle.“

(Erika Burkart)

 

Der Fall Georg Grün: Grün endete als ein gefährlicher Winkeladvokat. (K. Schneider)

Mitleidsschwindeleien (K. Schneider)

„Geltungsbedürftige sind für jede Behandlung ungeeignet. Die Unechtheit dieser Charaktere erschwert die Beziehung …“ (K. Schneider, S. 92)

das Lattenviertel.

ums Haus schleichen.

„Hitzköpfe“ (K. Schneider)

Lesen um zu vergessen.

Und dennoch sagt der viel, der „Abend“ sagt.

zu fett, zu süß, zu salzig.

Schlüsselindustrie

Der Rest ist Schweigen.

 

IFO-Institut: Folgen des Iran-Krieges für Arbeitsplätze, Stellenabbau in Deutschland.

Kabinett beschließt Reform im Mietrecht.

Buckelwal unterwegs in Richtung Nordsee.

Sven Regener (Schriftsteller und Musiker), Stadtschreiber von Mainz 2026.

 

28.4.26

Nordwind

Auf der lehmgelb gefrorenen Erde

ist nur der Wind unterwegs.

Den Wolken wachsen wächserne Kröpfe,

im erstarrten Aas hackt die Hungerkrähe,

Herzen ersticken in Krusten.

(Erika Burkart)

 

Vorsicht ist geboten bei Tabakgefäßen aus Porzellan.

Absatzprobleme

Ramschwaren

gestörte Frauen.

„phrenoleptische Psychopathen“ (Ziehen)

Zeichen angeborener Entartung (K. Schneider zu den geltungssüchtigen Psychopathen)

„Der Phantast verfälscht den Wert der Umwelt für sich, der Pseudologist verfälscht seinen Wert für die Umwelt.“ (Kronfeld) … „Der Phantast betrügt sich selbst, der Pseudologe die anderen, daß er dabei mitunter auch sich selbst betrügt, ist ein Nebeneffekt, der nicht in der Tendenz seines Lügens liegt.“ (K. Schneider, S. 86)

Frustrationstoleranz

„Plattform-Kapitalismus“ (R.D. Precht)

 

Morgen soll das Kabinett das Gesundheitspaket beschließen.

Abschiebung von Straftätern nach Afghanistan.

Vereinigte Arabische Emirate treten im Mai aus OPEC aus.

Washington: Anklage wegen versuchten Mordes.

König Charles zu Besuch bei Trump.

Sacharow-Preisträger in Belarus freigelassen.

NRW: Großeinsatz gegen organisierte Kriminalität, Hells Angels.

2025: 654.300 Babies zur Welt gekommen, niedrigste Geburtenzahl seit 1946.

 

27.4.26

Der Himmel strömt auf die Erde,

holt heim, was sich selber entfiel,

Schnee, paradiesische Herde,

Mieren des Traums und ihr Spiel.

(Erika Burkart)

 

presbyophrene Psychosen (K. Schneider)

Das Leben scheint nur aus Zahlen zu bestehen.

„Der Inhalt des Zwanges ist tatsächlich nicht wirklich ichfremd, sondern er befremdet nur durch seine Unstimmigkeit und Unverständlichkeit. (Kurt Schneider, Die psychopathischen Persönlichkeiten, S. 69)

„… Die Kerndefinition des Zwanges wäre etwa folgende: man spricht von Zwang, wenn jemand Bewußtseinsinhalte nicht verdrängen kann, obschon er die als unsinnig oder als ohne Grund beherrscht und beherrschend beurteilt.“ (K. Schneider, S. 71)

kapitalistische Gesetzmäßigkeit: Liebe + Sympathie kann man nicht kaufen.

Hühnerstall zu verschenken (Kleinanzeige)

Der Rest ist Schweigen.

 

Geht es in Deutschland gerecht zu? (tagesthemen, ARD-Aktion), 81% Wohlstand nicht gerecht verteilt.

„die Woche der Entscheidungen hat begonnen …“, SPD: „Haushaltsnotlage ausrufen“.

 

26.4.26

„Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg.“ (Mahatma Gandhi)

 

Kennen die Sterne mich wieder,

schneien mit Unschuld mich ein?

Engel im Flockengefieder

entsühnen das Dach und den Stein.

(Erika Burkart)

 

Verschenke ein Buch (Kleinanzeige)

… aus gehabten Schaden nichts gelernt …

Die Basedowsche Krankheit (K. Schneider)

Versandrückläufer

Der Ehrliche ist der Dumme (Ulrich Wickert)

Kunstmuseen: Die Depots quellen mit Sammelsurien über.

Die Türen sind die noralgischen Punkte.

„Verhältnisblödsinn“ (Bleuler)

„Auf den Flügeln der Einbildungskraft verlässt der Mensch die engen Schranken der Gegenwart.“ (Friedrich Schiller)

„Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.“ (Hermann Hesse)

„Der Tod geht uns gar nichts an. Denn solange wir existieren, ist der Tod nicht da. Und wenn der Tod da ist, existieren wir nicht mehr.“ (Epikur)

Richard David Precht, Freiheit für alle – Das Ende der Arbeit wie wir sie kennen, Wilhelm Goldmann Verlag, München, 2022, eBook.

Der Rest ist Schweigen.

 

Hilton Hotel, Washington, im Saal brach ein Chaos aus, verschickte ein Manifest.

Preise für Kerosin mehr als verdoppelt.

größte Reaktorkatastrophe vor 40 Jahren.

DB will Preise für ein Jahr nicht anheben.

 

25.4.26

Weißes Wehen am Fenster,

Wiege für Sehnsucht und Wahn,

das Eigenleben der Dinge,

und kein Gefühl noch vertan.

(Erika Burkart)

 

Kindersicherung an der Haustür.

Übertragung ist das, was die Nachbarn machen.

die „psychästhetische Proportion“. (K. Schneider)

sich daran halten.

kann lesen + schreiben.

„Haus“ ist ein weiter Begriff.

Interieur und Selbstverständnis.

wertvolle Lebenszeit vergeuden.

Operation Foxley (1945)

am 30. Januar sprach er immer. (Diktator Hitler)

„Denn der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“ (Friedrich Schiller)

Homo homini lupus (Plautus)

„Indem ich mich wähle, wähle ich den Menschen.“ (Jean-Paul Sartre)

„Wir sollten deshalb im Namen der Toleranz das Recht für uns in Anspruch nehmen, die Intoleranten nicht zu dulden.“ (Karl Popper))

„Dem wird befohlen, der sich nicht selber gehorchen kann.“ (Friedrich Nietzsche)

„Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg.“ (Mahatma Gandhi)

Aufpassen wie die Heftlesmacher!

„Ich kann tun, was ich will. Aber ich vermag nicht, es zu wollen.“ (Arthur Schopenhauer)

Der Rest ist Schweigen.

 

Merz bemüht sich um Klarstellung.

Spionageaktivitäten von Signal erreicht auch Deutschland.

Keine neue Verhandlungsrunde zwischen Iran und den USA.

Kommunalwahlen im Westjordanland, die Wahlen finden in schwierigen Zeiten statt.

In der Nacht hat Russland erneut die Ukraine angegriffen.

Kunsthalle Emden.

 

 

24.4.26

Schneefrühe

Blicklos offen die Augen,

eingeknospet der Geist,

der Bilder dämriger Anflug

von Namen und Sinn nicht umkreist.

(Erika Burkart)

 

Wilhelm Busch, Jesus unser Schicksal.

Fritz Haber (und der Dünger)

eSports als Finanzmodell.

von Ballast trennen.

Dubel – Dübel

Mathematik steckt schon in der Welt/im Kosmos, der Mensch leitet daraus diese Gesetze ab.

Sitzsack

Volksstaat Bayern (antique Briefmarke)

rotz app

Erethiker und Torpide.

psychospielogisch

ein seismografischer Künstler.

fasten your seatbelt.

„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“ (Aristoteles)

Hasenstahl zu verschenken (Kleinanzeige)

Der Rest ist Schweigen.

 

(etc.)

23.4.26

Mein Schritt pocht an die zugeschloßne Erde.

Ich höre nichts als diesen Schritt.

Des abgewandten Halms Gebärde

weist in die Sonne, die ein Ast zerschnitt.

(Erika Burkart)

 

„Die Frage: psychopathische Persönlichkeit oder Psychose ist ja die Grundfrage der psychiatrischen Diagnostik und sie könnte daher nur im Rahmen einer Darstellung der gesamten Psychiatrie einigermaßen erschöpft werden. Noch schwieriger ist die Grenzziehung gegenüber den abnormen Erlebnisreaktionen. Persönlichkeiten sind ja im Grunde nur an ihren Reaktionen deutlich und nur als reagierende beschreibbar …“ (Vorwort, Die psychopathischen Persönlichkeiten, Kurt Schneider)

die Wehrmachtspsychiatrie (K. Schneider)

falsch eingerichteter Server.

Manche Leute haben nichts anderes zu tun als andere Bürger zu überwachen.

Iteration: fraktale Geometrie.

Wüstenheuschrecke

„Jeder ist sich selbst der Fernste.“ (Friedrich Nietzsche)

„Die Tiefen unseres Geistes kennen wir nicht. – Nach Innen führt der geheimnisvolle Weg. (Novalis)

„Nicht wer zu wenig besitzt, sondern wer mehr begehrt, ist arm.“ (Seneca)

„Die wahre Großzügigkeit der Zukunft gegenüber besteht darin, in der Gegenwart alles zu geben.“ (Albert Camus)

„Wer sich nicht entscheiden kann, der wird entschieden.“ (Sprichwort)

Der Rest ist Schweigen.

 

Der Konflikt um die Straße von Hormuz spitzt sich zu.

EU-Gipfel in Zypern.

Sohn des gestürzten iranischen Schahs in Berlin zu Gast.

Schwedt versorgt Berlin und Brandenburg mit Sprit, Russland hat Durchlauf aus Kasachstan gestoppt, politischer Schachzug des Kreml.

1.4.1956 Gründung des BND, Regierung will BND mehr Befugnisse zuordnen.

schweres Zugunglück in Dänemark.

 

22.4.26

Der Reif, die weiß gedörnte Totenblume,

blüht aus am grauen Heidekraut.

Ein Seufzen ist im Eise: „Ulalume“ …

als taute auf des Weihers Winterhaut.

(Erika Burkart)

 

„Peirce gilt heute als der Begründer der modernen Semiotik.“ (Klaus Oehler)

multitasking-fähig

„Wenn der scholastische Realismus wahr ist, ist es möglich, dass es Klassifikationen gibt, die nicht gänzlich konventionell sind, sondern reale Arten repräsentieren. Wenn Peirce recht hatte, dann ist, daß das möglich ist, eine notwendige Voraussetzung des wissenschaftlichen Suchens.“ (Susan Haack, 1992)

von oben nach unten.

wertvolle Lebenszeit vergeuden durch (Gesellschafts-) Spiele.

eine bärenstarke Verbindung.

über unlautere Methoden zu Informationen kommen.

„Dort sei die wahre Kunst, wo man die Kunst nicht sieht.“ (Baldassare Castaglione)

Pico della Mirandola: De hominis dignitate.

Der Rest ist Schweigen.

 

Neues Terminal am Frankfurter Flughafen.

 

21.4.26

Ich sehe einen Steinwurf weit,

ich sehe: jener Strauch

ist Wächter vor der Ewigkeit

aus mystisch kühlem Rauch.

(Erika Burkart)

 

„Affenmalerei“ (das Informel)

Erstheit: Ästhetik hat es mit dem Gefühl oder Qualität zu tun.

Zweitheit: Ethik hat es mit Handeln oder Willen zu tun.

Drittheit: Logik bezieht sich aufs Denken.             (C.S. Peirce)

sich ins gemachte Nest setzen wollen.

synechistisch unendlicher Gottesbegriff (bei Peirce)

das Prinzip der Kontinuität (Synechismus)

the more you learn the more you earn. (?)

Bedürfnisse, Wollungen, Setzungen.

Der Rest ist Schweigen.

 

Aussage zur Rente, „Die Rente allenfalls eine Basisabsicherung“, auf Pflegeheimbewohner dürften höhere Belastungen zukommen.

EU-Außenministertreffen in Luxemburg.

Amnesty International sieht einen Trend zum Recht des Stärkeren.

Polizisten unter erschwerten Arbeitsbedingungen.

Die Queen wäre heute 100 Jahre alt geworden.

Befreundet mit der KI (ZDF)

 

20.4.26

Nebel

Ein nackter Astpfeil spaltet

das somnambule Sonnenhaupt,

im Nebelsee treibt ungestaltet

der Baum, an den kein andrer glaubt.

(Erika Burkart)

 

Zahl der erfassten Straftaten ist gesunken.

europaweiter Krisenplan für Kerosin.

Vorbereitungen in Islamabad für zweite Verhandlungsrunde, Trump droht mit neuen Kriegsverbrechen.

Russland: Deutsche als Terrorverdächtige festgenommen.

Hannover Messe: Treffen auf Brasilien.

Palast der Republik in der DDR nach der Wende abgerissen wegen Asbestbelastung.

 

19.4.26

Wir rauften mit allen Wurzeln uns aus,

wir fliehen den Raum ab auf Wellen aus Licht.

 

Tiefer sind die Augen des Lichts.

Wir werden hineinschaun.

(Erika Burkart)

 

Talentscouts

offenes Wesen.

Ausbildung zum Hundetrainer.

Die Perversion des Kapitalismus.

Geschäftsmodell

Mercedes C-Klasse: Ölablassschraube aus schwarzem Kunststoff mit Schlitzverschraubung. (Kein Wunder, dass solche Konzerne milliardenschwere Gewinne verursachen.)

sollizitieren

Genus – Genuss

das Ende des neoliberalen Kapitalismus.

angepiepst worden.

„Die Wahrheit ist keine Hure, die sich denen an den Hals wirft, welche ihrer nicht begehren: Vielmehr ist sie eine so spröde Schöne, dass selbst wer ihr alles opfert, noch nicht ihrer Gunst gewiss sein darf.“ (Arthur Schopenhauer)

„Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“ (Immanuel Kant)

Der Rest ist Schweigen.

 

„fairer Deal“ (Trump), „Straße von Hormus ist weiterhin geschlossen“.

Zahl der Asylanträge gesunken.

Kritik an Plänen der Gesundheitsreform.

Hipp, Manipulation.

Schusswaffenvorfall in Lousiana an Kindern.

 

18.4.26

Wir keltern die Sternentrauben

für die eishelle Trunkenheit.

 

Wir haben den blauen Vogel erwürgt

und gaben dem Baum die Flöte zurück.

(Erika Burkart)

 

„1. Wir haben kein Vermögen der Introspektion, sondern alle Kenntnis der inneren Welt ist auch hypothetisches Schlussfolgern aus unserer Erkenntnis äußerer Fakten abgeleitet.

2. Wir haben kein Vermögen der Intuition, sondern jede Erkenntnis wird von vorhergehenden Erkenntnissen logisch bestimmt.

3. Wir haben kein Vermögen, ohne Zeichen zu denken.

4. Wir haben keinen Begriff von einem absolut Unerkennbaren.“

(Peirce)

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!

„Jeder Gedanke ist ein Zeichen.“ (Peirce)

Prof. Dr. med. et phil. Kurt Schneider, Die psychopathischen Persönlichkeiten, Verlag Franz Deuticke, Verlags-Nr. 3860, Wien, 1940.

versprochen – gebrochen

„Denn an sich ist nichts weder gut noch schlecht, das Denken erst macht es dazu.“ (William Shakespeare)

„Wahrheit ist nur zu zweien.“ (Hannah Arendt)

Der Rest ist Schweigen.

 

18.4.26

 

17.4.26

Die gerettete Erde

Tief sind die Augen der Nacht.

Wir haben hineingeschaut.

 

Wo die Erde endet,

fangen wir an.

 

Zwischen den Wolken

erwarben wir Land.

(Erika Burkart)

 

Rasen – Raser

Eifersucht ist ein starkes Motiv!

nominilastistische Figmente (bei Peirce)

Kosmos heißt Ordnung!

(Nichts weiter als ein Karussell von Eitelkeiten + Arroganzen.)

auflauern + abpassen.

eine große Anzeige.

„kennt sich gut mit Recht und Gesetzen aus.“

Die semiotische Erkenntnistheorie (Peirce, 1868/69)

Jörg Hawlitzeck, 30 Erkenntnisse, die dein Leben besser machen – Effizient. Einfach. Lebensnah., Verlag Herder GmbH, Freiburg im Breisgau, 2025, eBook.

„Glücklich ist, wer richtig urteilt.“ (Seneca)

„Wir bedenken selten, was wir besitzen, stets was uns fehlt.“ (Arthur Schopenhauer)

300l Steroporkugeln für Sitzsack (Kleinanzeige)

Buch zu verschenken (Kleinanzeige)

Kasperletheater (Kleinanzeige)

ME

Der Rest ist Schweigen.

 

Die Vorstellungen von Iran und den USA liegen weit auseinander.

Internationale Konferenz zur Sicherung der Straße von Hormus.

„Diese Straße darf nicht zum nordatlantischen Streßtest werden.“ (F. Merz)

Knappheit von Kerosin befürchtet, 70% des Bedarfs kann die EU durch eigene Vorräte decken.

Bundesjustizministerin Hubig stellt Gesetzesentwurf vor.

Besserer Schutz für Verbraucherkredite.

 

16.4.25

Morgengrauen

Das Samttuch auf den Lidern zerschleißt,

an den Schläfen verdünnt sich die Nacht.

Die Wolke, die unter Sternen uns trug,

fasert, zerflockt –

wir stürzen, zwei irre Vögel,

getrennt

in die Wüste des Lichts.

(Erika Burkart)

 

Die neue Kategorienlehre (C.S. Peirce)

  • Klassen von Entitäten: Abstraktionen, Gedanken, Dinge
  • Lehre der 3 Welten: die Abstraktion, das Bewusstsein, die Wahrnehmung

Die Streichhölzer von heute sind auch nicht mehr wie die von früher: die haben jetzt die Köpfe auf der anderen Seite.

Einschüchterungsversuche

„die Athletik der Gelehrten.“

ein nicht gangbarer Weg (Kant/Peirce)

Der Krug geht so lange …

Berufsgeheimnisträger

Indizienring

„Schnapsidee“, „damit wird buchstäblich ein Bremsklotz entfernt …“ (BR)

Der Rest ist Schweigen.

 

„Hilft der Tankrabatt gegen steigende Spritpreise?“, „Was ist das nur eine Schnapsidee?“.

EU-Kommission billigt Industriestrompreis.

Zehntägige Waffenruhe zwischen Israel und Libanon.

Merz offenbar bereit für Einsatz der Marine in Nahost (nach dem Kriegsende).

Zerstörungen in Kiew.

Lufthansa legt City Line ab sofort still.

Einsparungen im Sozialbereich.

Unerledigte Verfahren in der Justiz, mehr als eine Million Strafverfahren noch offen.

 

15.4.26

Der letzte Vogelzug verrauschte

am Wolkenfriese vor der Rosenschlacht.

Ich nahm den Stein zu mir, belauschte

in seinem Schutze Licht- und Nebelschacht.

Da rief der Stein mich an … Zur wahren einen

sah ich die ausgestreuten Geistgestalten sich vereinen

am Horizonte zwischen Tag und Nacht.

(Erika Burkart)

 

Der rote Planet war einst blau.

Die Griechen nannten sie „Wanderer am Himmel“.

der alte und der moderne Mars.

Rentnerschwemme

Realitätsprüfung (bei Künstlern)

„Pragmatismus“, „Pragmatizismus“ (William James)

Mobbingopfer sind leichtgläubig und schwer nehmend.

Der Glaube an die Funktion eines Luftreinigers.

Verkanntung

Digitalforensiker

Der Rest ist Schweigen.

 

dritter Tag der Streiks bei der Lufthansa.

Kritik aus der Wirtschaft an 1000-Euro-Prämie.

E-Mobilität: Förderprogramm für private Ladestationen.

Van Aken gibt Linken-Vorsitz ab.

Sudan: Geberkonferenz in Berlin, Sudan nach drei Jahren Bürgerkrieg – Stichwort ARD/Nothilfe Sudan.

EU stellt App zur Altersprüfung vor.

Neue Rettungsaktion für gestrandeten Wal.

 

14.4.26

Im nassen Krause glimmerte der Stein,

den du aus einem Sterne brachst. Leid-aus, leid-ein

hat er dich hergeführt durch sieben Wüsten.

Die Hecken gingen vor ihm lautlos auf,

Dämonen wichen aus vor seinem Schein,

und Ströme änderten den Lauf,

als sich, von ihm entwirrt, die Leben grüßten.

(Erika Burkart)

 

Kaufen Sie sich Bücher – kaufen Sie sich gute Bücher! (Herbert Heckmann)

Kunst kann man nicht lernen! (Kunstwissenschaft schon)

Initialzündung

(4) Pendelversuch in Europa (C.S. Peirce)

die nicht mehr schönen Künste.

zeitgenössische Kunst/Gegenwartskunst ist nicht: gefällige Bilder – sie stoßen in der Regel auf Unverständnis. (Sie sind nicht für das -gemeine – Volk bestimmt.)

Für die Erfassung und Bejahung oder Ablehnung eines (statischen) Bildes sind die ersten 3 Sekunden entscheidend. Bilder/Kunstwerke müssen spontan erfasst werden können. Der erste Moment entscheidet über Gefallen/Begeisterung und Ablehnung/Mißfallen. Kunstwerke, die erst eines Studiums einer Theorie, einer „Gebrauchsanweisung“ bedürfen, funktionieren in diesem Sinne nicht.

Vogelzubehör (Kleinanzeige)

Der Rest ist Schweigen.

 

13.4.26

Zugleich ließ aus den schwarzen Schatten

die Tannenmauer deinen Schatten treten.

Ich sah ihn hinter Lila-Schleiern warten

zwischen zwei Stämmen, moos- und dämmerüberwehren.

Die Insel löschte aus. Persephoneias Garten

beträufelte mit grauen Blättern meine Lider,

an ihrer Traurigkeit erkannte ich dich wieder.

(Erika Burkart)

 

existenzieller Imperativ: Gestalte dein Leben so, dass es bejahenswert ist. (W. Schmid)

„wenn für das andersmoderne schöne Leben der Begriff des Glücks überhaupt eine Rolle spielt, dann eher der wiedergewonnene des antiken und autarken Glücks. Zurückzubeziehen auf die aristotelische und epikureische Eudaimonia sowie die stoische Beatitudo: Es beruht auf der Selbstaneignung und Selbstmächtigkeit des Individuums, das ideelle Güter weitaus höher als materielle schätzt, und ein Leben führt, das seine eigenen Lüste und Genüsse kennt, vor allem nämlich Lüste des Gebrauchs, die aus einer asketischen Anstrengung resultieren, ausgehend von einer Wahl, die das Individuum trifft, um das „beste Leben“ zu realisieren.“ (Wilhelm Schmid, Schönes Leben?, S. 194)

Klaus Oehler, Carles Sanders Pierce, C.H. Beck´sche Verlagsbuchhandlung, München, 1993.

Wer misst, misst Mist. (alte Elektrikerweisheit)

überraschenderweise verstorben.

„dieses war der erste Streich, und der zweite folgt zugleich …“

Der Rest ist Schweigen.

 

12.4.26

Die Föhnlicht-Insel überm Nebelwall

erfand, dich zögernd auszusprechen,

die neuen Farben: sinnblau schien das All,

und sehnend keimte Wehgrün aus den Flächen.

Vier Bretterwände schlossen sich zum Stall.

Der Stall war lichter Rauch und hüllte rein

den Kern der rings ergoßnen Strahlung ein.

(Erika Burkart)

 

manipulierend

Nachthilfeunterricht

(Begriff des Schönen:) „Diese Definition vereint ethische und ästhetische Dimensionen in sich. Schön ist das, was als bejahenswert erscheint. Als bejahenswert erscheint etwas in einer individuellen Perspektive, die keine Allgemeingültigkeit beanspruchen kann, bezogen auf das Subjekt selbst, auf sein Leben, auf Andere, auf Verhältnisse, auf Dinge und Objekte, Formen und Inhalte, zu denen jeweils eine starke Beziehung hergestellt wird, die nicht die Nicht-Bezeichnung der Gleichgültigkeit ist. Die Ästhetik der Existenz bezeichnet somit das Charakteristikum einer Existenz, die – in den Augen des Individuums selbst wie in den Augen anderer – als bejahenswert und in diesem Sinne schön erscheint.“ (Wilhelm Schmid, Schönes Leben?, S. 190)

Glock 19

„… aber heute Abend sollten wir uns tierisch freuen …“ (A. Strack-Zimmermann auf Phoenix)

Der Rest ist Schweigen.

 

 

11.4.26

Geistgestalt

Im Nebel hab ich dich gesucht und fand

dich überall. Du schautest aus in einem Pfahle,

du streiftest mich mit Salamanderhand –

traumzeichnend formte deine Initiale

die Wurzel, und das Dorngeäst verband

zu zarter Echoschrift die Spitzen,

dein Zeichen in die Himmelswand zu ritzen.

(Erika Burkart)

 

Diese Anwaltspraxis ist mir sehr genehm, man findet immer einen Parkplatz (Kundenparkplätze).

„Kitsch“ gehört auch zum guten Geschmack.

Ist jetzt, ohne Ankündigung und ohne meines Wissens, in eine andere Sozietät umgezogen.

Venusfalle

Sahra Wagenknecht, Freiheit statt Kapitalismus – Über vergessene Ideale, die Eurokrise und unsere Zukunft, Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG, München, 2012.

ACDC – ADAC

Man kann zwar Sex kaufen, aber Liebe nicht.

ein Flickschusterwerk.

Neoflexibilität bei der Arbeitsplatzgestaltung („Verhör-Hammer“)

transcendere

Der Rest ist Schweigen.

 

10.4.26

Der Schatten steht.

Hoffnung bespricht

verängstigten Schimmer,

zauderndes Licht.

Noch immer,

immer bist du es nicht.

(Erika Burkart)

 

Pferdebücher (Kleinanzeige)

Nikomachische Ethik (Aristoteles)

„Inhalt der Politik sollte die Gestaltung der äußeren Umstände sein, die dem individuellen Glück förderlich sind. Und das politisch gewollte Ziel von Pädagogik könnte die Vermittlung einer Befähigung zum Glück sein.“ (Nikomachische Ethik, 5., W. Schmid, S. 181)

Übertragung ist das, was Journalisten machen.

„paranoid“, im psychologischen Sinne, bedeutet etwa über das Ziel hinaus schießen. Im kriminalistischen Sinne: genau ins Ziel treffen.

Wenn das Telefon klingelt: Bimmeln lassen.

Der Rest ist Schweigen.

 

9.4.26

Würde die Schwelle zur Welle,

holte die Welt dich ein.

Hier wo die Mondkrüge rinnen,

bin ich mit Schein

und Schatten allein.

(Erika Burkart)

 

„Wichtig ist des weiteren, nicht an irgendwelchen Besitz sein Herz zu hängen, denn um Besitz muss man sich kümmern, um ihn muss man fürchten, unentwegt ist man mit ihm beschäftigt und auf diese Weise von ihm besessen, während es doch darauf ankommt, sich selbst zu besitzen.“ (W. Schmid, Schönes Leben?, S. 165)

Der Stoiker Seneca, der Frühromantiker Novalis.

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!

Die Zeitung eignet sich gut zum Feuerschüren.

in der Schale schwarz gewordene Bananen.

Katzen überqueren die Straßen.

ekelhafte Menschen.

Selbst-Abälardisierung (W. Schmid, S. 365)

Der Rest ist Schweigen.

 

Schauspieler Mario Adorf (95) gestorben.

Israelische Angriffe auf den Libanon, Hisbolah greift mit Raketen an.

Trump bekräftigt Kritik an NATO.

Reeder fordern Sicherheitsgarantien.

Keine schnelle Entlastung wegen hoher Spritpreise.

Urteil gegen russische Menschenrechtsorganisation.

Kaiserpiguine wegen Klimawandel bedroht.

 

8.4.26

Mond-Uhr

Was blieb auf der Schwelle?

Ein Schattenzeiger.

Verschüttetes Licht.

 

Mißt

Schatten das Licht?

Was einer ist?

Ein Wald aus Zwielicht

verspinnt die Sicht.

(Erika Burkart)

 

Katze zu gelaufen (Kleinanzeige)

„Die Ironie ist das unendlich leichte Spiel mit dem Nichts, ein Spiel, das sich durch das Nichts nicht erschrecken lässt.“ (S. Kierkegaard)

Positives Denken: „Eine Art Zwang zum Glücklichsein.“ (W. Schmid)

unprofessionelle Überwachung (viel zu hohe Werte)

sich freuen wie ein kleines Kind.

moderne Hoffnungen (W. Schmid)

„Infoelite“ (W. Schmid)

Beim Tauschen ist jeder nur auf seinen Vorteil aus.

Heiterkeit ist eine Form von Lebensführung (W.Schmid)(Demokrit: Über die Heiterkeit)

Was es heißt, Glück in der Liebe zu haben (W. Schmid, S. 334)

Der Rest ist Schweigen.

 

7.4.26

Bewahrung

Wenn zwölfmal der Kauz in der Astgabel schreit

und der Himmel die Erde mit Feuer bespeit,

wirbeln die Träume im großen Kehraus,

in den Katzenschlund springt von selber die Maus.

Die Sonne, die alte Weltenuhr, schnarrt.

Es bleibt nur Entäußertes aufgekarrt.

Die Arche schwankt. Du bist nicht dabei.

Deine Hoffnung bewacht die Gottheit im Ei.

(Erika Burkart)

 

Online bohren mit Bohrschutz

Hinausziehen in die Welt: Es waren Lehrjahre (und -jahrzehnte).

Tabakvorrat: aus dem Vollen schöpfen können.

In der Form der anthropologischen Ironie wird die Ironie der Existenz des Menschen, des Widerspruchs zwischen seinem autonomen Anspruch und seiner strukturellen Ausgeglichenheit, bewusst. „In der Nacht der menschlichen Eitelkeit, am Rande des Abgrunds der Verzweiflung, ist das Funkeln dieses Sterns namens Ironie noch der letzte Hoffnungsschimmer, die Heiterkeit, mit der er strahlt, nicht her vom Wissen um die grundlegende Nichtigkeit menschlicher Existenz – in krassem Kontrast zur eitlen Überzeugung von seiner Wichtigkeit ist für dies Ironie auch das Verschwinden des Menschen denkbar.“ (S. 108)

„Die Liebe vergibt dem Geliebten sogar die Begierde.“ (Nietzsche, Die fröhliche Wissenschaft, II, 62)

„eine souveräne Dedikation des Selbst an den Anderen:“ (W. Schmid, S. 298)

„Er schenkt, weil es ihm gut tut. Schenken macht die Seele weit, Geiz macht sie eng.“ (W. Schmid, S. 305)

Der Rest ist Schweigen.

 

Heute meldete Iran schon Angriffe auf Schienen, Brücken und Autobahnen, Trump: „eine ganze Zivilisation werde ausgelöscht“.

Orban liegt in Umfragen zurück, Vance klar an der Seite Orbans, Wahlkampfhilfe aus dem Westen für Orban.

Gericht verurteilt Raser wegen Mordes. (Ludwigsburg)

Foto der Erde auf der Artemis II-Mission.

 

6.4.26

Dämon

Ich sitze in der schiefen roten Runkel,

ich bin die Fliege in der Spinnenkunkel

und bin die Spinne, lauernd auf den Krücken

des Rauchgebeins auf Schatten, die zerstücken

das Helle auf den Fluren und den Fliesen,

auf dieses Schachbrett bin ich angewiesen,

verschattetes Geviert nur läßt mich ein,

dort kriech ich schwarz als Assel unterm Stein,

Stein, der ich bin, der dir den Weg verrammt,

wie du in Mischgestalt hineinverdammt,

hab ich an jedem Gift und Golde teil,

vom Esel eingeschluckt, bin ich das Seil,

das du geflochten, das du heute flichst,

die Spanne Zeit, in die du blickst und sprichst.

Tausendgesichtig, Kraft gewirkt in Kraft,

bin ich, was dich zerstört, was dich erschafft.

(Erika Burkart)

 

klare Regeln formulieren.

Was nicht gedacht werden kann, kann auch nicht ausgesprochen werden.

zur Ruhe setzen.

Montaigne schreibt nicht nur Essays, er ist selbst ein Essay. (W. Schmid, S. 85)

„Da ich die Zufälle nicht lenken kann, lenke ich mich selbst und richte mich nach ihnen, wenn sie sich nicht nach mir richten.“ (Montaigne)

international anerkannte Regierung.

zürnen (wie lange man zürnen soll)

Es ist ein Tag, der vor tausend Jahren verging.

versuchen, besonders nett zu sein.

Der Rest ist Schweigen.

 

Iran: Tod des Geheimdienstchef.

USA: Pressekonferenz zum Iran-Krieg.

Kritik an Reiches Entlastungsvorschlag.

Tote bei russischem Angriff in der Ukraine (Odessa).

Ostermärsche in mehr als hundert Städten.

Lufthansa feiert 100-jähriges Bestehen.

 

5.4.26

Flechten sie uns in ihr Rad,

rollen uns aus der Zeit,

tauchen mit uns hinab,

wo

tauchen wir auf?

(Erika Burkart)

 

in panischer Furcht – in paranoider Furcht

Kasperlestheater

Von der Kürze des Lebens (Seneca)

diskurrieren

„Zeit zu haben heißt, mehr zu haben als nur Zeit, nämlich aus der in der Zeit gelebten Form der Existenz herauszutreten und die ganze Aufmerksamkeit einer Person oder Sache zuzuwenden, die Anonymität und das Allgemeine zurückzudrängen und der Besonderheit und Komplexität der Zusammenhänge Raum zu geben, sei es in der Form des Gesprächs oder der Nachdenklichkeit. Zeit zu haben ist eine spezifische Art und Weise, mit Anderen, mit Dingen und mit sich selbst umzugehen, die von Aufmerksamkeit und Achtsamkeit, nicht von Gleichgültigkeit geprägt ist.“ (Wilhelm Schmid, Schönes Leben?, S. 83)

mobiler Hühnerzaun zu verschenken (Kleinanzeige)

Der Rest ist Schweigen.

 

4.4.26

Ausgespart von zwei Weltaltern Eis

das Äon Weidland

für Rutengänger nach Wassern,

die durstiger machen:

wir,

das Dunkle unter den Schuppen

der wuchernden Welt,

Spur und Speise der Erde,

wann

stoßen die Sterne zu uns?

(Erika Burkart)

 

Journal =

Ortung

wie ein Sabyrit (W. Schmid)

Mittelfranken ist nicht Bayern!

REC on

„Das Kunstwerk ist fertiggestellt, das Werk kann nun betrachtet werden, um die letzte Frage zu beantworten: War es ein schönes Leben, eine erfüllte Existenz? Das ist eine finale Frage, die sich angesichts des Todes stellt. Was der Tod hinterlässt, ist dieses Werk, das sein Leben ist, mit dem er auf seine Weise, wie anonym auch immer, die Welt mit geprägt hat und unauslöschlich in ihrem Gedächtnis bleibt, auch wenn sich niemand mehr daran erinnern wird.“ (Wilhelm Schmid, Schönes Leben?, S. 73)

„Der Mensch ist ein Möglichkeitstier.“ (W. Schmid, S. 160)

Der Rest ist Schweigen.

 

„Auch an diesem Osterfest ist die Welt keine friedliche.“ (Chr. Sievers)

Iran meldet Einschläge, Israel meldet Einschläge, US-Jet abgeschossen, ein Pilot wird noch vermisst.

370.000 Kinder im Libanon auf der Flucht, „Kinder zahlen den höchsten Preis in Kriegen“ (UNICEF).

Fünf EU-Staaten fordern Übergewinnsteuer.

Reiche für Erhöhung der Pendlerpauschale.

Streichung der Mehrwertsteuer für Obst, Gemüse, Milchprodukte, vorgeschlagen.

Ostermärsche in Deutschland.

 

3.4.26

Unter den Schuppen

Zwischen der Ewigkeit vorher

und der Ewigkeit nachher,

ephemere Zeugen für Zeichen,

die niemand versteht:

wir.

(Erika Burkart)

 

Wilhelm Schmid, Schönes Leben? – Einführung in die Lebenskunst, Shrkamp Verlag, Frankfurt am Main, 2000.

Beton – Betonung

Der einfachste Weg ist der der Nachahmung. Der bitterste Weg ist der der Erfahrung. Der klügste Weg ist der der Überlegung durch Nachdenken.

„Die innige Verflochtenheit von Gewohnheit und Wohnung charakterisiert den Raum, der bewohnt wird, denn das Wesentliche an ihnen sind nicht „vier Wände und das Mobiliar, sondern die Gewohnheiten, die sich in diesem Umfeld entfalten und auf differenzierte Weise das Innen und Außen strukturieren und erfahrbar machen.“ … „Aber auch bei jedem Wechsel der Wohnung, bei jedem Verlust eines persönlichen Umgangs, bei jeder Auflösung einer Beziehung ist das eigentliche Problem die Entwöhnung von Gewohnheiten. Die Arbeit der Sorge konzentriert sich daher darauf, ein Netz von Gewohnheiten zu knüpfen, um in Räumen und Beziehungen wohnen und Lebenskunst pflegen zu können.“ (W. Schmid, Schönes Leben?, S. 37)

Kombattanten (Schmid, S. 79)

Der Rest ist Schweigen.

 

2.4.26

Ich möchte den Weg gehn

von mir zu dir,

aber immer verirr ich mich wieder

vor meine eigene Tür.

 

Dennoch beschreibt

meine irrende Hoffnung

den leeren Himmel über den Gräsern

mit unauslöschlichen Zeichen.

(Erika Burkart)

 

Er war eine wandelnde Bibliothek. (Herbert Heckmann)

konsequent die Linie durchziehen.

Scharlatane in den Künsten.

Wilhelm Schmid: Glück

  1. Das Zufallsglück
  2. Das Wohlfühlglück
  3.  Das Glück der Fülle
  4. Das Glück des Unglücklichseins
  5. Warum Glück nicht das Wichtigste im Leben ist: Die Frage nach dem Sinn und die möglichen Antworten darauf.
  6. Sinn, der körperlich wahrnehmbar ist
  7. Sinn, der in tiefster Seele zu finden ist
  8. Sinn, der die Geiste zu denken gibt
  9. Sinn über sich hinaus, der zu denken und zu fühlen ist
  10. Moderne Frage nach Sinn, anders moderne Arbeit am Sinn

akzidentelle Aspekte – substantielle Aspekte (W. Schmid, S. 11)

Der Mensch als „Erfahrungstier“ (Michel Foucault, Gespräch, 1978)

Sucht – Sehnsucht (W. Schmid, S. 32)

Vom Geist der Gesetze (Montesquieu, 1748, 14, 2)

er-fahren

sich freuen.

Der Rest ist Schweigen.

 

1.4.26

Dennoch,

dennoch beschreibt

die Steilschrift der Gräser

das Lichtband über dem Horizont

mit unverwelklichen Hoheitszeichen,

und Herde und Hirt

wenden von Dunkel des eigenen Schattens

sich ab und gehen,

der eingeborenen Sonne gehorsam,

sich selber nach

in das Licht.

(Erika Burkart)

 

„Glück kann ein Ersatzbegriff für Sinn sein.“ (W. Schmid)

Jungen Gockel (Kleinanzeige)

transcendere

Die Folgen des modernen Kapitalismus: Mietpreisentwicklung.

Venusfalle

Burnout ist die Schwester der Depression.

Tesla-Spule

Der gute Ruf.

Rec ON

Der Rest ist Schweigen.

 

„High noon an der Tankstelle“ (Chr. Sievert), Kraftstoffmaßnahmenpaket verfehlt das Ziel auf niedrige Spritpreise.

Für Flüge ab Juni niedrigere Ticketpreise.

Jahrestag der islamischen Republik.

Trump will aus NATO austreten, „ein schlechtes Zeichen für Europa“ (U. Röller)

Trump erschwert Briefwahl in den USA.

Bilanz nach zwei Jahren Teillegalisierung von Cannabis.

Förderprogramm für Wohnraum.

Lungenkrebs-Früherkennung für Raucher.

Kommission schlägt Teilkrankschreibung vor.

wohl keine Hoffnung mehr für den Buckelwal.

Reiseziel Mond: Artemis II.

 

31.3.26

Horizont im Gegenlicht

Erde, bitterer Kern,

an dem ich kaue,

der nie mich sättigt,

herb ist mein Mund

von deinem Geschmack.

(Erika Burkart)

 

sich selbst kennen.

Die leise Ordnung der Dinge (Dieter Rams)

Lebenswahrheit (W. Schmid)

Wilhelm Schmid, Glück – Alles, was Sie darüber wissen müssen, und warum es nicht das Wichtigste im Leben ist, Insel Verlag, Frankfurt am Main und Leipzig, 2007.

„Alles Unglück der Welt rührt daher, dass die Menschen nicht in ihren Wohnungen bleiben.“ (Blaise Pascal, 17. Jhrdt.)

Das Lesen guter Bücher gibt Halt.

my home is my castle.

„Der Rahmen bereitet das Kunstwerk auf seine Geburt in der Öffentlichkeit vor. Ohne ihn ist das traditionelle Kunstwerk ein ästhetisches Waisenkind.“ (W. Müller-Funk, S. 464)

Wilhelm Schmid, Die Liebe neu erfinden – Von der Lebenskunst im Umgang mit Anderen, Suhrkamp Verlag, eBook Suhrkamp Verlag, Berlin, 2010.

vom Saulus zum Paulus.

Pädophilie = Krankheit

am Heidelberger: Obacht geben!

Der Rest ist Schweigen.

 

Butscha vor 4 Jahren, Gedenken, 400 Zivilisten ermordet.

Im Nahen Osten gehen die gegenseitigen Angriffe unvermindert weiter.

Klimawandel und Obst-Anbau.

Arbeitslosenquote bei 6,4%.

Hohe Mieten halten von Umzügen ab.

In Hamburg hat ein Wolf eine Frau angegriffen und gebissen.

 

30.3.26

Ins Dunkle wendet sich der Bruder.

Die Luft vernarbt, wo er verweilte.

Ein Schatten rinnt in meine Arme.

Wir halten immer nur den Schatten.

Von Schatten wird das Licht gezeugt.

(Erika Burkart)

 

Es wissen.

Telomere

paradoxe Intention (V. Frankl)

Der 15. Stein im Zen-Garten. (W. Schmid)

Wenn das Bewußtsein schläft, arbeitet der Traum. (W. Schmid, Haben Sie geträumt?)

Katastrophentouristen

eine hohe Hecke drumherum.

Es gibt manche, die häufen sich Geld an, und noch mehr Geld, und noch mehr …

„Hass-Kriminalität“ (BR)

Der Rest ist Schweigen.

 

Syrischer Präsident zu Besuch bei Kanzler Merz.

Einführung der Todesstrafe steht in Israel zur Diskussion.

Trump wirbt erneut mit Friedenslösung.

Spanien sperrt Luftraum für US-Jets.

Inflationsrate von 1,9% im Februar 2026 auf 2,7% im März 2026 gestiegen, Ursache: der Irankrieg mit dem Anstieg der Energiekosten.

 

29.3.26

So läßt du mich nie zu Worte kommen,

mein Bruder Regen? Schaust mich an

und siehst mich nicht, und was uns trennt,

ist mehr als dieser Flor von Tränen,

dies Rieseln zwischen Nacht und Nacht?

(Erika Burkart)

 

Eine Frau ist nicht durchschaubar. (ein Meister des Talmud)

über seine Verhältnisse leben.

Ich konsumiere gern!

wenn man die Getränkedose aufmacht, zischt es.

Himmelslaternen

das Problem an der Wurzel angehen.

politisch Andersdenkende.

„Lebenskunst kann heißen, Verantwortung zu übernehmen, auch ohne persönliche Schuld. Auf die verhängnisvolle Geschichte kann niemand stolz sein. Auf dem Umweg damit aber doch.“ (W. Schmid, Im nackten Beton)

Naivitäten

Der Rest ist Schweigen.

 

28.3.26

Das Antlitz ist aus grauem Pergament,

aus aschenfahlem Wolkentuch

ist die Kapuze und der Tropfenfall

des Monologs für gar kein Ohr.

(Erika Burkart)

 

Uih – da rufen wir einfach mal an.

Die Hitparade der Volksmusik.

paranoide Hirngespinste.

Wunder, bewundern.

austeilen können und nicht einstecken wollen.

Der Psychopath verfolgt konsequent ihre Ziele, und kommt doch zu keiner Erkenntnis.

Das Wasser macht leicht, was schwer ist … Wasser, das ist die Fülle des Lebens. (W. Schmid)

limes – limen (W. Müller-Funk, S. 443)

Der Rest ist Schweigen.

 

Trump übt Kritik an der NATO und Kanzler Merz.

Papst Leo XIV. zu Besuch in Monaco.

Wal erneut gestrandet.

 

27.3.26

Der Bruder

Der Bruder Regen spricht im Finstern

die ganze Nacht.

Ich sehe sein Gesicht am Fenster,

mit Giotto-Augen blickts mich an.

(Erika Burkart)

 

Mit der Dosierung der Medikation (bei psychotischen Erkrankungen) verhält es sich wie bei einer Klimaanlage.

fettgefressen

das Vaterland, die Muttersprache.

eine Kochbuchsammlung.

Magnetische Monopole.

Gravitationswellen sind langsame Skalarwellen.

Um an die Quelle zu gelangen, muss man gegen den Strom rudern.

Gedanken sind Skalarwellen.

Manche definieren sich über ihren Besitz.

Ein Bild muss einen fesseln; dabei sind die ersten 3 Sekunden entscheidend.

Der Rest ist Schweigen.

 

Die Deutsche Bahn hat Bilanz gezogen: 2,3 Mrd. € Defizit.

Bundestag: Reform privater Altersvorsorge. Bundesrat: Weg frei für Spritoffensive, Spritpreis-Talk Force.

SPD sucht Antworten auf Wahlniederlagen.

Flugbegleiter der Lufthansa treten in Streik.

 

26.3.26

Die Wunde

Von dieser Stelle, der jetzt empfangenen Wunde,

gehn Stollen ais in jegliche Stunde,

da ich eine Wunde empfing.

 

Offen die Stollen.

Erinnern befliegt mit schwärzlichen Pollen

den Körper, der sich in Schatten verfing:

Hadesgeflechte, durch die ich ging,

an der Stirn die verheimlichte Wunde.

(Erika Burkart)

 

Maßnahmenpaket des Bundestages zu den hohen Spritpreisen, „Spritpreispakt“, „… das strukturelle Problem bleibt“ (Anja Kohl).

EU will Internet-User mehr schützen, KI-generierte Bilder, „auch Kinder haben Grundrechte“.

EU hat für „Rückführungsordnung“ gestimmt.

Grundsatzrede von Minister Klingbeil, Reformvorschläge und Realität.

Investitionsprojekt BASF in China, 8,7 Mrd. € Investition.

Alexander Kluge (94) gestorben.

 

25.3.26

Über den Wald,

durch den blühenden Schnee,

tragen im Aufwind der Hoffnung

drei Raben die gerettete Krone.

(Erika Burkart)

 

2 Rennmausgehege (Kleinanzeige)

Exzellenz (W. Schmid)

die nicht mehr schönen Künste.

„Ach, könnte ich doch eine Birke sein!“ (W. Schmid)

ein Tourengeber.

Psychose = Geisteskrankheit (?)

Sand im Getriebe.

versklavte Gehirne, Mind Control versklavt Körper und Gehirn, von Dr. Henning Witte.

Grenzwissenschaften

Der Rest ist Schweigen.

 

24.3.26

Ins Ackerfeld münden

die toten Geleise,

Schwarz sind die Bäume,

die morgen weiß sind:

am Himmel blüht der innige Schnee.

(Erika Burkart)

 

Die forensische Wissenschaft lügt nicht.

Wilhelm Schmid, Die Fülle des Lebens – 100 Fragmente des Glücks, insel taschenbuch 3199, Insel Verlag Frankfurt am Main und Leipzig, 2006.

Gestalten heißt ordnen.

Lustprinzip – Realitätsprinzip

andocken wollen.

„Die Zeit, in der wir leben, wird zu einem Schaukeln zwischen zwei Vorsilben.“ (Re-, Pro-)(W. Schmid)

schwindelfrei sein.

Der Rest ist Schweigen.

 

Nachfolgemodell für die Riester-Rente.

Bundeswehr: „es ist der Versuch der Freiwilligkeit“; die Wehrpflicht wurde von 15 Jahren ausgesetzt.

Israel fliegt neue Angriffe gegen den Iran und Libanon.

Steinmeier kritisiert Iran-Krieg deutlich, „völkerrechtswidrig“ (Steinmeier).

EU: Vereinbarung mit Australien.

Buckelwal in der Lübecker Bucht sitzt immer noch fest.

 

23.3.26

Von Frost zu Frost

wandert aus eingekrusteten

Spuren still das Erinnerte ab.

(Erika Burkart)

 

Kaninchen-Infogruppe (Kleinanzeige)

„Die Semiotik wird so zur wissenschaftlichen Form der Kulturanthropologie.“ (Umberto Eco, Zeichen)

der Kaiser von China (in der Vergangenheit)

EMF Gerät

Der Mensch ist ein schlechtes Beispiel.

Die Zeitung eignet sich gut zum Feuer machen.

Hunbdekorb

Der Rest ist Schweigen.

 

Parteizentralen beraten sich nach Wahlausgang in Rheinland-Pfalz.

Trump hat sein Ultimatum gegen Iran verlängert, Gespräche über Mittelsmänner.

Justizreform in Italien abgelehnt.

Flugzeugunglück in New York.

bundesweit legten Apotheker die Arbeit nieder.

Rettungsaktion von gestrandetem Buckelwal in der Lübecker Bucht.

 

 

 

22.3.26

Blühender Schnee

Schwarz sind die Bäume im Nordwind

und purpurgefiedert die Wolken.

Die Verschwörung unter den Raben greift um sich –

aber die Erde,

getarnt mit der grau-gefrorenen Haut,

nimmt kein Zeichen entgegen.

(Erika Burkart)

 

never change a running system!

Organismus – Mechnaismus

Der Mythos von der Eindeutigkeit des Zeichens. (U. Eco)

Der Mensch ist seine Sprache.

… und wem interessiert das?

Kunst als Lebensentwurf und Kunst als Hobby.

psychologische Kriegsführung.

the great commandment.

Wo warst du, Adam? (H. Böll)

Man kann in das Gehirn eines Menschen nicht hinein schauen.

mit Kritik muss wohl jeder leben.

Der Rest ist Schweigen.

 

21.3.26

Begrabe uns, Nacht,

bei den hüftig geschwungnen Amphoren,

begrab uns im Traum:

ein Opfer an alles,

was es nicht gibt.

(Erika Burkart)

 

Bauschutt zu verschenken (Kleinanzeige)

Theophanie (U. Eco)

semiotische Ordnung, ontologische Ordnung (U. Eco)

„Der unsichtbare Gott hat die sichtbare Welt erschaffen.“

„Doch das Problem Anomalie – Analogie taucht in der ganzen Geschichte der Linguistik und Sprachphilosophie, auch auf der historischen Ebene, immer wieder auf …“ (Umberto Eco, Zeichen -, edition suhrkamp sv 895, S. 121)

Die Lücke (in den Zähnen) bleibt.

sich in etwas hineinsteigern.

Künstler: krampfhaft und unter alle Umständen Anerkennung finden wollen.

Hühnerzaun zu verschenken (Kleinanzeige)

Der Rest ist Schweigen.

 

20.3.26

Lege zu mir dein Gesicht

aus Schatten und Schein.

Durch die Haut des Schlummers

will ich es spüren,

ich will es wittern

mit Geisternüstern.

(Erika Burkart)

 

Hasen Stahl (Kleinanzeige)

es geht auch einfacher.

Semien (Eric Buyssen)

Symbole = falsche Zeichen (U. Eco)

Subindizes oder Hyposeme (Peirce)

Rohrfernseher (Kleinanzeige)

Linguisten und Semiologen.

„Man stiftet Menschheit, wenn man Gesellschaft stiftet …; aber man stiftet Gesellschaft, wenn man Zeichen austauscht.“ (Umberto Eco)

Der Rest ist Schweigen.

 

digitale Gewalt, pornografische Deep Fakes, falsche Accounts, Stefanie Hubig will dagegen vorgehen.

Orban blockiert Kredit für die Ukraine, „Akt grober Illoyalität“ (F. Merz), „Druschba“-Pipeline stellt den Grund dar, Wahlen in Ungarn im April.

Iran: Sprecher der Revolutionsgarde getötet.

Ramadan in Deutschland: Geschenke packen …

Debatte über Bluttests für Schwangere.

Landtagswahl in Rheinland-Pfalz.

Hannover: Staatsanwalt wegen Korruption verurteilt.

Betrugsnetzwerk im Darknet stillgelegt.

Lukas Rietschel: Sanditz (Roman, dtv)

 

19.3.26

Nichts wird sein außer uns

in dieser Herbstnacht aus Bronze

und bröckeldem Ruß,

denn alle Namen

meinen nur uns.

(Erika Burkart)

 

Aus dem Ambiente und Interieur Schlüsse ziehen.

Mäusefalle

das Schubsen vor die U-Bahn.

Tesla-Strahlen sind vielfältig, wie die Übertragungen der Alltagskommunikation.

Informationen, ein Informant.

Verfolgungswahn ist ein dynamischer Prozess.

Induktionsfeld

eine Art „Weltpolizei“?

Der Rest ist Schweigen.

 

Irankrieg hat sich auf die Energieversorgungen erweitert, Israel trifft die Infrastruktur Irans, Beobachter sprechen von einer neuen Lage des Krieges.

Der Krieg im Iran bestimmt auch die Wirtschaftsentwicklung der EU.

Gesetz im Eilverfahren: Tankstellen dürfen nur einmal am Tag die Preise für Sprit erhöhen.

Verdi hatte zu Warnstreiks aufgerufen.

Weltglücksstatus: Deutschland landet auf Platz 17, auf Platz 1 Norwegen.

 

18.3.26

Niemals lese ich aus deine Brauen,

die gräserzarten Hieroglyphen.

Die Ewigkeit will ich angehn

um Namen für dich,

und nichts wird sein außer dir,

denn alle Namen meinen nur dich

in dieser rabengeflügelten Nacht,

da wir im Hügel unter dem Mond

das Goldglas heben und Auge in Auge

trinken den Wein und essen vom Honig

kultischer Bienen.

(Erika Burkart)

 

Betonestrich (Kleinanzeige)

Gutes Design ist nichts Spektakuläres – es liegt ein wenig außerhalb der Mitte.

keine schönen Teppiche.

Wer Arbeit hat, hat auch Geld. (ein Friseur zu mir, vor 10 Jahren)

Kindheit und Adoleszenz: widerwillig haben sie mich „Willi“ genannt.

Der Rest ist Schweigen.

 

Auf der Suche nach gemeinsamer Haltung (Arabische Emirate), die Golf-Staaten selbst halten sich militärisch zurück; Israel zielt auf Gasfeld, iranischer Geheimdienstchef getötet.

Eröffnung der Leipziger Buchmesse.

 

17.3.26

Herbstnacht

In dieser Herbstnacht,

die tönt vom bangeren Atem der Blätter,

laß und hinuntergehn zu den Wurzeln.

Mit verschlungenen Händen wollen wir wohnen

in ihrem Zelt, – uralte Kinder

der unterirdischen Sonne.

(Erika Burkart)

 

Adoleszenz: Angst vor dem andren Geschlecht.

Der Rest ist Schweigen.

 

Schulden wurden nicht für vorgesehene Ausgaben ausgegeben, über Umwege für den Haushalt ausgegeben, „95% der Schulden wurden zweckentfremdet“, „Mogelpackung“ (A. Weidel“), „das riecht nach politischem Betrug“ (M. Gürne).

Iran: … kam bei einem israelische Luftangriff ums Leben, im Lobanon geht Israel aus der Luft vor, Krieg könnte deutlich länger anhalten als der im Gazastreifen.

„Er könne mit dem Inselstatt alles machen was er wollte …“(Kuba), auch Strom ist jetzt Mangelware, Treibstoffmangel überall.

Es sind Millionen von Dokumenten (J. Epstein), Steuertricks. J. Epstein war reich; Geld, das er er durch seinen Mißbrauch verdient hat, Deutsche Bank als Epsteins Hausbank.

Viele Tote bei Angriff auf afghanische Klinik.

EuGH zu Kündigung nach Kirchenaustritt.

Mehr Geld für Hebammen.

Schufa verspricht mehr Transparenz, „früher war der Score eine Art Blackbox“.

Brancusi in Berlin.

 

16.3.26

Schlaf! erbarmungsloser Mörder der Pein,

Schließer der Zeit und des Raums,

verschütte mit Mohn die endlose Stunde,

doch auf der Schwelle des letzten Traums

laß mich allein

mit dem goldenen Haar und der Wunde.

(Erika Burkart)

 

Webrahmen Kinder (Kleinanzeige)

Longitudinalwelle oder Skalarwelle.

Menschenversuche + Experimente (Nuremberg Code)

psychotronische Kriminalität

Edelweiß-Abzeichen

psychotronische Nervensäge

neuronaler Stau

Pseudodemenz

Quallen auf dem Osilloskop.

helfen

ZKS: 1 Mio. Einstellmöglichkeiten.

Odradek

bedingungslos zu einem halten.

Der Rest ist Schweigen.

 

Iran blockiert die Meerenge, auf den Drohungen Trumps haben die Europäer gelassen reagiert, „keine Angelegenheit der NATO …“

Chemiebrosche im Krisenmodus.

 

15.3.26

Brennend verbrenne ich nicht,

sterbend kann ich nicht sterben,

die Luft aller Lande hat Euer Gesicht.

Durch die trauergeschwärzten Scherben

der Sterne schaue ich an,

was Wachen und Schlaf mit Goldhaar durchspann.

(Erika Burkart)

 

Welle/Korpuskel

Neutrinos, Photonen

Paranoide wollen unter allen Umständen die totale Kontrolle (über andere).

Psychiatrie: Magnetfelder, Psychopharmaka, Quacksalberei.

Was hat eigentlich Sexualität mit Geld zu tun?

magnetische Skalarwellen.

auf der Seelenwanderung kann man nicht durchfallen.

Die Erde lebt von Neutrinos.

machtbesessen

Transregression (W. Müller-Funk, S. 159)

In dieser Überflussgesellschaft interessiert man sich plötzlich für Kunst.

Der Rest ist Schweigen.

 

Trump fordert andere Länder auf, die Straße von Hormus militärisch zu sichern, Deutschland würde sich daran nicht beteiligen.

 

14.3.26

Tristan

Krank bin ich von Euch,

Frau mit dem goldenen Haar,

ein Gewölle aus Leid und Gefahr,

ausgespien von der Welt.

Meine Augen meiden die Welt,

meine Augen,

die nur für ihr Innerstes taugen:

das Feuer, das mich umfangen hält.

(Erika Burkart)

 

„Sein Verstand arbeitete ganz klar, obwohl die Seele krank war.“ (F. Dostojewski, Der Idiot)

Kommt darauf an, wer die Studie in Auftrag gegeben hat. – Mit Geld lassen sich ja Meinungen kaufen …

Bei konkreter Kunst lässt sich die intellektuelle Leistung nicht ablesen.

Spottvögel (F. Dostojewski)

Umberto Eco, Zeichen – Einführung in einen Begriff und seine Geschichte, edition suhrkamp 895, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main, 1977.

Mensch, ärgere dich nicht!

sich am Leid anderer ergötzen.

„Semiosphäre“ (W. Müller-Funk, S. 100)

Der Begriff „Weltraum“ ist ein paradoxer, denn jener ist nicht durch drei Dimensionen begrenzt.

Tand, Tand, ist das Gebilde von Menschenhand.

Grasfangsack (Kleinanzeige)

Der Rest ist Schweigen.

 

13.3.26

Die Schleier wehn an den Händen und bauschen.

Wie Mondschein schwebt der Blust in den Schlehn.

Ein Rauschen ist oben und unten ein Rauschen.

Ich höre die Zeit durch den Weltenbaum gehn.

(Erika Burkart)

 

zeremoniös (F. Dostojewski)

nach dem österreichischen Modell.

Schneider, Kurt, Der Deutsche Teckel (Lehrmeister-Büchlein), Albrecht Philler Verlag, 1981, Broschur.

Kurt Schneider, Über den Wahn, Georg Thieme Verlag, Stuttgart, 1953.

„… weißer Sand, und ein verlorenes Land, und ein Leben in Gefahr …“

Buhlerschaft (F. Dostojewski)

Es gibt auch weibliche Stalker!

asoziale Medien: Jeder glaubt, Wort ergreifen zu müssen, jeder gibt seinen Senf dazu …

Der Rest ist Schweigen.

 

12.3.26

Die Hecke ist innen und außen voller Dornen,

mit Nachtluft sind die Schatten verpicht.

Hinter der Hecke sitzen die Nornen.

Ich sehe sie. Ich sehe sie nicht.

(Erika Burkart)

 

Das Gesetz des Aufgehens ohne Rest. (Wolfgang Metzger, Gesetze des Sehens)

psychotischer Selbstbezug.

Dutzendmensch; an den Atheismus glauben (F. Dostojewski, Der Idiot)

Parade der Eitelkeiten.

Neidkultur

Bilder sind Meinungen.

Alles wurde schon gedacht, alles wurde schon gemalt.

beobachten, wie die Bilder sich entwickeln.

Der Fürsprecher.

wenig reden (ein Arzt zu mir)

Kunst als Volksbelustigung.

Erbamt

„liminale Phänomene“ (W. Müller-Funk, S. 50)

Der Rest ist Schweigen.

 

Selbstverteidigungskurs für Pflegekräfte (tagesschau24)

Mißbrauchsskandal von Paderborn größer als angenommen.

Tag 13 des Irankrieges: neuer Führer meldet sich zu Wort: Rache, Kampf zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon geht weiter.

75 Jahre Bundeskriminalamt: Festakt in Wiesbaden, Merz kritisiert die Migrationspolitik der Vorgängerregierungen.

zweitägiger Streik der Lufthansa-Piloten.

Microsoft investiert 3 Mrd. €  für drei Rechenzentren zur KI.

 

11.3.26

Tannenwinkel

Beim Efeustamm nicken drei weiße Ovale,

die haben nicht Stimme, nicht Miene, nicht Blick.

Verschleierte Hände drehn das Astrale

und knüpfen hinein der Schicker Geschick.

(Erika Burkart)

 

zu einer Erkenntnis kommen.

Abnehmen + Idealgewicht ist eigentlich ganz einfach: Man darf täglich nur so viele Kalorien zu sich nehmen, wie man am Tag verbraucht.

lasst uns froh und munter sein …

Leitungswasser

Nasebohren in der Überwachung.

weiter so

Kapitalismus und Mietenentwicklung.

Vogelkäfig zu verschenken (Kleinanzeige)

Whats App Hamster Gruppe (Kleinanzeige)

Es gibt, Millionen von Sternen …

Nights, I couldn´t sleep.

Wolfgang Müller-Funk, Grenzen – Ein Versuch über den Menschen, Matthes & Seitz Berlin Verlag, 2025, eBook.

die Tür zu machen.

Der Rest ist Schweigen.

 

Sprit-Preiserhöhungen nur einmal am Tag.

12 Tage in Folge im Nahen Osten, auch im Libanon gehen die Kämpfe weiter.

Heute vor 15 Jahren: dreifach Katastrophe in Fukushima.

Busbrand in der Schweiz: 6 Tote, 5 z.T. Schwerverletzte.

 

10.3.26

Vom dröhnenden Preisgesange

sind seine Ohren taub,

und ich weiß: sie hören mich nicht –

doch glänzt vom Hauch seines Atems

das sinkende Weltenlaub

und trinkt, trinkt zitternd im Sinken

das ungeheure

Gesicht.

(Erika Burkart)

 

rote Zahlen bedeuten nicht immer Krankheit.

§§ 201 – 208 StGB

E-Mails: was ich hasse, sind ausweichende Antworten …

das Stubenmädchen (F. Dostojewski)

abstottern

Blindschleiche, Kreuzotter.

eine technische Kunst des Widerstandes.

Alpdruck (F. Dostojewski)

ein Buch ist ein Geschenk.

Kaufen ist einfach, verkaufen jedoch schwer.

zu Unrecht liegen.

Transferentzugsraten

„Sockelschutzmodell“ (bei der Rente)

Der Rest ist Schweigen.

 

150 Jahre Telefon.

Lage im Nahen Osten stark angespannt, Außenminister Wadephul in Israel, Trump hält baldiges Ende (des Krieges) für möglich.

Von der Leyen will Atomkraft fördern.

Gewinneinbruch bei Volkswagen.

Piloten streiken am Donnerstag und Freitag.

Untersuchung zu Diskriminierung.

Brand in Linienbus in der Schweiz.

 

9.3.26

Eisgrün und sternenfarben

sind seine Flügel geschuppt,

sein Haar hängt in offenen Garben,

vor tausend mal tausend Jahren

hat er in Nebelspiralen

sich eingepuppt.

(Erika Burkart)

 

Der Bauplaner eines großen Hauses.

Erzählungen des Rheinländischen Hausfreundes.

ein Lasseneur.

„wie einer verkorkten Flasche zu Hause gesessen.“ (F. Dostojewski)

Wilhelm Schmid

Einem haben sie wegen Eigenbedarf christlich die Wohnung gekündigt.

„sind Sie schwindelfrei?“

langatmige persönliche Videos (Youtube)

EMF Sensor Free

Hasenstall isoliert zu verschenken (Kleinanzeige)

Der Rest ist Schweigen.

 

8.3.26

Der Engel

Weiße Mondsteine

sind seine Augen,

gebannt

von der schwarzgeflügelten Schlange,

erblindet am ewigen Licht,

ich weiß es schon lange:

sie sehen mich nicht.

(Erika Burkart)

 

keine schönen Teppiche.

Internet: über Belanglosigkeiten schreiben.

Betongold, Profit, Mieten.

autoritärer Kapitalismus (China)

Schwein gehabt.

ein Dorf im tiefsten Schwarzafrika.

archetypische Übertragung: Sonnenuntergang.

„kann denn etwas Gestaltloses Gestalt annehmen?“ (F. Dostojewski, Der Idiot)

Mechanismus – Organismus

Wenn Laien Drucksachen gestalten.

„Umverteilung ist eine staatliche Veranstaltung.“ (G. Cremer, S. 61)

… das war Jan von nebenan …

Der Rest ist Schweigen.

 

7.3.26

Ich lege das Wunschkorn auf deine Zunge,

in deinem Blute nächtigt dein Glanz,

ich setze dich über in einem Sprunge,

unter den Lidern bin ich der Tanz

der flammengeschwänzten Sternfigurinen

und golden in deinen Adern ein Baum

mit Wurzeln, die im Finsteren dienen …

 

Du sollst mich lieben. Ich bin dein Traum.

(Erika Burkart)

 

Das Quecksilber kommt überall durch. (J.P. Hebel)

die Schotten dicht machen.

lachlustig (F. Dostojewski)

Am nächsten Morgen sind die paranoiden Hirngespinste wieder verflogen.

Keramik: den Ton angeben.

Georg Cremer, Alles schrecklich ungerecht? – Mythen, Halbwahrheiten, Fakten zum deutschen Sozialstaat, Verlag Herder GmbH, Freiburg im Breisgau, 2025, eBook.

Der Rest ist Schweigen.

 

6.3.26

Die Schlange

Durch den Apfelgarten komm ich zu dir

in der Nacht, eine leuchtende Schlange.

Du kanntest mich dort und erkennst mich hier,

ich sprenge Riegel und Spange.

(Erika Burkart)

 

sich in einem Menschen täuschen.

my home is my castle.

Nach all dem Schnitzen und all dem Gestalten muss man sich wieder zur Einfachheit halten. (Zhuangzi)

… erheben sich die Begierden, so würd ich sie bannen durch namenlose Einfalt. Namenlose Einfalt bewirkt Wunschlosigkeit. Wunschlosigkeit macht still, und die Welt wird von selber recht. (Laotse)

„Der Anfang der Genesung ist Einsicht in die eigene Unzulänglichkeit.“ (Epikur)

Hermann Detering, Die Lust der Welt und die Kunst der Entsagung, Gütersloher Verlagshaus, 2017, eBook.

„der Preis war zu hoch“ (Markus Lanz, Harald Welzer)

Der Rest ist Schweigen.

 

5.3.26

Spruchband

Leicht ist die Feder, schwer von dir das Erz,

von deiner Liebe leuchten Land und Meer,

der Engel ist der Seele Widerschein,

der Knoten Welt dein eignes Herz, –

des Himmels Lichtmaschinen laufen leer,

springst du nicht selbst ins Räderwerk hinein.

(Erika Burkart)

 

kriminelle Kreise

„Ein jedes kehrt zurück zu seiner Wurzel“, hat Laotse gesagt.

Vier große Wandlungen durchläuft der Mensch von seiner Geburt bis zu seinem Ende: Säuglingsalter und Kindheit – Jugend und Mannheit – Alter und Greisentum – Dahinderben und Vergehen. Als Säugling und Kind sind seine Lebenskräfte gesammelt, und sein Wille ist auf eins gerichtet: sein Höchstmaß ist das des Gleichklanges mit sich selbst. Nicht verletzen kann ihn die Außenwelt, seine Seelenstärke ist unübertrefflich. (Altes China)

… sich freihalten und einfältig (einfach) sein in allem, was man tut, das ist das Mittel zur Erhaltung des Lebens, weiter nichts … Wahrheit, ich sage dir, kannst du sein wie ein Kind? Ein Kind bewegt sich und weiß nicht, wohin … Wenn man also ist, so naht uns weder Leid noch Glück (im Sinne schädlicher Leidenschaft). Wenn man frei ist von Leid und Glück, dann ist man dem Menschenelend entronnen. (Altes China)

„race to the bottom“

„Durchkapitalisierung des Gesundheitswesens“ (Böhm, 2002)

pathologischer Narzissmus (bei Künstlern).

Weisst du wieviel …?

Der Rest ist Schweigen.

 

Hunderttausende Menschen haben Teheran verlassen.

Grundsicherung im Bundestag beschlossen.

Rentenerhöhung um 4,24% ab Juli.

Diskussion über Finanzlage der Kommunen.

US-Heimatschutzministerin entlassen.

Nationaler Volkskongress in China.

Gestiegene Spritpreise sollen überprüft werden.

Bundestag erlaubt Jagd auf Wölfe.

 

4.3.26

Wenn einst mein abgeschundner Leib

im Moospelz allen Blicken sich entzieht,

will ich mich langsam, langsam drehn –

ich will mich in die Höhe richten

und diesem Himmel, der sich endlich öffnet,

Auge in Auge gegenüberstehn.

(Erika Burkart)

 

Regulator

Konsumschulden – Investitionsschulden

Endziel (des Lebens) ist die Seelenheiterkeit, die keineswegs zusammenfällt mit der Lust, … sondern ein Zustand, in welchem die Seele ein friedliches und gleichmäßiges Dasein führt, von keiner Furcht, von keinem Aberglauben oder sonst welcher Störung aus dem Gleichgewicht gebracht. (Demokrit)

Worin der Weise sein eigentliches Wesen sieht, das ist Liebe … und Weisheit. Die wurzeln ihm im Herzen, und die Wirkungen, die sie nach außen hervorbringen, zeigen sich in der milden Heiterkeit seines Geistes … (Konfuzius)

Der Weise lebt einfach und schlicht. (Zhuangzi)

„Deutschlandrente“

Der Rest ist Schweigen.

 

„Amerika gewinnt“ (US-Kriegsminister), „sie haben nur an sich gedacht“ – die iranische Führung, Alarm und Explosionen in Tel Aviv, „Iran und die Hisbollah sind die Zerstörer des Libanon“ (israelisches Militär).

Brandenburg: Koalition aus SPD und CDU.

Sicherheitslage in Deutschland unverändert.

Handwerksmesse in München eröffnet.

Made-in-Europe-Gesetz der EU.

 

3.3.26

Das Eis schmilzt ab, das Wasser sickert

in meine abgrundtiefen Wunden,

die neu gestärkte Sonne legt

den grauen Schorf darauf. Sie greift

mir unter die zermürbte Haut

und bröselt sie geduldigen Flechten

mit Langmut zu geringer Nahrung auf.

(Erika Burkart)

 

Den Menschen geziemt es, sich mehr um die Seele als um den Leib zu kümmern. Denn Vollkommenheit der Seele richtet die Schwäche des Leibes auf; Leibesstärke aber ohne Verstand macht die Seele um nichts besser. (Demokrit)

Leiden, Gemütsstörung (Depression wegen der Nichterfüllung von Wünschen), Körperschwäche, unnatürliches Ein und Ausatmen sind die Begleiterscheinungen eines zerstreuten Geistes. (Patanjali)

Nicht das bloße Wissen macht glücklich, sondern die Tat. (Seneca)

Der Rest ist Scheigen.

 

2.3.26

Das große Eis, das kommen wird,

nimmt mich für ein Weltenalters Schlaf

fort aus den Stürmen dieses Sterns,

doch meine Augen finden keinen Schlaf.

Sie müssen unverwandt ins Feuer blicken

und niemand teilt mit ihnen, was sie sehn.

Die Flamme springt durch ihre trüben Spiegel

und hält sie wach für ihren letzten Tag.

(Erika Burkart)

 

Schafkopf ca. 140 Kartenhüllen zu verschenken (Kleinanzeige)

zur Welt kommen.

Man kann nur das lehren, was man kann und weiß.

„Weisheit ist ein Geschenk der Beharrlichkeit“, meinte Seneca.

Meiner Ansicht nach steht es nicht so, dass ein tüchtiger Leib durch diese seine Tätigkeit auch die Seele gut macht, sondern umgekehrt, dass eine weise Seele und ihre Tüchtigkeit dem Leibe die beste Ausbildung gibt. (Platon)

humanoide Roboter (Schaeffler)

Der Rest ist Schweigen.

 

Die Maschinen bleiben weiter am Boden im Golfraum, alles weitere hängt von der Entwicklung des Golfkrieges ab, gegenseitige Angriffe Israels und der Hisbollah, der Krieg in Nahost belastet auch die Weltwirtschaft.

Frankreich will sein Atom-Arsenal erhöhen.

 

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1.3.26

Verwitterung

Ich bin der Rest von einem Berg,

der längst schon abgetragen wurde.

Mein Antlitz preßt sich in die Erde,

auf meinem Rücken läßt der Wind

in blinder Wut die Peitschen tanzen.

(Erika Burkart)

 

Nur wer weiß, wie man vom Nahen zum Fernen kommen kann, wer weiß, woher der Einfluß kommt, wer weiß, was das offenbare Geheimnis ist, der mag mit ihm zusammen eindringen in die Tiefen der Lebenskraft. (Buch der Riten, Sitten und Gebräuche, China)

„Das Wasser fließt so glatt dahin, und doch hat es unermessliche Tiefen: Darin gleicht es der Weisheit.“, heißt es im Buch der Riten, Sitten und Gebräuche.

„Natur und Erziehung sind einander ähnlich; denn die Erziehung formt den Menschen um, und indem sie das tut, erschafft sie (eine neue) Natur.“ (Demokrit)

Oh jeh, minne.

Academi (vormals Blackwater)

Da ist ja ein Hühnerstall besser abgesichert.

Der Rest ist Schweigen.

 

Im Nahen Osten droht eine militärische Eskalation, Irans Oberhaupt getötet, Anspannung in Dubai groß, wichtige Flughäfen im Nahen Osten bleiben geschlossen; auch die Wirtschaft bekommt die Krise im Nahen Osten zu spüren.

 

28.2.26

Ein Zittern befällt

die kämmenden Hände,

das Zimmer schwankt,

und im Fenster lauert

mit gelben Blicken der Tag.

(Erika Burkart)

 

„Lang ist der Weg über Vorschriften, kurz und wirksam der durch das Beispiel.“ (Seneca)

Die physischen Eltern können wir uns nicht wählen, wohl aber die geistigen. (Seneca)

Manche kennen viele Leben, verstehen aber nicht, nach einer einzigen zu leben. (Altes Ägypten)

Wissend ist aber jener, der das Wissen benutzt, als derjenige, der es bloß besitzt … (Aristolteles)

Das Problem diplomatisch lösen.

Der Rest ist Schweigen.

 

Eskalation im Nahem Osten, Hunderte Tote und Verletzte, „Für die Weltwirtschaft könnte dies eine verheerende Folge haben …“

Streiks legen erneut Nahverkehr lahm.

 

27.2.26

Abwesende Stirn.

Die Augen noch fern

bei den Algen der Nacht.

In den Haaren nistet

der Morgentraum.

(Erika Burkart)

 

„Das Vorbild anderer sei keine Erziehung“, sagte Demonax.

„Wenn du einen besseren siehst, sei darauf bedacht, ihn gleich zu werden.“ (Konfuzius)

Ich habe schon tage- und nächtelang über die rechte Art zu leben nachgedacht, nichts gegessen und nicht geschlafen. Ich versuchte, selbst darauf zu kommen. Das aber hat keinen Nutzen. Besser ist es, von anderen zu lernen. (Konfuzius)

Der Rest ist Schweigen.

 

Für Asylsuchende soll es bald neue Regeln geben, Angleichung an EU-Recht.

Warnstreiks des Nahverkehrs in allen Ländern, Tarifeinigung GDL und DB.

Equal Pay Day

EU-Kommission wendet Mercosur-Abkommen an.

Kämpfe zwischen Afghanistan und Pakistan.

Sorge um militärischer Eskalation in Nahost.

Ex-Präsident Clinton im Epstein-Fall vor Ausschuss.

 

26.2.26

Der Spiegel

Von Sturmwind getrieben

jagen die Bäume

nackt durch den Spiegel

hinter der weißen

Maske vorbei.

(Erika Burkart)

 

Einschüchterungsversuche

Das Bundesverfassungsgericht darf die AfD nicht als rechtsextrem einstufen, AfD hat vorläufig Recht bekommen, jedoch unterschiedliche „Baustellen“.

Tariftreuegesetz für Bau- und Dienstleistungssektor.

Änderung des Luftsicherheitsgesetzes.

Dritte Gesprächsrunde zwischen USA und Iran, Militärpräsenz soll aufrecht erhalten bleiben.

Berlinale steckt in einer Krise.

 

25.2.26

Mistel

Mistel,

wie hängt die Sonne so bleich

in deinen starren Gelenken.

Lange schon schläft

ihr Abbild im Teich,

und niemand weiß,

was die zornigen Vögel versenken

hinter den Weilern

im Eis.

(Erika Burkart)

 

Den Weisen ist in ihrem tiefen Nachsinnen über alles unter dem Himmel nichts teuer als das Leben. Ohr, Auge, Nase und Mund sind Dinge des Lebens. Aber wenn auch das Ohr die Musik liebt, das Auge die Schönheit, die Nase Wohlgerüche, der Mund den feinen Geschmack, so verwehren sie doch ihren Dienst, wird durch den Genuss das Leben gefährdet. So widersetzen sich diese vier Sinne, wo dem Leben kein Gewinn erwächst. Darum dürfen Ohr, Auge, Nase und Mund nicht eigenmächtig wirken, sondern müssen sich einem bestimmten Zwang unterordnen … Darin liegt die Kunst der wahren Wertschätzung des Lebens. Wenn nun jemand die kühnste Perle des Fürsten von Sue (kostbares Schmuckstück) als Geschoss auf seine Schleuder legte, um einen Sperling aus tausend Meter Höhe herunterzuschießen, so lachten ihn gewiss alle aus. Und warum? Weil er etwas ungemein Wertvolles für ein sehr nichtiges Vorhaben einsetzte. Und ist das Leben nicht etwa noch wertvoller als jene Perle des Fürsten von Sue??! (Lü Buwei, chinesischer Philosoph, Kaufmann und Politiker)

Der Rest ist Schweigen.

 

24.2.26

Du aber stehst immer noch dort und wartest.

Nicht auf mich

und schon lange nicht mehr auf ein Wunder,

bröckelst, rieselst, zerfällst,

brichst aus dem goldenen Schnitt deiner Sehnsucht,

 

während draußen im schimmernden Feld

ein Baum den Himmel empfängt.

(Eriks Burkart)

 

Er lebt noch!

Man kann nicht alles auf Beliebiges übertragen.

Eine attraktive Frau hat es nicht leicht.

Der beste Mensch auf Erden macht sich alle Guten auf Erden zu Freunden. (Menzius)

„Schlechter Umgang vermehrt die eigenen Laster.“ (Demokrit)

Eifere den Weisen nach! Nur wer sich belehren lässt, kann ein Meister werden. (Altes Ägypten)

„Wir sollen uns einen tüchtigen Menschen erwählen und immer vor Augen stellen, damit wir gewissermaßen unter seinen Augen leben und alles tun, als ob er sähe.“, meinte Epikur.

Der Rest ist Schweigen.

 

24. Februar 2022: Ausbruch des Krieges gegen Ukraine, „dieses Wort kann nicht gebrochen werden“ (Ursula v.d. Leyen), 1 Million Ukrainer nach Deutschland geflüchtet, Sicht von Ostdeutschen auf den Krieg: „Idealisierung Russlands“.

Gebäubemodernisierungsgesetz: mehr Entscheidungsfreiheit für Eigentümer, jede Heizung kann eingesetzt werden, „Bioquote“, Einigung auf Eckpunkte.

Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr am Freitag und Samstag.

Neuer Vorsitzender der Bischofskonferenz: Heiner Wilmer.

… mit Leib und Seele Christdemokratin.

 

23.2.26

Der Zug der Reichen fuhr ohne Anhalt vorüber,

besitzend Beseßne, Gebirg und Meer in der Börse.

 

Haar und Gesicht vom Zugwind verwirrt,

fühlte ich blitzen in mir

der anderen Hemisphäre

Flußauf und Sternenbild,

die nie das Auge

erblicken wird.

(Erika BUrkart)

 

Es gibt sie (Freiheit und Entscheidung), sagte sie (die Philosophie); denn es dürfte von Natur kein vernunftbegabtes Wesen geben, ohne dass es Willensfreiheit besäße. Denn was von Natur Vernunft gebrauchen kann, das besitzt ein Urteil, mit dem es jedes unterscheidet; von sich aus hält es also zu Vermeidendes oder Wünschenswertes auseinander. Was jemand aber für wünschenswert hält, das erstrebt er; flieht aber, was man nach seiner Ansicht fliehen muss. (Boethius)

„Weisheit allein ist Freiheit.“ (Seneca)

Psychosen sind nicht einfühlbar.

In zunehmender sozialer Isolation fängt man an zu spinnen.

Der Rest ist Schweigen.

 

Die EU kann sich nicht für ein Sanktions-Paket gegen Russland einigen.

EU-Parlament stoppt Handelsabkommen.

Neuer Ministerpräsident in den Niederlanden.

Einer der meist gesuchten Drogenbosse in Mexiko getötet.

mehr als 50 cm Neuschnee in New York und an der Ostküste.

 

22.2.26

Da stand eine Frau

mit winkenden Händen und Kleidern.

Ich dachte, sie winke den Wolken,

die kamen und gingen am Ausgang

des bleiernen Lichts.

Mit erloschenen Augen wandte sie sich.

(Erika Burkart)

 

Ein tugendhaftes (weises) Leben ist gleichbedeutend mit einem Leben auf Grund der Erfahrung von dem, was natürlicherweise geschieht. Denn unsere Natur ist ein Teil der Gesamtnatur.Darum ist das höchste Gut ein naturgemäßes Leben, das Heißt ein Leben gemäß unserer eigenen und der gesamten Natur … Eben darin besteht die Tugend (Weisheit) des Glücklichen und der schöne Fluss des Lebens, dass alles getan wird gemäß der Übereinstimmung der individuellen Persönlichkeit des Einzelnen mit dem Willen des Weltlenkers (Natur). (Chrysipp)

Der Weise herrscht über die Dinge, die anderen werden von ihnen beherrscht. (Xunzi)

eine alte Frau.

Nur Bares ist Wahres!

Zum Verwechseln ähnlich!

„Magistrale für Europa“.

Der Rest ist Schweigen.

 

Asylbewerber sollen früher arbeiten dürfen. (Dobrindt)

Eindringlich bei Trumps Anwesen erschossen.

Trump will Lazarettschiff nach Grönland schicken.

Russische Angriffe in der Ukraine.

CDU: Diskussion über Schuldenbremse.

Eklat bei Berlinale, „bösartige Falschbehauptung“.

 

21.2.26

Die Uhr ist verhängt.

Vom Rädertier in die Hast gespien,

verpassen sie Antlitz und Anruf.

Ich bin hier und du noch nicht da.

Du bist da, wartest -, ich aber ging

mit welken Blumen vom Bahnsteig.

(Erika Burkart)

 

Dass nun einer seine Natur der Moral unterordnet, und ob er es noch so weit darin brächte, ist nicht das, was ich gut nenne … Das höchste Richtmaß (Weisheit) vernachlässigt nicht die tatsächlichen Naturverhältnisse … Ach, wie widerspricht doch die MOral der menschlichen Natur! Was macht diese Moral doch für viele Schmerzen! (Zhuangzi)

Seine Seele (des Menschen) hat ein natürliches Vermögen sich auszudehnen … Der heilsame Einfluß, den Wälder und Berge auf die Menschen ausüben, kommt größtenteils davon, dass sie für den Geist unerschöpflich sind. Die Kräfte des inneren Lebens zerrinnen, wenn man sich einen Namen machen will. Der Name zerrinnt in Gewalttätigkeiten; sorgendes Denken entsteht aus der Ungeduld; die Klugheit entsteht aus dem Streit. Absonderung (von der allgemeinen Lebensquelle) entsteht aus dem Eigenwillen … (Zhuangzi)

Ungewöhnlich, dass eine Frau auf den Mann zugeht.

Kinderüberraschung

Wenn man nicht die Hintergründe kennt.

falsche Freunde.

Der Rest ist Schweigen.

 

Trump kündigt höhere weltweite Zölle an, Politik und Wirtschaft warnen vor erneuter Unsicherheit.

CDU-Parteitag in Stuttgart: Sachthemen.

Nach Tod eines rechten Aktivisten in Lyon.

 

20.2.26

Bahnsteig

Blut unterläuft das Wolkenauge,

die Züge fahren zur Unzeit ein,

niemand erwartet den alten Mann.

Schwer von Vergessnem steht er am falschen Geleise.

Er sagt: Ich habe immer auf Inseln gewohnt.

(Erika Burkart)

 

Das Wissen von den Wandlungen stimmt überein mit dem Wesen des Himmels (Natur) und der Erde (menschliche Dinge). Darum vermag es dem Rechten Weg des Himmels und der Erde in seiner Ordnung (Gesetzmäßigkeiten, typische Geschensabläufe) zu erfassen. Mit diesem Wissen blickt der Weise empor und beobachtet die Wahrzeichen des Himmels (die natürliche Konstellation, geschichtliche Gesetzmäßigkeiten?), schaut er hinab und betrachtet die Merkmale der Erde (die menschliche und gesellschaftliche Situation). So erkennt er die Ursachen des Dunklen und des Hellen (Yin und Yang). Er sucht nach der Dinge Anfang (den Ursachen) und, sich rückwendend, nach ihrem Ende (den Folgen). So erkennt er alles Sagbare über Leben und Tod. Die Sonnenkräfte (Ursachen) gestalten die Dinge … Da das Wesen des Weisen dem des Himmels und der Erde ähnlich ist (Wesensverwandtschaft von innerer und äußerer Natur), handelt er ihnen nie zuwider. Er umfasst in seinem Wissen all die Zehntausend Dinge der Welt (sein Wissen ist auf das Ganze gerichtet) und hielft nach dem Rechten Weg allen … Er erfreut sich am Himmel, dessen Bestinmung er kennt; und so ist ihm aller Kummer fern. Erfindet Frieden überall, wo immer er weilt, …nach ihrer Art hielft er allen Dingen zur Reife … so vermag er zu sein wie der Dinge Wandlung, nicht gebunden an die Starrheit der Gestalt (an ihren augenblicklichen Zustand). (Buch der Wandlungen, China)

Der Rest ist Schweigen.

 

USA: Suprime Court erklärt Zölle für unrecht, es drohen Rückzahlungen in Milliardenhöhe.

Kanzler Merz wird als Parteivorstand wiedergewählt.

Trump setzt Iran eine Frist bis Ende März.

Erschütterung in Großbritannien noch groß, Ermittlungen laufen.

Rundfunkgebühren sollen um 28 Cent steigen.

 

19.2.26

Das nährt sich, den Vampiren gleich,

von meinem Blut, von meinen überwachen Sinnen.

Lautlos springt eine Türe auf ins Zwischenreich.

Die Schwelle sinkt und wendet sich mit mir nach innen.

(Erika Burkart)

 

Der natürlichen Bestimmung folgen, nennt man den Rechten Weg. (Buch der Riten, Sitten und Gebräuche)

Goldbronze

Dabei halte ich mich, worin die Stoiker alle übereinstimmen, an die Natur. Von ihr nicht abzuirren, nach ihrem Gesetz und Beispiel sich zu bilden, das ist Weisheit. Glücklich also ist dasjenige Leben, das mit seiner Natur in vollem Einklang steht. Dieses Ziel zu erreichen ist aber nicht anders möglich, als wenn zuvörderst der Geist gesund und in dauernden Besitz dieser seiner Gesundheit ist … achtsam auf den Körper und seine Bedürfnisse … voll bedacht für alles, was sonst zum Leben gehört, ohne die mindeste Überschätzung (der eigenen Kräfte und Fähigkeiten) … Als Folge davon stellt sich … andauernde Ruhe verbunden mit dem Gefühl der Freiheit ein … Friede und Eintracht der Seele. (Seneca)

falsch erinnert.

„Revolving Door“ (T. Engartner, S. 29)

Künstler buhlen um Plätze.

„akademischer Kapitalismus“ (S. 39), „Humankapital“ (S. 40)

Der Rest ist Schweigen.

 

GB: Prinz Andrew ist festgenommen worden, viele Briten sind erleichtert.

USA: Friedens-Rat trifft sich.

Morgen Parteitag der CDU in Stuttgart.

 

18.2.26

Das nickt sich zu und kennt sich aus dem Traum:

der Vogel und sein Bild -, das Bild und in den Lachen

das Rot vom Abendrot hinter dem Haselbaum,

und jedes weiß sich zu vertausendfachen.

(Erika Burkart)

 

Ich behaupte also, dass, wenn die Harmonie in den lebendigen Wesen sich auflöst, mit diesem Zeitpunkt eine Auflösung des naturgemäßen Zustandes und der Beginn von Schmerzen sich einstellt … Fügt sich aber wieder zusammen und kehrt sie wieder in ihren naturgemäßen Zustand zurück, dann entsteht, wie wir behaupten müssen, Lust … (Platon)

„Musik bedeutet Freude. Es gibt eine Musik ohne Töne; das ist die Freude.“ (Konfuzius)

Ein Faible für schöne Dinge.

Tim Engartner, Staat im Ausverkauf – Privatisierung in Deutschland, Campus-Verlag, Frankfurt/New York, 2025, eBook.

in seiner Individualität nicht akzeptiert werden.

Der Rest ist Schweigen.

 

Politischer Aschermittwoch.

Merz fordert Social-Media-Verbot für Minderjährige.

Cyberangriff auf die Deutsche Bahn.

KI-Gipfel in Neu Dehli.

EPA sei nicht praxistauglich.

 

17.2.26

Karrenweg

Im Karrenweg hör ich die Räder winseln.

– Daß selbst ein Rad noch klagen muß -.

In scharlachfarbenen Gerinnseln

sehn sich gespiegelt Specht und Zwillingsnuß.

(Erika Burkart)

 

Gib uns ein Zeichen!

Dem Gewinn ein Maß zu setzen, tut gut. (Pindar)

Wohlgemutheit erlangen die Menschen durch Maßhalten im Genuß und harmonische Lebensführung. (Demokrit)

Ein Ellenbogen-Mensch wird auch im Grabe keine Ruhe finden. (Altes Ägypten)

Wenn Heiterkeit, Zorn, Trauer, Freude sich noch nicht geregt haben, nennt man dies Gleichmaß der Mitte. Haben sie sich bereits geregt, doch in dem ihm zukommenden Maße, nennt man dies Harmonie. Gleichmaß der Mitte ist die große Wurzel des Alls; Harmonie ist der allgültige Rechte Weg des Alls.. (Buch der Riten, Sitten und Gebräuche)

Das ist ja paranoid, so was!

„Smartphones sind Killer sozialer Kommunikation, sie verhindern absichtsloses Zusammensein. Neues, das aus Zufall entsteht.“ (H. Welzer, S. 383)

„… first we take Manhattan, and than we take Berlin …“

böses Erwachen (nach einem Kunststudium).

Der Rest ist Schweigen.

 

Gespräche Ukraine und Russland. An der Front erobert die Ukraine Gebiete zurück.

Rechtsstreitigkeiten mit Mosanto beigelegt.

Stimmung in der Wirtschaft kaum besser.

Umweltstandarts sollten nicht abgebaut werden.

Niedersachsen: AfD-Landesverband jetzt „Beobachtungsobjekt“.

Jesse Jackson (US-Bürgerrechtler) gestorben.

 

16.2.26

Sieben Flammen sah ich wehn und zünden,

sieben Flammen wurden ausgeblasen.

Wald und Kind im Rosentor verschwinden,

meine Vogelgräber deckt der Rasen.

(Erika Burkart)

 

„Denn Mangel und Überfluss pflegen umzuschlagen und Erschütterungen in der Seele zu verursachen. Man muss daher seinen Sinn auf das Erreichbare richten und sich an dem Vorhandenen genügen lassen, dagegen um die vielbeneideten und bewunderten (Menschen) wenig kümmern und sich mit ihnen in Gedanken nicht beschäftigen … Wenn man auf diesem Standpunkt beharrt, wird man wohlgemut leben und nicht wenig Dämonen aus seiner Seele verjagen: Neid, Eifersucht und Hass.“ (Demokrit)

„Du brauchst nur dein eigenes Wesen voll zu entwickeln, so wirst du glücklich sein.“ (Platon)

„… do come from a land down under? …“

Das Nichts kann nicht gedacht werden.

Die Unglücke passieren, weil die Menschen Ihre Wohnung verlassen. (Pascal)

Der Rest ist Schweigen.

 

AfD-Spitze reagiert auf die Vorwürfe der Vetternwirtschaft.

Union und SPD wollen die Bürger entlasten, „Sparpotenzial im Haushalt“ (CDU).

Grenzkontrollen werden um 6 Monate verlängert.

Rubio besucht Orban.

Rosenmontagszüge

 

15.2.26

Schwarzameisen kreuzen überm Herzen,

Zwerghand teilt smaragdenes Gefieder,

Erinns Krone mit sieben Kerzen

taucht im Federwalde auf und nieder.

Erika Burkart)

 

Von seinen eigenen Zügeln gelenkt zu werden, ist Freiheit. (Boethius)

Daher haben wir es mehr als einmal ausgesprochen, dass die Sorge um Hab und Gut in unserer Schätzung den besten Platz einnehmen müsse. Denn mit den drei überhaupt vorhandenen Arten von Gütern, um die sich jeder Mensch bemüht, steht es so, dass die Sorge um Hab und Gut, richtig verstanden, erst an letzter und dritter Stelle steht, die um den Körper an mittlerer Stelle und die um die Seele an erster Stelle. ( )

Maß und Mitte bewahren – das ist die höchste Weisheit. (Konfuzius)

„Leben ist Zeitmanagement“ (A. Kitzler, S. 192)

ERMURI Pfeifenfilter

„Menschliche Kinder können sich in sozialer Isolation nicht entwickeln.“ (H. Welzer, S. 130)

„Weltbeziehungen“ (H. Welzer, S. 189)

Überflussgesellschaft: plötzlich interessiert man sich für Kunst.

einfach die Kameras einschalten!

Der Rest ist Schweigen.

 

Konferenzleiter Ischinger zeichnet ein düsteres Bild, Rubio gilt als europafreundliches Mitglied.

SPD will sozial-mediale Einschränkungen für Jugendliche.

CDU: Entlastungen bei der Einkommensteuer.

Afrikanische Union.

Trump will Pläne zum Wiederaufbau des Gazastreifens vorlegen.

 

14.2.26

Lautlos ist das Kind, das ich gewesen,

in die grüne Wildnis eingebrochen.

Leise summend muß es Borken lesen

und die Käferschrift am weißen Knochen.

(Erika Burkart)

 

Wer wohlgemut leben will, … darf seine eigene Kraft und Begabung nicht übersteigern. Er muss besonders scharf auf der Hut sein …, wenn das Glück über ihn kommt, und … nichts anfassen, was über seine Kräfte geht. (Demokrit)

Ich glaube, viele hätten zur Weisheit gelangen können, wenn sie nicht geplant hätten, sie hätten sie schon erreicht, und wenn sie sich nicht manche Fehlerselbst verhehlt hätten, manche auch mit offenen Augen übersehen hätten. Denn man glaube ja nicht, es sei mehr fremde Schmeichelei als unsere eigene, die uns zugrunde richtet. Wer wagt es, sich selbst die Wahrheit zu sagen? (Seneca)

Alpinski

Der Rest ist Schweigen.

 

Zweiter Tag der Münchner Sicherheitskonferenz, Rubio: USA und Europa gehören zusammen, Selenskyj: Europa sei zu langsam.

München: 250.000 Menschen protestieren gegen den Iran.

Einigung im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes.

 

13.2.26

Spargelwald

Dreißig Schritte muß ich in mich gehen

bis zur eingesunkenen Gartenstufe –

Spargeltännchen tanzen auf den Zehen

durch das Rosentor, wenn ich sie rufe.

(Erika Burkart)

 

Epiktet sagt, dass nur ein Weiser einem Weisen erkennen kann.

Wer sein Nichtwissen weiß, ist erhaben, wer sein Nichtwissen nicht weiß, ist leidend. (Laotse)

„Unser Wissen ist immer nur ein vorläufiges. Wir sollten jederzeit bereit sein, es um der besseren Einsicht willen aufzugeben. Da ist die Selbstbescheidung, zu der uns die Warnung vor der Hybris auffordern will.“ (A. Kitzler, S. 165)

„Zukunft braucht Herkunft.“ (H. Welzer, S. 39)

Der deutsche Geheimdienst mordet nicht!

Löschplatz (H. Welzer, S. 94)

Sicherheitsschließzylinder (Ha, ha, ha)

Dreimal war ich da, und du hast mich nicht erkannt.

Der Rest ist Scheigen.

 

München: Bühne für die große Weltpolitik.

Sicherheit in den Zügen, beschließen müssen die Bundesländer, Aktionsplan der Bahn, Finanzierung unsicher.

Max: Mittel zur Massenüberwachung.

 

12.2.26

Mich fesselt 

eines der magischen Augen

mit denen das eigne

schwebende Ahnen

uns hält im Bann.

(Erika Burkart)

 

Verfolgungsgedanken

Die beim Schlaf und beim Ruhen nicht die rechte Zeitbeobachten, … die in Muße oder Anstrengung die Grenzen überschreiten, die tötet alle die Krankheit. (Konfuzius)

Dass ich dich lieb habe, mein Leben, das verdanke ich den Tod! (Seneca)

… Seemann, lass´ das Träumen …

Verachte nicht den Tod, sondern befreunde dich mit ihm, da auch der naturgewollt ist … Durchwandere das Winzige deiner Zeit naturgemäß und beende es heiter, als fiele die reif gewordene Olive herab, preisend den Boden, der sie trug und dankend dem Baum, der sie nährte. (Marc Aurel)

Harald Welzer, Das Haus der Gefühle – Warum Zukunft Herkunft braucht, Fischer eBooks, s. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main, 2025.

Kinderüberraschung

Die laxen Worte der Politiker.

Der Rest ist Schweigen.

 

Gewinn-Einbruch bei Mercedes Benz.

ICE-Einsatz in Minneapolis wird beendet.

Informelles EU-Treffen, immer mehr Firmen aus der EU wandern ab, Europa ist nicht nur sicherheitspolitisch, sondern auch wirtschaftlich unter Druck.

Bundestagspräsidentin: umstrittener Besuch im Gazastreifen.

Streik von Flugbegleitern hat zu etlichen Ausfällen geführt.

 

11.2.26

Das giftige Licht

kriecht als Lache heran.

Was lauern die Sphären?

Wer schaut mich an?

(Erika Burkart)

 

Einschüchterungsversuche

Koffein, Nikotin.

auflauern und abpassen.

Jemanden ans Leder wollen.

„Das Vergehen also und Werden wählt derjenige, der dieses Leben wählt.“ (Platon)

Das Seiende (hier der Mensch), das sein Sein (Existenz) nicht als schlechthin Seiendes (Unveränderliches) betrachtet, tut dies, weil es nicht vergessen hat, dass es eine Vergehen gibt. Das Ruhende, das den Frieden seiner Ruhe nicht als schlechthin Ruhevolles betrachtet, tut dies, weil es nicht vergessen hat, dass es Gefahren gibt. Darum ist jeder, der sich auf sein Sein verlässt, (es als unveränderlich ansieht), dem Untergang nahe, während jeder, der nicht vergessen hat, dass es ein Vergehen gibt, sein Sein bewahren kann. (Wang Bi)

Wer will denn schon eine Stromleitung anbohren?

Deine Kinderstube.

„… shake hands, shake hands, dein Herz liebt einen andern …“

Der Rest ist Schweigen.

 

Reform der Fahrschulausbildung.

AfD: Vorwürfe der Vetternwirtschaft.

Kritik an Kürzung bei Integrationskursen.

EU-Industriegipfel fordert Deregulierung.

Gutachten zur Forschung in Deutschland.

Verhandlung der Tarifparteien des öffentlichen Dienstes.

10 Tote bei Schüssen in Schule in Kanada.

 

10.2.26

Abnehmender Mond

Spät steigt

der traurige Mond

hinter den kahlen

Hügeln herauf,

Totenmond, Klagemond,

von Finsternissen benagt und bald

verschlungen vom Leviathan.

(Erika Burkart)

 

Jeder Lauf ist einmalig. (Medical Detevtives)

Leidenschaft ist Arbeit ohne Arbeit.

Sei ein Seemann: Versuche nicht, Wind und Wetter zu ändern, sondern richte die Segel! (Teles)

„Weise ist derjenige, der „geschickt“ mit seinem Schicksal umzugehen versteht.“ (A. Kitzler, S. 100)

…“Ein entschlossener (weiser) Mensch vergisst nie, dass er eines Tages in einem Graben oder Tümpel enden kann.“ (Menzius, China)

Wie dieses Wasser fließt, so fließt alles dahin. (Konfuzius)

dem Spuk ein Ende machen.

Zaubertrick: einfach verschwinden lassen.

Der Rest ist Schweigen.

 

Dunkelfeldstudie über Gewaltanwendungen, Aktionsplan gegen Cybermobbing.

EU-Parlament verschärft Asylrecht.

Epstein-Opfer hoffen auf Gerechtigkeit.

Energiekrise in Kuba.

Warnstreiks im öffentlichen Dienst, Flugausfälle am Donnerstag bei der Lufthansa.

 

9.2.26

In den Binsen liegt

das Federgewand

und ferne fern

unser Land.

(Erika Burkart)

 

„Verstehen führt zur Unparteilichkeit.“ (Laotse)

Wer sich selbst kennt, klagt nicht mehr über seine Mitmenschen. Wer die Gesetze der Natur kennt, klagt nicht mehr über die Natur. Denn wer über seine Mitmenschen klagt, hat selbst beklagenswert versagt, und wer über die Natur klagt, zeigt damit lediglich, dass er nicht den Willen besitzt, sie zu meistern. (Xunzi)

Viele gerieten zu Reichtum und haben damit nicht eine Befreiung von den Übeln gewonnen, sondern viel mehr eine Umverwandlung in noch größere. (Epikur)

schwarze Schlüssel.

spendable Radiosender.

sich in einem Menschen täuschen.

Spottsendungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Desinformation (bei Geheimdiensten)

Der Rest ist Schweigen.

 

Krankenkasse: großes Defizit steht bevor, mit schnellen Reformen ist nicht zu rechnen.

GB: Starmer unter Kritik, auch das Königshaus steht unter Druck.

S. Takaichi Wahlsiegerin in Japan, steht für ultra-konservative Werte.

Hongkong: 20 Jahre Haft für Jimmy Lai.

Israel baur den Siedlungsbau im Westjordanland voran.

 

 

8.2.26

Mir träumte,

du wartest auf mich

bei den schlafenden Herden

und trügest durch tauweißes Gras

mich hinunter zum Fluß

und über die Brücke,

wo du bei Neumond

die Ruten brachst.

(Erika Burkart)

 

Das Selbst, fürwahr, soll man sehen, soll man hören, soll man verstehen, soll man überdenken, wer das Selbst gesehen, gehört, verstanden und erkannt hat, der kennt die ganze Welt. (n.n.)

Wer sein Wesen durchdringen kann, kann das Wesen der Menschen durchdringen. Wer das Wesen der Menschen durchdringen kann, der kann das Wesen der Dinge durchdringen. (chinesischer Text)

Wenn man seine Mitte erkennt, erkennt man die Übertragung von sich auf andere (Mitgefühl). Wenn man die Übertragung erkennt, erkennt man das Äußere. (Buch der Riten, Sitten und Gebräuche)

Es muss stets eine deutliche Verbesserung sein.

Der Rest ist Schweigen.

 

Ministerin Hubig plant Gesetz für Mieter.

Spanien brauche Einwanderer für den Arbeitsmarkt.

60. Super Bowl.

 

7.2.26

Hirtenflöte

Wenn der volle Mond

in die Körbe scheint,

die du flochtest,

Seele und Sinne

an mich verloren,

komm ich zu dir

übers Weideland.

(Erika Burkart)

 

Daher kann, wer sich selber nicht kennt, mit sich auch nicht umgehen. (Dion Chrysostomos)

Die Sehnsucht nach Befreiung ist der Wille, sich von den Ketten, die die Unwissenheit geschmiedet hat … durch Erkenntnis des eigenen wahren Wesens zu befreien. (indische Weisheit)

„Wer sein Herz erkennt, den kennt das Glück.“ (ägyptisches Papyrus)

„Die Menschen aber, die nicht auf die Bewegungen der eigenen Seele achten, müssen unweigerlich unglücklich sein.“ (Marc Aurel)

ein fesselndes Buch.

Der Rest ist Schweigen.

 

6.2.26

Das Geheimnis, ewig unversehrt,

pocht von innen alte Kunde.

Wenn das Meer, die Erde sich verzehrt,

wachst du auf an meinem Munde.

(Erika Burkart)

 

Niemals wird zu oft gesagt, was niemals gründlich genug gelernt wird. (Seneca)

Das Leben geht mit Aufschieben dahin, und jeder von uns stirbt, ohne Muße gefunden zu haben. (Epikur)

Ist es nicht offensichtlich, dass die Menschen am meisten Gutes dadurch erfahren, dass sie sich selber kennen, am meisten Schlechtes aber dadurch, dass sie sich in sich selbst täuschen? Denn die, welche sich selber kennen, wissen, was für sie gut ist … Diejenigen aber, welche sich nicht selbst kennen … täuschen sich in allem, sie verfehlen das Nützliche und geraten ins Übel. (Sokrates)

Der Rest ist Schweigen.

 

5.2.26

Muschel

Schließ dich, meine Zwillings-Muschelschale,

eng an meinen Muschelrand.

Unten wuchsen uns dieselben Male

in die zart gewölbte Wand.

(Erika Burkart)

 

Ausrufung des „Freien Volksstaates Bayern“ 1918 durch Kurt Eisner. (H. Reinalter, S. 579)

Was zählt, ist die Gegenwart.

Ein Kunstakademie ist eine Institution zur Verwaltung von Kunst.

Was könnten wir noch alles kaufen?

Albert Ktzler, Wie lebe ich ein gutes Leben? – Philosophie für Praktiker, Pattloch Verlag, eBook.

Es heißt, dass der Weise Unglück in Glück zu verkehren mag. (Konfuzius)

Wer nicht in den Spuren anderer wandelt, kommt nicht ans Ziel. (Konfuzius)

Das Leben allein genügt nicht, hinzukommen müssen Übung und Gewöhnung. (Epiktet)

Wir machen den Weg frei.

Danach kommt nichts mehr. (Kunststudium)

Der Rest ist Schweigen.

 

Drei Golfstaaten in drei Tagen: Saudi-Arabien, Katar, Vereinigte Arabische Emirate, M. Preiß: „F. Merz setzt Prioritäten; Vertrauensvorschuss …“

Atomares Abkommen: letztes Abkommen auslaufen lassen.

Spionage- und Sabotageversuche, die Fälle vermehren sich in Deutschland.

Erholung der Wirtschaft zeichnet sich ab.

Mißbrauch bei den katholischen Pfadfindern.

Italien: ICE out.

Einreise in die USA, sensible Daten.

 

4.2.26

Jede Liebe hat ihr Gefäll

und die Stille den Quell und das Herz den Mund.

Wie sinken die strahlenden Sterne so schnell

hinunter zum dunklen Grund.

(Erika Burkart)

 

„Sünden böcke. In den Verschwörungstheorien spielen „Sündenböcke“ eine wichtige Rolle, geht es ihnen doch um Dämonisierung von Minderheiten, denen die Schuld an tiefgreifenden Veränderungen der Gesellschaft unterstellt werden. Diese Minderheiten streben die Weltherrschaft an und üben in der Gesellschaft Macht aus. In der Diskussion über Sündenböcke wird immer wieder die Frage gestellt, ob unsere Kultur diese benötigt. Zweifelsohne stellen Sündenbockdenken und Sündenbockstrukturen ein „Mysterium tremdum et fascinosum menschlicher Kulturen“ dar. Theologen haben im Anschluss an René Girard versucht, Fluch und Segen der Sündenböcke zu untersuchen und Sündenbockstrukturen offenbarungstheologisch zu überwinden sowie das enge Korsett eines binnentheologischen Denkens zu sprengen …“ (H. Reinalter, S. 535)

… und immer, immer wieder geht die Sonne auf …

Religion bedeutet Krieg!

Jeder soll das tun, was er kann.

„There is no such thing as a free lunch.“

einen Kaugummi verschenken.

Die Linie konsequent durchziehen.

Der Rest ist Schweigen.

 

Straftaten gegen Bahnbeschäftigte, „die Hemmschwelle der Gewalt sinkt in der Gesellschaft …“

M. Vogt bleibt Ministerpräsident in Thüringen.

Am persischen Golf wird um das Ende des Ukraine-Krieges gerungen.

 

3.2.26

Mit bräutlichen Blumen duftet der Hang,

die Liebe holt alle ein,

einen Frühling lang, einen Sommer lang,

ich aber bin allein.

(Erika Burkart)

 

Hahn zu verschenken (Kleinanzeige)

Der „schwedische Goethe“ – August Strindberg (H. Reinalter)

„Protokolle der Weisen von Zion.“

„Nazismus und Esoterik. Viele geschichtliche und sozialwissenschaftliche Belege zeigen, dass Menschen anfällig für Verschwörungstheorien, für das Magische, das Paranormale und glaubensbasierte politische Ansichten sind. Die Rolle des verschörerischen Denkens in der deutschen, anfänglich völkischen und später dann Nazi-Bewegung verdeutlicht auch die Umkehrung, dass die Deutschen, die der Esoterik und anderen Grenzwissenschaften zugeneigt waren, viel eher verschwörerische Ideen über Juden, Freimaurer, Katholiken und/oder Kommunisten (schattenhafte fremde Mächte und andere rechtsgerichtete Schreckgespenster) vertraten …“ (Eric Kurlander – H. Reinalter, S. 373)

Der Rest ist Schweigen.

 

2.2.26

In der Nacht

Die Tiere schlafen im Quellengrund,

ein Sternbild wandelt im Hain.

Der stillenden Quellen und Kräuter kund,

schwärmen die Falter zu zwein.

(Erika Burkart)

 

wertvolle Lebenszeit vergeuden.

sich daran halten.

kann lesen + schreiben.

Interieur und Selbstverständnis.

Paranoid ist nicht der Verfolgte, aber die Verfolger. (David Cooper)

Die Basedonsche Krankheit (K. Schneider)

Versandrückläufer

„Haus“ ist ein weiter Begriff.

Man geht dorthin, wo man willkommen ist, und nicht wo man angefeindet wird.

Phänomen – Noumen (Kant)

gedankenloser Konsum (Konsum in der Krise?, S. 215)

Nena Brockhaus, Mehr Geld als Verstand – Wie die deutsche Politik dein Geld verprasst, FinanzBuch Verlag, München, 2025, eBook.

Es ist ein Leichtes, mit fremdem Geld umzugehen.

Der Rest ist Schweigen.

 

1.2.26

Das Blatt

Vegetabilisch weich, geneigt zu einem Quell,

sah ich das Blatt. – Am Wegrand fand ich´s.

schmachtend und bestaubt.

Sich selbst entrückt, zum Schmuck geschmiegt

um einer Säule Haupt,

sah ich es ganz: Idee, in Stein gebannt am Kapitell.

(Erika Burkart)

 

„Erst eine besondere Kombination der genannten drei Faktoren (Anm.: psychologische, soziale, politische Faktoren) erklärt die Akzeptanz einer Verschwörungsideologie. Dabei geschieht folgendes: Die charakteristisch bedingte „Verschwörungsmentalität“ stellt eine ständig präsente individuelle Neigung der Akzeptanz von Konspirationsauffassungen dar. Sie muss allerdings nicht notwendigerweise direkt zum Ausdruck kommen, sondern kann auch als lediglich latent vorhandene Einstellung fortbestehen. Insofern handelt es sich hier um einen sehr stabilen Faktor.

Die Möglichkeit zum Übergang der latenten zur manifesten Einstellung wird erhöht durch den direkten oder indirekten Druck auf Individuen, wie er sich aus Umbruchsituationen im kulturellen, politischen oder sozialen Bereich ergibt. Sie erhöhen einerseits Ängste, Orientierungslosigkeit und Verunsicherungsgefühle und andererseits den Bedarf an Erkenntnis, Identität und Ordnung. In dieser Situation schlägt die Stunde der Propagandisten von Verschwörungsauffassungen, der erst deren potenzielle Anhänger in ihrer psychischen und sozialen Situation zur Akzeptanz einer solchen besonderen Ideologie motivieren kann.“ (H. Reinalter, S. 34)

schwarze Schlüssel.

oikos (altgriechisch)

Weltraumschrott

Minister müssen sich rechtfertigen.

Der Rest ist Schweigen.

 

Die deutschen Gasvorräte schrumpfen.

Für die Menschen in der Ukraine bleibt die Lage dramatisch.

Drohgebärden zwischen USA und Iran.

Proteste in Minneapolis gegen ICE.

Rafah

 

31.1.26

Und schwer beladen mit des Opfers Frucht

durchquerte spät das Boot des Mondes Bahn.

Am Morgen schrie am Markte in der Bucht

ein Gott, die Augen blicklos aufgetan.

(Erika Burkart)

 

Die vergangenen Tage Revue passieren lassen.

Helmut Reinalter, Handbuch der Verschwörungstheorien, Salier Verlag, Leipzig, 2009, eBook.

„Verschwörungstheoretiker weigern sich im Gegensatz zur Wissenschaft, ihre Theorien und Hypothesen empirisch zu begründen und auch überprüfbare Bedingungen anzubieten.. Sie entziehen sich der empirischen Verifizierung oder Falsifizierung. (Karl Popper)“ (H. Reinalter, S. 11)

„Es gibt nur ein wirklich ernstes philosophisches Problem: den Selbstmord.“ (Albert Camus)

Buchsen – dungen

Nicht so sehr Begabung, als vielmehr Durchhaltevermögen ist entscheidend.

Das Lesen guter Bücher für die weitere Persönlichkeitsentwicklung vergleiche ich mit mit dem einwirkenden Wasser auf den Stein, das den Stein formt.

Es ist der Heumond.

Ein Gesunder hat gar viele Wünsche, ein Kranker meist nur einen.

Fast Fashion (Konsum in der Krise, S. 106)

sich an schönen Dingen erfreuen.

American Dreams.

Der Rest ist Schweigen.

 

30.1.26

Fischerboot

Das Fischerboot zog gegen Abend aus

und lockte mit dem Licht die kühlen Fische.

Aus Amphitrites fltudurchbraustem Haus

zog sie das Netz empor zum Opfertische.

(Erika Burkart)

 

„Es ist so bequem, unmündig zu sein. Habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich Gewissen hat, einen Arzt, der für mich die Diät beurteilt, etc., so brauche ich mich ja nicht selbst bemühen. Ich habe nicht nötig zu denken, wenn ich nur bezahlen kann; andere werden das verdrießliche Geschäft schon für mich übernehmen.“ (Immanuel Kant, Was ist Aufklärung?)

„Haimon, der Sohn des Königs Kreon, zu seinem Vater, der Antigones Hinrichtung befohlen hatte und dabei vollkommen überzeugt war, richtig gehandelt zu haben: Ich könnte nicht behaupten, was du sagtest, das sei nicht richtig, möcht´ es auch nicht können, nur kommt auch ein anderer auf das Rechte.“ (Sophokles, „Antigone“)

Der Rest ist Schweigen.

 

29.1.26

Durch die Lider hindurch

sah ich sie gehn

drei Stufen hinab

gesetzt für das Maß

ihrer herrlichen Schritte.

 

Zwischen den Säulen stand ich nah

dasselbe Gestirn,

das die Alten sahn.

(Erika Burkart)

 

Kwame Anthony Appiah, US-amerikanischer Philosoph zu Moral und Ethik: „Und weil sie anerkennt, dass jeder sein Leben zu gestalten hat und wir alle unser Leben gemeinsam gestalten, muss sie auch die Moral – unseren Pflichten gegenüber anderen – ernst nehmen. Gerade die Einsicht, dass auch alle anderen am ethischen Projekt der Lebensgestaltung beteiligt sind, zeigt uns, welche Pflichten wir gegenüber ihnen haben. Die Aufgabe, unser Leben zu gestalten, macht unser Menschsein aus. Wenn wir unser eigenes Menschsein anerkennen und schätzen, müssen wir – eine Kant´sche, aber nicht nur eine Kant´sche Idee – erkennen, dass es dasselbe Menschsein ist wie bei den anderen. Wenn mein Menschsein wichtig ist, dann auch deines. Wenn dein Menschsein nicht zählt, dann auch meines nicht. Wir stehen oder fallen gemeinsam.“

friulanisches Lokal (R. Erlinger)

Der Rest ist Schweigen.

 

„Europa müsse sich neu aufstellen“ (Regierungserklärung von Kanzler Merz)

Die Menschen in der Ukraine leiden an der Kälte ohne Strom.

Verletzlichkeit der kritischen Infrastruktur, Wirtschaft muss sich selber schützen (Dobrindt).

Diskriminierung bei Wohnungssuche, Urteil des Bundesgerichtshof, das Neue: auch Makler haften …

Warnstreiks der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft.

Iranische Revolutionsgarde als Terrororganisation ausgerufen.

 

28.1.26

Das verlorene Wort

Als ich schlief im Schatten der Säule

trat aus dem Minzengeruch

die weiße Göttin zu mir.

 

Sie sprach in fremden

Zungen des Traums

ein Wort, darob ich

seltsam erglühte

und das ich verlor

im erwachenden Sinn.

(Erika Burkart)

 

Cartoon zeichnen lernen Buch (Kleinanzeige)

„… Es gibt Millionen von Sternen …“

„Ein jeder Mensch hat rechtmäßigen Anspruch von seinen Nebenmenschen, und wechselseitig ist er dazu auch gegen jeden Menschen verbunden. Die Menschheit selbst ist eine Würde, denn der Mensch kann von keinem Menschen (weder von Anderen noch sogar von sich selbst) bloß als Mittel, sondern muß jederzeit zugleich als Zweck gebraucht werden, und darin besteht eben seine Würde (die Persönlichkeit), dadurch er sich über andere Weltwesen, die nicht Menschen sind und doch gebraucht werden können, mithin über alle Sachen erhebt.“ … „Andere verachten, d.i. ihnen die den Menschen überhaupt schuldige Achtung weigern, ist auf alle Fälle pflichtwidrig; denn es sind Menschen.“ (Immanuel Kant, Metaphysik der Sitten)

Der Rest ist Schweigen.

 

27.1.26

Die große Welle springt den Felsen an,

Schaumrosse tosen durch sie Brandungswogen.

Weit draußen zieht mit dem Delphingespann

die Flutengöttin den azurnen Bogen.

(Erika Burkart)

 

„Kennen Sie diesen Witz? Treffen sich zwei Planeten. Fragt der eine: „Wie geht´s?“ Der andere antwortet: „Schlecht, ich hab Homo Sapiens.“ Darauf der erste, tröstend: „Das geht vorbei.“ (R. Erlinger, S. 431)

„Handle so, dass die Wirkungen deiner Handlung verträglich sind mit der Permanenz echten Lebens auf Erden.“ (Hans Jonas, „Neuer kategorischer Imperativ“)

„Wenn im Zweifel, gib der schlimmeren Prognose vor der besseren Gehör, denn die Einsätze sind zu groß geworden für das Spiel.“ (Hans Jonas)

Der Rest ist Schweigen.

 

Der Sozialstaat soll transparenter und bürgernäher werden.

Mehr als 1 Million Menschen werden in Auschwitz ermordet, Gedenkfeiern 81 Jahre nach der Befreiung durch die rote Armee, Initiativen gegen das Vergessen.

1 Mio. € hat Minister Dobrindt ausgelobt für Hinweise auf den Brandanschlag in Berlin.

EU hat sich mit Indien auf ein Handelsabkommen geeinigt.

lautstarker, friedlicher Protest in Minneapolis.

 

26.1.26

Ein neuer Tag will von den Bergen kommen,

die Biene tanzt mit rein geschlafnem Sinn.

Es hält der Zweig, von Schlaf und Tau benommen,

dem Licht die ausgeruhten Knospen hin.

(Erika Burkart)

 

eine alte Frau.

„Über Italien lacht die Sonne, über Deutschland die Welt.“ (Helmut Kohl, R. Alexander, S. 72)

„Hier soll es ja um die Grundfrage des moralisch richtigen Verhaltens gehen, und da kommt man – ob nun die Prozentzahlen ein wenig nach oben oder unten abweichen – zum Ergebnis, dass die vegetarische Ernährung vorzugswürdig ist. Es ist besser, keine Tiere zu essen. Im Hinblick auf den Tierschutz ohnehin, aber auch aus Gründen des Klimaschutzes und der Schonung der Ressourcen, wenn man sich die Fakten dazu ansieht.“ (R. Erlinger, S. 430)

Patrick Peters, Konsum in der Krise? – Zur Stellung von Qualität und Werten in der modernen Wegwerfgesellschaft, Kohlhammer Verlag, Stuttgart 2024.

Der Rest ist Schweigen.

 

Der Sozialstaat soll einfacher und digitaler werden.

Ausbau von Windparks in der Nordsee soll ausgebaut werden, The North Sea Summit.

Verfahren gegen Grok.

Hinter den Kulissen Chinas tobt ein Machtkampf.

Waffenruhe in kurdischen Gebieten Syriens.

Auswirkungen des Kälteeinbruchs in den USA.

 

25.1.26

Der Meerwind schlägt den blauen Fächer auf.

Er atmet Schmetterlinge auf die Stege.

Von Wurzelpranken, Blatt und Rindenknauf

stiebt roter Faltermohn ins Duftgehege.

(Erika Burkart)

 

„Vielleicht wird man eines Tages erkennen, dass die Anzahl der Beine, die Behaarung der Hand oder das Ende des Kreuzbeins gleichermaßen ungenügende Argumente sind, um ein empfindungsfähiges Wesen dem gleichen Schicksal (gemeint war, den Launen eines Peinigers ausgesetzt zu sein). Warum soll sonst die unüberwindbare Grenze gerade hier liegen? Ist es die Fähigkeit zu denken oder vielleicht die Fähigkeit zu sprechen? Aber ein ausgewachsenes Pferd oder ein Hund ist ein unvergleichlich vernünftigeres sowie mitteilsameres Wesen als einen Tag, eine Woche, oder gar einen Monat alter Säugling. Aber angenommen dies wäre nicht so, was würde das ausmachen? Die Frage ist nicht „können sie denken?“. Auch nicht „können sie reden?“, sondern „können sie leiden?“ (Jeremy Bentham, 1789)

Der Rest ist Schweigen.

 

24.1.26

Inselmorgen

Im Dämmerflug verflüchtigt sich die Eule,

das Nachtgesträuch zieht seine Krallen ein.

Der Geist beginnt zu singen in der Säule,

und glanzverschüttet silbern Sand und Hain.

(Erika Burkart)

 

Aristoteles über „Freundschaft“: „Denn sie ist eine Tugend oder doch mit der Tugend verbunden; außerdem gehört sie zum Notwendigsten im Leben. Denn keiner möchte ohne Freunde leben, auch wenn er alle übrigen Güter besäße. Auch der ganz Reiche, der Regierende und der Fürst scheinen der Freunde ganz besonders zu bedürfen. Denn was nützt es ein solcher Segen, wenn ihnen das Wohltun unmöglich ist, das am ehesten und lobeswertesten Fremden gegenüber ausgeübt wird? Oder wie ließe sich ein solcher Segen ohne Fremde bewahren oder verteidigen? In der Armut wiederum und im sonstigen Unglück hält man die Freunde für seine einzige Zuflucht. Dem jungen Menschen ist die Freundschaft eine Hilfe, damit er keine Fehler begeht, dem Greis verhilft sie zur Pflege und ergänzt, wo er aus Schwäche nicht zu handeln vermag, den Erwachsenen unterstützt sie edlen Taten, denn „zwei miteinander“  sind tauglicher zu denken und zu handeln … Die Freundschaft ist aber nicht nur notwendig, sondern auch schön. Wir loben jene, die die Freundschaft schätzen. Reichtum an Freunden scheint zum Schönen zu gehören, und man meint auch, tugendhaft sein und Freund zu sein, sei dasselbe.“

Koffein und Nikotin.

Robin Alexander, Letzte Chance – Der neue Kanzler und der Kampf um die Demokratie, Siedler Verlag, München, 2025.

Der Rest ist Schweigen.

 

23.1.26

Die Lampe träumt. Ich aber wache.

Der schwarze Stern steht im Zenit.

Ein Kind schläft unter meinem Dache.

Das nimmt mich mit.

(Erika Burkart)

 

„Denn mit Aufopferung seiner eigenen Glückseligkeit (seiner wahren Bedürfnisse) Anderer ihre zu befördern, würde eine an sich selbst widerstreitende Maxime sein; wenn man sie zum allgemeinen Gesetz machte. Also ist diese Pflicht nur eine weite; sie hat einen Spielraum, mehr oder weniger hier zu tun, ohne dass sich die Grenzen davon angeben lassen.“ (Immanuel Kant, Metaphysik der Sitten)

London ist jahrhundertelang ein gefährliches Pflaster (ZDFinfo)

„Der Moralist pflegt gern die Ansprüche der menschlichen Natur zu übersehen; in solchen Fällen wird aber wahrscheinlich die Natur des Menschen von den Ansprüchen des Menschen keine Notiz nehmen.“ (Bertrand Russell)

Warten auf Godot.

bei seinen Leisten bleiben (Journalismus, S. 392)

Der Rest ist Schweigen.

 

Engagement der NATO in der Arktis, erneut tagt auch das Sicherheitskabinett.

Merz in Rom, enger zusammenarbeiten wollen Deutschland und Italien.

Notzelt in der Ukraine, drei Stunden Verhandlung im Kreml.

USA: Proteste in Minneapolis gegen ICE.

 

22.1.26

„Beim Flecken Erde, der dich trägt,

beim Licht, das deine Stirn bereift,

schwör ab der Qual, die dich zersägt

und dir das Fleisch vom Knöchel streift.“

(Erika Burkart)

 

„Das Schicksal teilt ungerecht aus, und es gleicht die Ungerechtigkeiten nicht immer aus. Hier hat der Sozialstaat seine Aufgabe. Er sorgt dafür, dass der Mensch reelle, nicht nur formale Chancen hat. Es genügt ihm nicht, dass der Staat Kindergärten, Schulen und Hochschulen bereitstellt mit formal gleichen Zugangschancen für Vermögende und Nichtvermögende; der Sozialstaat sorgt auch für die materiellen Voraussetzungen, die den Nichtvermögenden in die Lage versetzen, eine formale Chance tatsächlich zu nutzen. Der Sozialstaat ist also, mit Maß und Ziel, Schicksalskorrektor.“ (Heribert Prantl, „Korrektur des Schicksals“)

„Das Prinzip (gemeint ist das Ausgleichsprinzip) besagt also, wenn alle Menschen gleich behandelt werden sollen, wenn wirkliche Chancengleichheit herrschen soll, dann müsse sich die Gesellschaft sich mehr um diejenige kümmern, die mit weniger natürlichen Gaben oder in weniger günstige gesellschaftliche Positionen geboren wurden. Der Gedanke ist der, die zufälligen Unterschiede möglichst auszugleichen. Nach diesem Prinzip würde man vielleicht mehr für die Bildung der weniger Begabteren aufwenden, jedenfalls in einem bestimmten Lebensabschnitt, etwa den ersten Schuljahren.“ (John Rawls)

Der Rest ist Schweigen.

 

Board of Peace in New York.

Selenskyj in Davos.

Zwangsadoptionen in der DDR zwischen 1945 und 1989.

 

21.1.26

Da keimt kein Stern, samt keine Tat,

da wird der Fisch vom Fisch verschluckt,

das Bild aus Stein verschweigt den Rat,

zu meinem Fuß die Schlange zuckt.

Erika Burkart)

 

Die forensische Wissenschaft lügt nicht. Drei Motive für einen Mord: Liebe, Geld, Rache. (Medical Detectives)

„So geht eine Studie der UNO davon aus, dass allein die 3000 größten Unternehmen der durch den Missbrauch natürlicher Ressourcen, Verschmutzung von Luft und Gewässer und das Aussterben von Arten jährliche Umweltschäden in Höhe von etwa 2 Billionen (2.000.000.000.000) Euro verursachen. (Zum Vergleich: Das ist jedes Jahr fast so viel, wie die Finanzkrise des Jahres 2008, die die Weltwirtschaft an den Rand eines Zusammenbruchs geführt hat, nach Schätzungen des Internationalen Währungsfonds insgesamt gekostet hat.)“ (R. Erlinger, S. 295)

Der Rest ist Schweigen.

 

Rede Trumps in Davos, beansprucht nach wie vor Grönland, es bleiben viele Fragezeichen und Unsicherheiten.

Als Gegenentwurf gilt das Mercosur-Abkommen, zunächst wieder auf Eis gelegt, Abstimmung der EU dagegen.

Brutales Vorgehen der Sicherheitskräfte im Iran kommt immer mehr ans Tageslicht.

mutmaßliche Russland-Spionin festgenommen.

Europol meldet Schlag gegen Drogen-Netzwerk, Produktion im industriellen Maßstab.

erneut tödlicher Zugunfall in Spanien.

 

20.1.26

Von jedem Sturze angeweht,

sprech ich mir selber einen Spruch,

denn mitten durch mein Herzland geht

der nie verheilte Schöpfungsbruch.

Erika Burkart)

 

„Was ich also zu tun habe, damit mein Handeln sittlich gut sei, dazu brauche ich gar keine weit ausholende Scharfsinnigkeit. Unerfahren in Ansehung des Weltlaufs, unfähig auf alle sich ereignenden Vorfälle desselben gefaßt zu sein, frage ich mich nur: Kannst du auch wollen, daß eine Maxime ein allgemeines Gesetz werde? Wo nicht, so ist sie verwerflich, und das zwar nicht, um eines dir oder auch anderen daraus bevorstehenden Nachteils willen, sondern weil sie nicht als Prinzip in eine mögliche allgemeine Gesetzgebung passen kann.“ (Immanuel Kant, Grundlage der Metaphysik der Sitten)

„Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum so ein großer Teil der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung freigesprochen C naturaliter maiorennes, dennoch zeitlebens unmündig bleiben; und warum es anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen. Es ist so bequem, unmündig zu sein.“ (Immanuel Kant, Was ist Aufklärung?)

Der Rest ist Schweigen.

 

Macron in Davos 2026, nimmt kein Blatt vor dem Mund.

Einladung zu Trumps „Friedensrat“.

Zahl der Bundeswehrsoldaten hat zugenommen: 184.200 Männer und Frauen.

Staatstrauer in Spanien.

Neuer Anlauf für Waffenruhe in Syrien.

Warnstreiks in Deutschland.

Mehr Geld für Start-ups.

Polarlichter über Deutschland.

 

19.1.26

Der Wind geht um im Kräutergarten,

er schmäht und höhnt mich ohne Wort,

ich misch ihm unterm Tisch die Karten,

verwünsche ihn zum öden Ort.

(Erika Burkart)

 

„Denn der natürliche Gebrauch, den ein Geschlecht von den Geschlechtsorganen des anderen macht, ist ein Genuss, zu dem sich ein Teil dem anderen hingibt. In diesem Akt macht sich ein Mensch selbst zur Sache, welches dem Recht der Menschheit an seiner eigenen Person widerstreitet. Nur unter der einzigen Bedingung ist dieses möglich, dass, indem die eine Person von der anderen gleich als Sache erworben wird, diese gegenseitig wiederum jene erwerbe; denn so gewinnt sie wiederum sich selbst und stellt ihr Persönlichkeit wieder her.“ (Immanuel Kant)

Journalismus bedeutet Stress und provoziert Burnout.

Der Rest ist Schweigen.

 

verheerendes Bahnunglück in Andalusien.

Zwei Beschäftigte der Deutschen Bahn wurden im Urteil freigesprochen.

Der Streit um Grönland spitzt sich zu, Rütte empfängt Verteidigungsminister Dänemarks und grönländische Außenministerin.

Neues Förderprogramm für E-Autos.

5.000 Menschen wurden im Iran getötet; die Sunday Times spricht von 18.000.

 

18.1.26

Mitternacht

Ein Kind schläft unter einem Dache

den Schlaf, von dem mir Heilung wird.

Es träumt für mich. Ich aber wache,

im Finstern frei, im Licht beirrt.

(Erika Burkart)

 

„Spaß ohne Grenzen? Einerseits ein schöner Gedanke: Sex ist per se nicht unmoralisch, im Gegenteil, es gibt sogar eine Reihe von Anhaltspunkten, dass man ihn auch von moralischer Seite her positiv sehen kann: die Hingabe an einen anderen Menschen, die Gestaltung seines eigenen Lebens und schlicht die Freude am Leben. Andererseits gibt es auch hier Grenzen, wie auch Thomas Scanlon betont und zudem jeden klar ist. Nur, wo verlaufen diese Grenzen?“ (R. Erlinger, S. 236)

„Die heutige Kultur gibt deutlich zu erkennen, dass sie sexuelle Beziehungen nur auf Grund einer einmaligen, unauflösbaren Bindung eines Mannes an ein Weib gestatten will, dass sie die Sexualität als selbständige Lustquelle nicht mag und sie nur als unersetzte Quelle für die Vermehrung des Menschen zu dulden gesinnt ist.“ (Sigmund Freud, Das Unbehagen in der Kultur)

Der Rest ist Schweigen.

 

Drohungen Trumps empören die Europäer, Krisensitzung der EU-Botschafter in Brüssel. Bundesregierung reagiert mit Erklärung auf Äußerungen Trumps.

Seit Oktober gilt im Gazastreifen eine Waffenruhe, doch immer wieder gibt es Gefechte.

Überschwemmungen in Südafrika, Notstand ausgerufen.

 

17.1.26

Der Schnee, der fällt in der Neumondnacht,

gibt dem Dach die neue Kontur.

Alles geht in sich und strahlt das sanfte Gesetz

durch die Dämmerung aus,

wenn das Winterlicht mit den Kinderfüßen

die leise Erde betritt.

(Erika Burkart)

 

Fritz Haber (und der Dünger)

eSports als Finanzmodell.

diplomatisch rangehen.

Volksstaat Bayern (antike Briefmarke)

Sie spielt die Rolle als Schauspielerin ganz gut.

wertvolle Lebenszeit vergeuden.

die „psychästhetische Proportion“ (Kurt Schneider)

Kommissar Zufall.

Der Rest ist Schweigen.

 

Ein „gefährliches Spiel“ wirft Trump Europa vor, 10% Erhöhung der Zölle ab Februar, Gegenreaktion: Gegenzölle, Proteste in Dänemark, „Grönland steht nicht zum Verkauf“.

Freihandelsabkommen nach mehr als 25 Jahren beschlossen, EU und Südamerika, es wurde verhandelt und auch protestiert.

Linke-Demo in Leipzig, Pro Palästinenser gegen Pro Israelitische.

30 Mio. € Beute nach spektakulären Einbruch in Gelsenkirchen, der Sparkasse droht Klagewelle.

 

16.1.26

Nach dem Hingang der Sonne

tropfte das Licht aus den Poren

und räumte den Flechten den Nistplatz ein.

Die Winde weiden das Flaumige ab,

ein Mondstrahl äst im verblichenen Moos.

(Erika Burkart)

 

„Höflichkeit (Politesse) ist ein Schein der Herablassung, der Liebe einflößt. Der Verbeugungen (Complimente) und die ganze höfische Galanterie samt den heißesten Freundschaftsversicherungen mit Worten sind zwar nicht immer Wahrheit (…), aber sie betrügen darum doch auch nicht, weil ein jeder weiß, wofür er sie nehmen soll, und dann vornehmlich darum, weil diese anfänglich leeren Zeichen des Wohlwollens und der Achtung nach und nach zu wirklichen Gesinnungen dieser Art hinleiten.

Alle menschliche Tugend im Verkehr ist Scheidemünze, ein Kind ist der, welcher sie für echtes Gold nimmt. – Es ist doch aber besser, Scheidemünze, als gar kein solches Mittel im Umlauf zu haben, und endlich kann es doch, wenn gleich mit ansehnlichen Verlust, in bares Gold umgesetzt werden.“ (Immanuel Kant)

Man muss an sich glauben. (Emil Schumacher zu mir)

Rainer Nübel, Daniel Rölle, Nadia Zaboura, Medien zwischen Macht und Ohnmacht – Wie Journalismus Vertrauen zurückgewinnen kann, S. Hörzel Verlag GmbH, 2025, eBook.

Der Rest ist Schweigen.

 

In der Ukraine leiden hunderttausende Bewohner ohne Strom in der Kälte.

Kritik an Ermittlung in Crans-Montana.

Trump bekräftigt Anspruch auf Grönland.

Warnstreiks im öffentlichen Dienst.

Grüne Woche in Berlin.

Vor einem Jahr: Anschlag in München, BA geht geht von islamistischen Terrorismus aus.

KI-Schulpreis an Wuppertaler Schule.

 

15.1.26

Dach im Dezember

Die Sage, die wuchernde Hauswurz,

ließ auf der Scheune sich nieder.

Mit Ziegelzeilen schreibt sie Geschichten.

(Erika Burkart)

 

„Wenn die Regeln des Umgangs nicht bloß Vorschriften einer konventionellen Höflichkeit oder gar einer gefährlichen Politik sein sollen, so müssen sie auf die Lehren von den Pflichten gegründet sein, die wir allen Arten von Menschen schuldig sind, und wiederum von ihnen fordern können. – Das heißt: Ein System dessen Grundpfeiler Moral und Weltklugheit sind, muss dabei zum Grunde liegen.“ (Adolph Freiherr von Knigge)

„Die Menschen sind insgesamt, je zivilisierter, desto mehr Schauspieler; sie nehmen den Schein der Zuneigung, der Achtung vor Anderen, der Sittsamkeit, der Uneigennützlichkeit an, ohne irgend jemand dadurch zu betrügen, weil ein jeder Andere, daß es hiermit eben nicht herzlich gemeint sei, dabei verständigt ist.“ (Immanuel Kant)

„Glück“: auf die kleinen Dinge kommt es an.

„Zuversicht ist die Einsicht auf Aussicht.“ (Ernst Ferstl, Schriftsteller)

Der Rest ist Schweigen.

 

Sicherheit in der Arktis, „Wir wollen kein Teil der USA werden …“

Bundestag debattiert über Bürgergeldreform.

+ 0,2% Wirtschaftswachstum in 2025.

bezahlbare Wohnungen fehlen.

Iran: Lage angespannt, aber ruhig, Hinrichtungen abgewendet, die Lage bleibt fragil.

EU: Rechte von Fluggästen gestärkt.

 

14.1.26

Im dämmrigen Winkel, schon halb vergessen,

wächst der Erinnerung Kraut.

Wir wollen, mein Herz, davon essen,

wenn der Schneemond über die Hecke schaut.

(Erika Burkart)

 

Werbung: Bedürfnisse wecken.

China-Schrott

„Kein Grundsatz scheint mir unfeiner und eines gefühllosen Herzens unwürdiger als der: daß es ein Trost sei, Gefährten oder Mitleidende im Unglück zu haben. Ist es nicht genug, selbst leiden und dabei überzeugt sein zu müssen, daß in der Welt noch viele ebenso redlich gute Menschen, wie wir sind, nicht weniger Elend zu tragen haben? Sollen wir noch die Summe dieser Unglücklichen mutwilligerweise dadurch vermehern, daß wir andere zwingen, auch unsere Last mitzutragen, die dadurch um nichts leichter wird? …“ „Klagt die ein Freund seine Not, seine Schmerzen so höre ihm mit Teilnahme an. Halte dich nicht mit moralischen Gemeinsprüchen auf, mit Bemerkungen über das, was anders hätte sein und was er hätte vermeiden können, da es doch nicht anders ist. Hilf, wenn du es vermagest, tröste und verwende alles, was ihm Linderung geben kann, aber verzärke ihn nicht an Leib und Seele durch weibische Klagen. Erwecke vielmehr seinen männlichen Mut, daß er sich erhebe über die richtigen Leiden dieser Welt. Schmeichle ihm nicht mit falschen Hoffnungen, mit Erwartungen eines blinden Ungefährs, sondern hilf ihm, Wege einzuschlagen, die eines weisen Mannes würdig sind …“ „Jede Art von schädlicher Schmeichelei muß im Umgang mit echten Freuden wegfallen, nicht aber eine gewisse Gefälligkeit und Geschmeidigkeit in unschuldigen Dingen …“ (Adolph Freiherr von Knigge)

Der Rest ist Schweigen.

 

13.1.16

Noch winkt am erloschnen Gemäuer

die Rebenranke, vom Zwielicht umhüllt.

Belauscht von der Stille, verweilen wir scheuer,

das wachsende Dunkel die Blicke füllt.

(Erika Burkart)

 

„Die Höflichkeit ist die erste Tugend und vielleicht der Anfang aller Tugenden. Sie ist auch die dürftigste, oberflächlichste, fragwürdigste: Ist sie überhaupt eine Tugend? Ihre moralische Reputation ist jedenfalls zweifelhaft. Aber sie schert sich um Moral sowenig, wie die Moral um sie. Was ändert sich am Faschismus, wenn ein Nazi höflich ist? Was ändert es an der Schreckensherrschaft? Natürlich nichts, und dieses nichts ist für die Höflichkeit sehr bezeichnend: Formtugend, Etikettentugend, Scheintugend. Anschein einer Tugend und nur Schein.“ (André Comte-Sponville, Ermutigung zum unzeitgemäßen Leben)

„In keinem Lande in Europa ist es vielleicht so schwer, im Umgange mit Menschen aus allen Klassen, Gegenden und Städten allgemein Beifall einzuernten, in jedem dieser Zirkel wie zu Hause zu sein, ohne Zwang, ohne Falschheit, ohne sich verdächtig zu machen und ohne selbst dabei zu leiden, auf den Fürsten wie auf den Edelmann und Bürger, auf den Kaufmann wie auf den Geistlichen nach Gefallen zu wirken, als in unserem deutschen Vaterland.“ (Adolph Freiherr von Knigge, „Über den Umgang mit Menschen“, 1788)

„Was man ablehnt, kann man nicht heilen.“ (C.G. Jung)

Der Rest ist Schweigen.

 

In Iran sind etwa 2.000 Menschen ums Leben gekommen.

Russland beschießt Ziele in der Ukraine.

Grönland ist im Blick der Welt geraten.

Sorgen um Unabhängigkeit der Fed.

Kritik an SPD-Konzept zur Erbschaftssteuer.

Schulze soll Haseloff in Sachsen-Anhalt folgen.

Das Unwort 2025: Sondervermögen.

 

 

12.1.26

Der Windgeist spielt mit der letzten Rose,

die Gräserschatten berühren sich sacht.

Bald sammelt die goldgeäderten Lose:

Kastanien- und Eichblatt, die pythische Nacht.

(Erika Burkart)

 

„Sodann ist vor der Billigkeit und dem Billigen zu reden, wie sich die Billigkeit zur Gerechtigkeit und das Billige zum gerechten verhält (…) Wenn also nun ein Gesetz allgemein spricht, aber dabei ein Fall eintritt, der dem allgemeinen widerspricht, so ist es, soweit der Gesetzgeber allgemein formulieren lässt, richtig, dies zu verbessern, wie es ja auch der Gesetzgeber selbst getan hätte, wenn er dabei gewesen wäre; und wenn er einen Fall gewusst hätte, hätte er ihn ins Gestz aufgenommen. Dabei ist das Billige ein Recht und besser als ein gewisses Recht, nicht als das Recht im allgemeinen, sondern als der Mangel, der entsteht, weil das Gesetz allgemein spricht. Dies ist also das Gesetz des Billigen, eine Korrektur des Gesetzes, soweit es auf Grund seiner Allgemeinheit mangelhaft ist.“ (Aristoteles)

„Es gibt keine Tatsachen, nur Interpretationen.“ (Friedrich Nietzsche)

Salienz-Effekt

„Wenn du auf deinem Weg gehst, kann dich auch niemand überholen.“ (Marlon Brando, Schauspieler)

„Der Vergleich ist der Tod eines jeden Glücks.“ (S. Kierkegaard)

Der Rest ist Schweigen.

 

Protestwelle im Iran ebbt ab, Trump droht mit militärischen Konsequenzen, mindestens 600 Tote.

Kanzler Merz besucht Indien, mehr Kooperation für Rüstungsgüter.

SPD drängt auf grundlegende Steuerreform.

Golden Globes in Beverly Hills.

 

11.1.26

Ausgeräumt neigt sich das Antlitz der Blume

über mein kühles Gesicht.

Die Wurzeln lockern den Griff um die Krume,

befiederte Samen wehen ins Licht.

(Erika Burkart)

 

Gustav Radbuch „Gesetzliches Unrecht und übergesetzliches Recht“, 1946: „Der Konflikt zwischen der Gerechtigkeit und Rechtssicherheit dürfte dahin zu lösen sein, dass das positive, durch Satzung und Macht gesicherte Recht auch dann den Vorrang hat, wenn es inhaltlich ungerecht und unzweckmäßig ist, es sei denn, dass der Widerspruch des positiven Gesetzes zur Gerechtigkeit ein so unerträgliches Maß erreicht, dass das Gesetz als „unrichtiges Recht“ der Gerechtigkeit zu weichen hat. Es sist unmöglich, eine schärfere Linie zu ziehen zwischen den Fällen des gesetzlichen UNrechts und den trotz richtigen Inhalts dennoch geltenden Gesetzen; eine andere Grenzziehung kann dagegen mit aller Schärfe vorgenommen werden; wo Gerechtigkeit nicht einmal erstrebt wird, wo die Gleichheit, die den Kern der Gerechtigkeit ausmacht, bei der Setzung des positiven Rechts bewusst verleugnet wurde, da ist das Gesetz nicht etwa nur „unrichtiges Recht“, vielmehr entbehrt es überhaupt der Rechtsnatur.“

„Die wahre Entdeckungsreise besteht nicht darin, neue Landschaften zu suchen, sondern darin, mit neuen Augen zu sehen.“ (Marcel Proust)

„Wer neugierig in die Ferne blickt, entdeckt neue Horizonte in sich selbst.“ (Konfuzius)

Der Rest ist Schweigen.

 

Proteste im Iran gehen weiter, 500 getötete Demonstranten.

Vor Eisregen wird gewarnt, Zugverkehr normalisiert sich nur langsam.

Influenza-Welle belastet Kliniken.

Parlamentswahl in Myanmar fortgesetzt.

 

10.1.26

Garten im Spätherbst

Kein Vogel kreuzt im verblichenen Blau,

die Straßen des Himmels sind leer.

Die Sonne geht, eine alte verwunschene Frau,

zwischen den schlummernden Beeten umher.

(Erika Burkart)

 

„Das Recht ist also der Inbegriff der Bedingungen, unter denen die Willkür des einen mit der Willkür des anderen nach einem allgemeinen Gesetze der Freiheit zusammen vereinigt werden kann.“ (Immanuel Kant)

Georg Jellinek, 1972: „ethisches Minimum“ für das Recht.

gutes Recht – schlechtes Recht

Thomas Hobbes, Leviathan (1651)

„Darum ist die Billigkeit sozusagen die ohne Richtschnur für die menschlichen Handlungen.“ (Thomas von Aquin, 13. Jhrdt.)

common humanity

„Wer morgens zerknittert aufsteht, hat die besten Entfaltungsmöglichkeiten.“

Der Rest ist Schweigen.

 

Schnee, Wind und Glatteis, im Norden fallen Bahnverbindungen aus, 50 cm Neuschnee im Schwarzwald.

USA: Ice steht in Diskussion, Minneapolis: Todschlag oder Notwehr?

Pahlavi ruft zu Protesten und Streik im Iran auf.

katastrophale Lage im Gazastreifen.

 

9.1.26

Immer war es ein Blatt

 

Die leichtere Erde feiert den Herbst.

Deine eigene Gleiche von Tag und Nacht

begehst du mit diesem Ahornstern,

den die der Wind auf die Schultern legt.

 

Immer war es ein Blatt.

(Erika Burkart)

 

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John Rawls: „Erster Grundsatz. Jedermann hat gleiches Recht auf das umfangreiche Gesamtsystem gleicher Grundfreiheiten, das für alle möglich ist. Zweiter Grundsatz. Soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten sind so zu regeln, dass sie sozial (a) den am wenigsten Begünstigten die bestmöglichen Aussichten bringen als auch (b) mit Ämtern und Positionen verbunden sind, die allen gemäß der fairen Chancengleichheit offen stehen.“

„Das Unterschiedsprinzip bedeutet faktisch, daß man die Verteilung der natürlichen Gaben in gewisser Hinsicht als Gemeinschaftssache betrachtet und in jedem Fall die größeren sozialen und wirtschaftlichen Vorteile aufteilt, die durch die Komplementaritäten dieser Verteilung ermöglicht werden. Wer von der Natur begünstigt ist, sei es, wie es solle, der darf sich der Früchte nur soweit erfreuen, wie das auch die Lage der Benachteiligten verbessert.“ (John Rawls)

„Die Stille zieht Gedanken an, die der Lärm verjagt.“ (Ernst Ferstl)

Der Rest ist Schweigen.

 

Proteste im Iran.

Russland greift die Ukraine mit Überschallrakete an.

Mercosur-Abkommen unterzeichnet.

Haftbefehl gegen Barbetreiber in Crans-Montana.

 

8.1.25

Welcher Baum gab dir das Blatt,

dich einzuhüllen vom Scheitel zum Fuß,

die starre Schuppe, die dich verbarg,

als nackt du lagest im ersten Schmerz?

(Erika Burkart)

 

„Die Tugend also ist ein Verhalten der Entscheidung, begründet in der Mitte im Bezug auf uns, einer Mitte, die durch Vernunft bestimmt wird und danach, wie sie der Verständige bestimmen wird. Die Mitte liegt aber zwischen zwei Schlechtigkeiten in den Leidenschaften und Handlungen hinter dem Gesollten zurückbleiben oder über das hinausgehen, bejaht die Tugend darin, die Mitte zu finden und zu wählen. Darum ist die Tugend hinsichtlich ihres Wesens und die Bestimmung ihrer Was-Seins die MItte, nach der Vorzüglichkeit und Vollkommenheit aber das Höchste.“ (Aristoteles)

John Rawls; Theorie der Gerechtigkeit (1971, deutsch 1975): „Vor allem kennt niemand seinen Platz in der Gesellschaft, seine Klasse und seinen Status; ebenso seine natürlichen Gaben, seine Intelligenz, Körperkraft, usw. Ferner kennt niemand seine Vorstellung vom Guten, die Einzelheiten seines vernünftigen Lebensplanes, ja nicht einmal die Besonderheit seiner Psyche wie seine Einstellung zum Risiko oder seine Neigung zu Optimismus oder Pessimismus. Darüber hinaus setze ich noch voraus, dass (sie) die besonderen Verhältnisse in ihrer eigenen Gesellschaft nicht kennen, d.h. ihre wirtschaftliche und politische Lage, den Entwicklungsstand ihrer Zivilisation und Kultur. Die Menschen im Urzustand wissen auch nicht, zu welcher Generation sie gehören.“ (John Rawls)

Rufmord

Ein Hund schnappt nach einem Happen.

Ein mönchisches Leben.

„… der kann doch nichts …“ (Prof. Friedrich Friedl, HfG Offenbach am Main)

Friedenspflicht

Der Rest ist Schweigen.

 

Schneechaos besonders im Norden von Deutschland.

Haseloff will vorzeitig sein Amt aufgeben.

Diskussion über Berlins Bürgermeister.

Zahl der Insolvenzen deutlich gestiegen.

Zalando streicht 2.700 Stellen in Erfurt.

Start-up-Gründungen erreichen Rekordwert.

Diskussion über tödliche Schüsse in Minneapolis.

Tausende fliehen aus Aleppo.

 

 

 

 

7.1.25

Ampfer und Waldklee stillten das Blut,

im Blättergeschmack erfuhrst du die Welt,

erkanntest dich selbst an der einsamen Hand,

die scheu liebkoste den Primelflaum.

(Erika Burkart)

 

„Endziel“ – Aristoteles: „Derart dürfte in erster Linie die Glückseligkeit sein. Denn diese suchen wir stets wegen ihrer selbst, und niemals wegen etwas anderen.“

„Glückseligkeit“ – Aristoteles: „Vielmehr ist das Gute für den Menschen die Tätigkeit der Seele aufgrund ihrer besonderen Befähigung, und wenn es mehrere solcher Befähigungen gibt, nach der besten und vollkommensten; und diese außerdem noch ein volles Leben hindurch. Denn eine Schwalbe macht noch keinen Frühling, und auch nicht ein einziger Tag; so macht auch ein einziger Tag oder kurze Zeit niemanden glücklich oder selig.“

„Logik bringt dich von A nach B. Fantasie bringt dich überallhin.“ (Albert Einstein)

„Fantasie ist etwas, was sich manche Menschen gar nicht vorstellen können.“ (Gabriel Laub, polnischer Satiriker)

Der Rest ist Schweigen.

 

USA will totale Kontrolle über Venezuela.

Stromausfall in Berlin behoben, Kritik an Krisenmanagement.

Arbeitslosenquote bei 6,2%.

Zypern hat EU-Ratspräsidentschaft übernommen.

 

6.1.26

Immer war es ein Blatt

Die ersten Zeichen ritzest du ein

mit Fichtennadel und Rosendorn

ins Schertblatt der Iris, ins Lattichherz,

und streutest sie aus, Laurin zum Gruß.

(Erika Burkart)

 

Kants Zweck-Mittel-Formel: „Handle so, dass du sie Menschheit sowohl in deiner Person, als in der Person eines jeden andern jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchtest.“

„Unter dem Prinzip der Nützlichkeit ist jenes Prinzip zu verstehen, das schlechthin jede Handlung in dem Maß billigt oder mißbilligt, wie ihr die Toleranz innezuwohnen scheint, das Glück der Gruppe, deren Interesse in Frage steht, zu verwehren oder zu verhindern, oder – das gleiche mit andern Worten gesagt – dieses Glück zu befördern oder zu verhindern.“ (Jeremy Bentham, 1789)

„Die Auffassung, für die die Nützlichkeit oder das Prinzips des größten Glücks die Grundlage der Moral ist, dass Handlungen insoweit und in dem Maße moralisch richtig sind, als sie die Tendenz haben, Glück zu befördern und insoweit moralisch falsch, als sie die Tendenz haben, das Gegenteil von Glück zu bewirken. Unter „Glück“ ist dabei Lust (pleasure) und das Freisein von Unlust (pain) unter „Unglück“ Unlust und das Fehlen von Lust verstanden.“ (John Stuart Mill, 1863)

Der Rest ist Schweigen.

 

Minderheitsregierung in Brandenburg, CDU zeigt Gesprächsbereitschaft.

Klausur der CSU-Landesgruppe in Seeon.

Beratungen in Paris über Frieden in der Ukraine, rechtlich verbindliche Sicherheitsgarantien, Überwachung durch die USA.

Irritation nach Trump-Äußerung zu Grönland, militärische Bedeutung.

Israel greift erneut Ziele im Libanon an.

Karlsruhe ermittelt zu Berliner Brandanschlag.

Ermittlungen nach Feuer in Crans-Montane.

 

5.1.26

Vögel des Todes und Vögel des Lebens

versammeln sich über mir.

Die Findstern nehmens, die Lichten gebens,

und die Gaben sind nicht von hier.

(Erika Burkart)

 

John Rawls, Eine Theorie der Gerechtigkeit.

„Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: Der bestimmte Himmel über mir und das menschliche Gesetz in mir.“ (Immanuel Kant)

„Es ist überall nichts in der Welt, ja überhaupt auch außer derselben zu denken möglich, was ohne Einschränkung für gut könnte gehalten werden, als allein ein guter Wille.“ (Immanuel Kant, Grundlegung zur Metaphysik der Sitten)

„Es liegt also der moralische Wert der Handlung nicht in der Wirkung, die daraus erwartet wird, also auch nicht in irgend einem Prinzip der Handlung, welches seinen Bewegungsgrund von einer erwarteten Wirkung zu entlehnen bedarf.“ (Immanuel Kant, Metaphysik der Sitten)

„… Wer ausschließlich über andere spricht, hat selbst nichts zu sagen. Das ist das selbst ausgestellte Armutszeugnis fauler Ameisen vom Nachbarhügel.“ (S. Trinkwalder, S. 271)

Prof. Dr. Volker Busch, Gute Nacht, Gehirn, Droemer eBook, 2025.

Ulf Poschardt, Shitbürgertum, Westend Verlag, Neu-Isenburg, 2025.

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Der Rest ist Schweigen.

 

4.1.26

Die Wolken hielten mir Treue,

der Geist, der im Wind sie grüßt,

zehrende, zitternde Bläue,

die unter den Wimpern zerfließt.

(Erika Burkart)

 

Und dennoch sagt der viel, der „Abend“ sagt.

Den Schlüssel niemals aus der Hand geben!

„Paradox der Toleranz“, Karl Popper (1945): „Weniger bekannt ist das Paradoxon der Toleranz: Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir uneingeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen.“

„Wir sollen daher im Namen der Toleranz das Recht für uns in Anspruch nehmen, die Unduldsamen nicht zu dulden. Wir sollten geltend machen, dass sich jede Bewegung, die die Intoleranz predigt, außerhalb des Gesetzes stellt, und wir sollten die Aufforderung zur Intoleranz und Verfolgung ebenso verbrecherisch behandeln wie eine Aufforderung zum Mord, zum Raub oder zur Wiedereinführung des Sklavenhandels.“ (Karl Popper)

ein schöner Name schlußfolgert noch nicht auf die Person.

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Der Rest ist Schweigen.

 

Venezuela steht vor einer ungewissen Zukunft, Exil-Venezulaner feiern die Festnehme Maduros.

Berliner Südwesten ohne Strom, Bekennerschreiben scheint authentisch zu sein.

mehr Geld für geringfügig Beschäftigte, Mindestlohn steigt auf 13,90 €.

 

3.1.26

Vögel des Todes, Vögel des Lebens

Allein mit dem Wipfelrauschen,

vom heiligen Wolkentier

entführt, meine Seele zu tauschen,

Seele der Lüfte, mit dir.

(Erika Burkart)

 

Der französische Philosoph André Comte-Sponville betont, dass „die Wahrhaftigkeit keine echte Pflicht ist, ganz gleich, was Kant darüber denkt.““setzt man die Aufrichtigkeit absolut, so verspielt man sie; dann ist sie nicht mehr gut, dann ist sie nur noch kalte, todbringende, abscheuliche Wahrhaftigkeit. Das ist nicht mehr Aufrichtigkeit, sondern Wahrhaftigkeitswahn; das ist keine Tugend mehr, sondern Fanatismus: Ein theoretischer, seelenloser, abstrakter Fanatismus; ein philosophischer Fanatismus, der der Wahrheit regelrecht verfallen ist. Doch kein Wahn ist gut, kein Fanatismus eine Tugend.“

„Denn, wie ich das Recht habe, den vorausgesetzten bösen Willen Anderer und der demnach präsumierten physischen Gewalt physischen Widerstand, auf Gefahr des Beeiträchtigers, zum voraus entgegenzustellen …; so habe ich auch das Recht, dasjenige auf eine Weise geheim zu halten, dessen Kenntniß mich dem Angriff Anderer bloßstellen würde …“ (Arthur Schopenhauer)

 

 

2.1.26

Im Dörnicht der Träume trauern

sie klaglos und zauberalt

und müssen den Traum überdauern

in lichtverjüngter Gestalt.

(Erika Burkart)

 

„Es kann sein, dass nicht alles wahr ist, was ein Mensch dafür hält (denn er kann irren); aber in allem, was er sagt, muss er wahrhaft sein (er soll nicht täuschen); … Die Übertretung dieser Pflicht zur Wahrhaftigkeit heißt die Lüge.“ (Immanuel Kant)

„… aber die Mitteilung seiner Gedanken an jemanden durch Worte, die doch das Gegenteil von dem (absichtlich) enthalten, was der Sprechende dabei denkt, ist ein der natürlichen Zweckmäßigkeit seines Vermögens der Mitteilung seiner Gedanken geradezu entgegengesetzter Zweck, mithin Verzichtung auf seine Persönlichkeit und eine bloß täuschende Erscheinung von Menschen, nicht der Mensch selbst.“ (Immanuel Kant)

„Die Lüge ist Wegwerfung und gleichsam Vernichtung seiner Menschenwürde. Ein Mensch, der selbst nicht glaubt, was er einen anderen … sagt, hat einen noch geringeren Wert, als er bloß Sache wäre.“ (Immanuel Kant)

Der Rest ist Schweigen.

 

Schwerste Katastrophe in der Geschichte der Schweiz, flash-over, von einer Art Wunderkerzen, 119 Verletzte, bisher 40 Tote.

Unfälle mit selbstgebauten Feuerwerkskörpern, Millionen für bundesweites Böllerverbot. Härtere Strafen für Angriffe auf Einsatzkräfte?

CSU: Forderungen nach mehr Abschiebungen.

Außerehelicher Sex in Indonesien strafbar.

Selenskyj ernennt neuen Stabschef.

Trump droht mit Angriff auf Iran.

2026 wird ein Wahljahr.

 

1.1.26

Sie tauchen zum Forst und Schreien,

sie wechseln Gefieder und Zeit.

Bald kehren sie wieder und weihen.

Das Feld wird weit.

(Erika Burkart)

 

Hanife Örki, Höhenangst und Fallsucht – Konsum, Kritik und Sinnsuche, buchverlag Pfaffenweiler, Freiburg, 2017.

Rainer Erlinger, Moral – wie man richtig gut lebt, Fischer eBooks.

„Und sie (die Gesellschaft) darf auch nicht vergessen, dass die Moral die Funktion hat, das gute Leben der einzelnen zu fördern und es nicht mehr als nötig zu stören. Die Moral ist für den Menschen da und nicht der Mensch für die Moral.“ (William K. Frankena)

„Die völlige Angemessenheit des Willens aber zum moralischen Gesetze ist Heiligkeit, eine Vollkommenheit, deren kein vernünftiges Wesen der Sinnenwelt, in keinem Zeitpunkte seines Daseins, fähig ist.“ (Immanuel Kant, Kritik der praktischen Vernunft, 1788)

Der Rest ist Schweigen.